Begegnungen in der Teeküche
00:00:00: Es ging bei uns ganz viel um eine Sinnensuche, Leben nach dem Tod.
00:00:03: Alles eigentlich jeden Menschen so bewegt.
00:00:05: Das hat mich schon irgendwie geprägt glaube ich.
00:00:07: Ich habe dann mich später auch sehr stark mit Philosophie auseinander gesetzt.
00:00:11: Da war der Grundstern diese Klicke in der Schuld.
00:00:44: Ich weiß gar nicht, bei dir sieht es nicht nach Küche aus.
00:00:47: Bei mir auch nicht!
00:00:49: Ich sitze in meinem Wohnzimmer aber du hast Tee sehr gut und ich freue mich voll dass du heute da bist.
00:00:58: und wer sich hinter diesem Du versteckt... Da fangen wir immer so mit an, dass du dich das einmal selber vorstellst und ich würde mich freuen wenn du das auch in dieser Folge einmal kurz machen würdest.
00:01:09: Ja hallo, ich bin Joanna Osman, ich Bin Autorin.
00:01:14: Ja, das war es eigentlich auch schon.
00:01:15: Ich bin ein Autor und schreibe Romaten hauptsächlich.
00:01:18: Ich habe bei einem Essay schon geschrieben.
00:01:20: Das mache ich.
00:01:21: Ich schreiber Bücher über politische Themen aber natürlich auch über alles was das Leben sonst so hergibt.
00:01:32: Ja, ich glaube dass passt sehr gut wie du dich gerade vorgestellt hast auch zu deinem aktuellen
00:01:38: Buch.
00:01:39: da wollen wir heute ein bisschen drüber sprechen Aber nicht nur!
00:01:42: Und das ja auch in dem Podcast um Schule geht nicht nur um Schule, sondern eben genau um das Brückenschlagen so ein bisschen zwischen Schule und gesellschaftspolitischen Themen.
00:01:56: Ich sage es mal so benennt jetzt mal im weitesten Sinne ich finde manchmal gar nicht so einfach da so Labels drauf zu setzen was sich genau als was bezeichnen würde.
00:02:06: wir versuchen aber immer über Schule so ein bisschen oder mit Schule, so ein bissel ins Gespräch einzusteigen in dem Podcast.
00:02:14: Und das würde ich jetzt mit dir auch versuchen indem ich dich einmal kurz fragen wollen würde woran du denkst wenn Du an Schule denkst jetzt gerade Aktuell, wir sind jetzt hier in NRW zumindest vor den Sommerferien.
00:02:30: Vielleicht ist das gar nicht die logischste Frage weil Schule jetzt zu diesem Zeitpunkt manchmal so ein bisschen in den Hintergrund rückt.
00:02:37: für viele aber die gehen ja mit Sicherheit trotzdem Gedanken durch den Kopf im weiteren Sinne wenn du irgendwie über Schule oder das Wort Schule hörst und darüber nachdenkst.
00:02:49: Also als allererstes können mir natürlich Erinnerungen in den Sinn an meine eigene Schulzeit Manche sehr lustig, manche auch eher schwierig anstrengend belastend.
00:03:02: Ich glaube ich hatte keine so besonders entspannte Schulzeit.
00:03:06: Ich war nämlich nicht die Beste in der Schule!
00:03:10: Ich war manchmal auch ziemlich faul glaub' ich.
00:03:13: Ich hab mein Abi geschafft gerade so aber ich habe auch gute Erinnerungen an meine Schulzeit vor allen Dingen eben einen ... an das ganze Drumherum.
00:03:25: Also, dass es nicht akademische Freunde sich jeden Tag sehen können... Sie jeden Tag treffen und sich austauschen.
00:03:37: Theaterspielen habe ich in der Schule oft gemacht.
00:03:40: Das war gut!
00:03:43: Spaß gemacht?
00:03:44: Ja also einfach Jugend.
00:03:47: Ich glaube diese Jahre zwischen Kindheit und Erwachsenen sein die gehen ja vergleichsweise langsam vorbei.
00:03:56: Die nimmt man sehr langsam wahr und sehr bewusst wahrscheinlich auch, weil man ja noch so jung ist.
00:04:01: Das ist die Jahre vermischen sich noch nicht.
