Kleine Pause

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Begegnungen in der Teeküche

#40 mit Shida Bazyar - Möglichkeiten der Demokratieförderung in (außer)schulischer Bildungsarbeit & Literatur als Chance

#40 mit Shida Bazyar - Möglichkeiten der Demokratieförderung in (außer)schulischer Bildungsarbeit & Literatur als Chance

Shida Bazyar ist Autorin und hat zwei Romane »Nachts ist es leise in Teheran« 2016 und »Drei Kameradinnen« 2021 veröffentlicht. Sie hat kreatives und literarisches Schreiben sowie Kulturjournalismus studiert und war, neben dem Schreiben, viele Jahre in der Jugendbildungsarbeit tätig. Heute gibt sie weiterhin Schreibworkshops und über die Wechselwirkungen dieser Tätigkeiten sprechen wir gemeinsam in dieser Folge.

#39 mit Hadija Haruna-Oelker - Über "Die Schönheit der Differenz" im schulischen Kontext

Hadija ist Journalistin, Autorin und Moderatorin. Sie arbeitet hauptberuflich beim Hessischen Rundfunk und schreibt eine Kolumne in der Frankfurter Rundschau. Seit vielen Jahren ist sie Teil der Initiative Schwarzer Deutscher (ISD) und der Neuen deutschen Medienmacher*innen. Ihr Buch "Die Schönheit der Differenz" ist im März 2022 erschienen und gemeinsam versuchen wir in dieser Folge ihre darin enthaltenen Gedanken auf den Bildungskontext zu beziehen.

#38 mit Nadire Biskin - Über das Ref, das Schreiben als Lehrerin & die (Be)Deutung von Diversität in der Schule

Nadire ist Lehrerin und Romanautorin. Im Frühjahr 2022 erschien ihr Debut "Ein Spiegel für mein Gegenüber". Sie ist Poetin und Analytikerin und noch viel mehr. Ihr Einblick in und Blick auf das Schulsystem ist geprägt von all diesem. So sprechen wir als Kolleginnen und als Autorin + Leserinnen miteinander und gerade deshalb war dieses Gespräch besonders spannend.

#37 mit Sara Grzybek von Queermed Deutschland

Wir zitieren an dieser Stelle von der Queermed-Website: "Für viele Menschen aus der LGBTQIA+-Community und auch anderen Gruppen, die mit alltäglicher Diskriminierung zu kämpfen haben, ist es immer noch ein Problem, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. (...) Genau da soll das Projekt Queermed Deutschland Menschen unterstützen." Mit Queermed-Deutschland hat Sara ein Projekt gegründet, welches Zugänge zu medizinischer und therapeuthischer Hilfe erleichtern soll. Was das wiederum mit Schule zu tun hat, besprechen wir in dieser Folge.

#36 mit Ozan Zakariya Keskinkılıç - "Muslimaniac. Die Karriere eines Feindbildes" im Kontext Schule

Zakariya ist Lyriker, Autor, Politikwissenschaftler sowie hauptberuflicher Integrationsverweigerer und Vegetarier, wie ihr in dieser Folge hören werdet. Wir sprechen mit ihm über sein Buch, die Erfahrungen, die er in Bezug auf antimuslimischen Rassismus in der Schule gemacht hat und die komplexen oft gesellschaftlichen Analysen, die er auch aus diesen Erfahrungen ableitet. Sein Buch erschien im September 2021 in der Edition Körber und -Spoileralert - dieses Mal gibt es sogar eine kleine Premiere in der Folge.

#35 mit Linus Giese - Schulen als LGBTQIA+ safer spaces?

Linus ist Buchhändler, Blogger, vielleicht auch Aktivist und Autor. 2020 erschien sein autobiografisches Debüt: "Ich bin Linus. Wie ich der Mann wurde, der ich schon immer war", in welchem er über seine Erfahrungen als trans Mann, seine Transition sowie (struktureller) Diskriminierung und Empowerment schreibt. Wir sprechen mit Linus über die Schule als einen Ort, an dem es in Sachen Sicherheit für trans, inter, non-binäre, queere Menschen noch Einiges zu tun gibt, an dem sich aber gleichzeitig, vor allem durch Schüler*innen, aber auch schon eine ganze Menge tut und natürlich auch über sein Buch, denn Literatur ist seine große Leidenschaft.

#34 mit Nora Hespers - Erinnerungskultur(en)

41% der deutschen Jugendlichen über 14 Jahren wissen nicht, dass Auschwitz - Birkenau ein Konzentrations- bzw. Vernichtungslager war. 55% aller Deutschen wollen einen "Schlussstrich" unter das Kapitel der Zeit des Nationalsozialismus ziehen. Wir sprechen mit Nora Hespers, Journalistin, Podcasterin, Autorin, Enkelin von Theo Hespers, eines Widerstandskämpfers und Tochter eines Zeitzeugen über diese Zahlen. Dabei fragen wir uns was eigentlich schief lief und läuft an der/den Erinnerungskultur(en) und der Bildungsarbeit (an Schulen), wenn Studien solche Ergebnisse liefern und versuchen Impulse zu setzen, die zum Nachdenken anregen.

#33 Ali Yildirim über die Bildungsinitiative Ferhat Unvar aus Hanau

An Ferhats Geburtstag, dem 14. November 2020, wurde die Bildungsinitiative Ferhat Unvar von Serpil Temiz Unvar, seiner Mutter gegründet. Auf der Website der BI wird beschrieben, dass Serpil mit der Bildungsinitiative allen Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Eltern, die rassistische Erfahrungen im Alltag oder in der Schule machen, eine Anlaufstelle bieten. Außerdem versucht die Initiative gleichzeitig auf der Ebene der Bildungsarbeit Rassismus durch Prävention, Empowerment und Kooperation bekämpfen. Dies geschieht stets in Gedenken an Ferhat Unvar, der am 19.Februar 2020, zusammen mit 8 weiteren Menschen, in Hanau von einem rassistischen Attentäter getötet wurde.
Ali Yildirim ist Projektkoordinator bei der Bildungsinitiative und war ein Freund Ferhats. In dieser Folge spricht er mit uns über die Arbeit der Bildungsinitiative, die Motivation und Überzeugung, die diese antreibt und berichtet von Zukunftsvisionen und wirft gleichzeitig einen kritischen Blick auf die Gegenwart.

#32 Antisemitismuskritische Bildung und Forschung mit Marina Chernivsky

Marina Chernivsky ist Psychologin und Verhaltenswissenschaftlerin und arbeitet seit vielen Jahren im Bereich der Antidiskriminierung. Seit 2015 leitet sie das „Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment“ der Zentralen Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) und forscht hier unter anderem zu den Themen: “Antisemitismus im (Schul-)Alltag – Erfahrungen und Umgangsweisen jüdischer Familien und junger Erwachsener” und “Antisemitismus im Kontext Schule – Deutungen und Umgangsweisen von Lehrer*innen an Berliner Schulen”, worüber wir in dieser Folge miteinander sprechen. Marina ist außerdem Lehrbeauftragte und Bildungstrainerin, Mitherausgebern der Zeitschrift “Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart” und seit 2015 Mitglied des Zweiten Unabhängigen Expert:innenkreis Antisemitismus des Deutschen Bundestages.
Zusätzlich leitet sie geschäftsführend den gemeinnützigen Verein OFEK e.V., eine Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung mit Sitz in Berlin und bundesweiter Ausrichtung.