00:04:04: Die fließen noch nicht so ineinander über wie das dann ist.
00:04:07: Wenn man älter ist, wenn man so dreißig ist... Ich hatte so das Gefühl je ältiger ich werde umso austauschbarer wurden manche Jahre.
00:04:15: aber wenn man sehr jung ist, dann nimmt man das alles noch viel langsamer wahr.
00:04:22: So ein Thema, da kommt immer viel Nostalgie auf.
00:04:25: Aber es ist natürlich auch schön wenn man dann gute Erinnerungen an die Zeit hat.
00:04:32: Total spannend!
00:04:32: Da habe ich kürzlich noch mit einer Freundin drüber geredet über dieses prägende An-der-Schulzeit als wir auf der Abitur entlassfeier standen.
00:04:44: Es ist eine Woche her und als Lehrerin verliert man da ja manchmal so'n bisschen ... dem Blick vielleicht.
00:04:52: Also ich formuliere das jetzt bewusst vorsichtig, weil ich das jedes Jahr auch wieder irgendwie berühren finde und es ist ein ja immer wieder auch besonderer Moment im Schuljahr... ...und trotzdem glaube ich in meinem Fall war das jetzt die vierzehnte Abitur Entlassfeier und man kennt natürlich Abläufe beispielsweise und man... ...kennt natürlich auch so Formen von Floskeln, die es in den Reden der Eltern, den Räden der Schulleitung, den Regen der Stufenleitungen und so weiter gibt.
00:05:29: Und man bemerkt dann gleichzeitig immer wieder dass das natürlich für die Schülerinnen ein total einzigartiger und prägender Moment ist.
00:05:37: Und dann hat eine Schülerin gesungen und wir haben so gesagt Das ist so krass!
00:05:44: Sie wird sich jetzt für immer daran erinnern, dass sie auf ihrer Abitur ein Lastfire dieses Lied gesungen hat.
00:05:52: So und es passt irgendwie so total gut zu dem was du gerade formuliert hast das irgendwie so Dimensionen andere sind.
00:06:01: Du hast das auf zeitliche Dimensionen gerade so ein bisschen bezogen, dass alles irgendwie einfach langsam vorkommt auch in der Rückschau.
00:06:11: Aber es ist ja nicht nur das sondern eben auch herausgestellte... Einzelne Tage und so, was weißt du?
00:06:19: Das ist ja ähnlich mit Geburtstagen die eine große Rolle spielen in der Jugend.
00:06:23: Und das ist ja mit Schule verknüpft.
00:06:26: Das finde ich total spannend.
00:06:28: Da muss dich gerade auf jeden Fall dran denken.
00:06:30: Stimmt!
00:06:33: Ich glaube, ich ziehe auch ganz viel aus dieser Zeit.
00:06:37: Es gibt ja Menschen, die sehr stehen geblieben in ihrer Jugendzeit... Ich habe ein sehr gutes Erinnerungsvermögen.
00:06:44: Ich kann mich an sehr vieles erinnern aus verschiedenen Epochen meines Lebens, aus verschiedenen Jahrzehnten.
00:06:51: Aber so eine gewisse Grunddynamik ziehst du ja aus der Zeit der Kindheit und Jugend, weil du da deine Identität auch formst.
00:07:00: Und ich glaube bei mir ist das schon ein sehr starkes ... Ja also ich hab erstens starke Erinnerungen daran Das sehr gut mich wieder reinversetzen in mein jüngeres Ich.
00:07:14: Und gleichzeitig blicke ich da auch so zurück mit einer gewissen Zärtlichkeit irgendwie an dieser Ehr.
00:07:23: Man war ja nicht nur naiv, aber es ist halt auch eine gewisse Naivität der Jugend und so ein ... Ja!
00:07:29: Also man schaut da jetzt schon mit unterschiedlichen Gefühlen drauf.
00:07:33: Würdest du sagen das ist ganz... spezifische Aspekte gibt aus dieser Zeit, die deine Sicht auf die Welt und damit sicherlich auch deinen Schreiben, wenn wir gleich auf deinem Büken und deine Arbeit zu sprechen kommen besonders geprägt haben.
00:07:52: Also gibt es zum Beispiel einen Moment oder so an den du dich erinnern kannst wo du weißt ich mache jetzt mal ein fiktives Beispiel weil ich weiß ja logischerweise nicht aber könnte mir sowas vorstellen wie Da gab es eine Diskussion unter so, die wir geführt haben und ich weiß noch ganz genau wie ich das erste Mal so gespürt habe.
00:08:15: Krass hier gibt es ganz unterschiedliche Perspektiven oder so auf dieses Thema dass wir gerade besprechen oder sowas.
00:08:24: Und das ist ja vielleicht auch mit Emotionen beispielsweise verbunden, dass man sich irgendwie manchmal an bestimmte Dinge erinnert oder an ein bestimmtes Fach, was einen vielleicht sehr geprägt hat.
00:08:35: Oder eine bestimmte Fahrt oder so die man vielleicht gemacht hat und die man immer wieder auch in der Arbeit die man später macht und vielleicht auch in so einige Entscheidungen die man trifft.
00:08:47: Die sind natürlich von vielen Dingen abhängig aber die da auf jeden Fall irgendwie immer mal wieder auftauchen oder so mit reinfließen.
00:08:56: Also auf jeden Fall total viel ehrlich gesagt.
00:08:58: Ich kann mich auch an Diskussionen erinnern, politische Diskussionen aber auch viele philosophische Diskussionen hauptsächlich.
00:09:07: ich hatte glaube ich das Glück so mit sechzehn-sebzehn in einer Klicke gelandet zu sein die sehr philosophisch war.
00:09:16: also wir haben uns da viel über Themen unterhalten über die sich vielleicht andere Jugendlichen nicht so unterhalten.
00:09:25: Es ging bei uns ganz viel um auch Sinne-Sinnensuche, Leben nach dem Tod... Ja also alles was eigentlich jeden Menschen so bewegt ja das hat mich schon auch irgendwie geprägt glaube ich.
00:09:36: Ich habe dann mich später auch sehr stark mit Philosophie auseinander gesetzt verschiedenen Philosophen Schiff philosophischen Strömungen.
00:09:46: Da war der Grundstellen, glaube ich wirklich so diese Klicke in der Schulzeit.
00:09:50: was mich auch also wo ich mich auch erinnern kann ist dieses Gefühl dass sich einmal auf einmal mitten an einem ganz banalen Schultag hatte das ich dachte ich möchte schreiben.
00:10:03: Also ich wusste schon immer dass ich Schriftstellerin werden will und eigentlich seit ich lesen konnte wollte ich Geschichten aufschreiben.
00:10:13: Und irgendwann in der Schule kam mir dieser Wunschstand sehr, sehr stark so in dieser Zeit, dass ich das wirklich... Dass es so ein ganz starker Traum geworden ist, den ich aber mit niemandem geteilt habe.
00:10:24: Weil man wäre ja vielleicht wirklich als naiv abgestempelt worden oder wenn es da nicht geklappt hätte was hätte man vielleicht irgendwie... Es war für mich wirklich etwas sehr Privates, etwas, das ich nur für mich mir gewünscht habe, wo ich selber darauf hingearbeitet habe aber ohne das groß an die große Glocke zu hin.
00:10:43: Zum Glück würde ich sagen hast du daran festgehalten und wie du zu Beginn schon gesagt hast schreibst.
00:10:51: du hast mehrere Romane geschrieben ein Essay und ich glaube die meisten Zuhörerinnen das könnte ich mir vorstellen zumindest kenn dich wahrscheinlich von deinem Roman wo die Geister tanzen, der im Jahr zwanzig-dreinzwanzig erschienen ist und indem du die palästinensische Familiengeschichte väterlicherseits vor allen Dingen also mit autofraktionalen Momenten würde ich es jetzt mal beschreiben.
00:11:19: Du kannst mich gerne korrigieren, beschreibst das natürlich in einem Jahr, wo mit dem siebten noch... Oktober und den darauffolgenden Krieg in Gaza.
00:11:31: Sehr, sehr viel passiert ist und der Roman viel Aufmerksamkeit bekommen hat.
00:11:35: Kurz darauf folgte der Essay von dem du eben gesprochen hast Frieden und wir können gerne – und du kannst gerne auch immer wieder so quer Verbindung zwischen deinen Texten herstellen.
00:11:49: aber natürlich wollen wir über dein aktuelles Buch so ein bisschen reden und das finde ich super spannend weil Ehrlicherweise, um das so ein bisschen transparent zu machen.
00:11:57: Immer in den letzten Jahren schon mal gedacht habe, dass wäre bestimmt toll, mal mit dir im Podcasts zu sprechen und dich einzuladen.
00:12:04: Und als dann dein neues Buch kam, dachte ich auch vielleicht ist es ja auch ein guter Anlass wenn jetzt ein neues Buch rauskommt, das zu lesen.
00:12:12: Ich hatte aber gar keine Vorstellung davon was jetzt für ein Buch kommt.
00:12:17: Was überrascht?
00:12:19: davor gelesen und ich war total überrascht, genau.
00:12:21: Also das finde ich total spannend.
00:12:25: Ja vor allen Dingen auch ein bisschen aus so einer auch leerenen Perspektive glaube ich überraschend weil ich so dachte ach dass ist irgendwie ein Buch, das könnte man auch super gut in der Schule lesen.
00:12:36: also das ist ein Buch wo es um Jugendliche geht und ganz viel Jugend.
00:12:42: Und ganz viel um auch, das hast du eben schon mal so ein bisschen angedeutet, so lebensphilosophische Fragen und vielleicht wäre es ganz cool wenn du zu Beginn über das Buch sprechen, die Genese von den Büchern davor zu dem jetzigen Buch beschreiben könntest weil das würde ich persönlich total interessieren!
00:13:08: Ich glaube, du bist nicht die einzige, die überrascht ist von dem neuen Romanius.
00:13:15: Wenn wir vom Fliegenträum... Ja
00:13:16: ja, sorry ich habe den Titel noch gar nicht gehört.
00:13:19: Danke!
00:13:21: Weil es halt wirklich ein ganz anderes Buch ist als die drei vorhergehenden.
00:13:26: Aber also ich finde trotzdem das ist dass das irgendwie nahtlos anknüpft und zwar in verschiedener Hinsicht.
00:13:32: Ich erkläre's ganz kurz.
00:13:34: Also
00:13:34: mein erstes Buch am Boden des Himmels.
00:13:37: Er kam im Jahr kann es aus dem Jahr und das spielt ja vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikters.
00:13:44: Aber auch so in dieser Zeit, also in den Zehnerjahren.
00:13:49: Also ein anderer Nahostkonflikt als den, den wir jetzt haben ganz anders.
00:13:55: Ich glaube man könnte das Buch jetzt auch nicht mehr so erzählen.
00:13:58: natürlich hat sich einfach verändert die Welt und dass so das zentrale Element oder der zentrales Stilmittel von am Boden des Himmels ist halt magischer Realismus.
00:14:10: Was passiert in dem Buch, Dinge die es vielleicht so nicht ganz gibt?
00:14:15: Aber diese übernatürlichen Dinge, die fügen sich trotzdem irgendwie so in diese Realität ein.
00:14:22: Deswegen nennt man das eben Magische Realismus.
00:14:25: Das ist ein Stilmittel, dass mich schon immer wahnsinnig angesprochen hat und interessiert hat.
00:14:30: Ja, ich mag's einfach schrecklich gern Ich arbeite gerne damit weil das den Raum soweit aufmacht.
00:14:35: Man kann damit sehr viel machen.
00:14:37: Ja, dann kam eben Woody Geister tanzen.
00:14:41: Das ist so mein autofiktionales Buhring, in dem ich die Geschichte meiner palästinensischen Familie erzähle von Flucht und Trauma, von Vertreibung, von Krieg aber auch über mich selber.
00:14:56: Und das ist ein Buch, dass ich wirklich nicht schreiben wollte.
00:15:00: Also es war einfach wirklich zu nah an mir dran.
00:15:03: Ich wollte nie autobiografisch schreiben Aber das Buch wollte eben geschrieben werden.
00:15:10: Also diese Geschichte hat sich mir wirklich mehr und mehr aufgedrängt, aber ich habe im Zeitgleich immer noch eine andere Geschichte gehabt.
00:15:21: Und zwar wenn wir vom Fliegentraum... also wenn wir von dem Fliegendrahmen.
00:15:24: dieser Romantik ist eigentlich in seiner Urfassung fast zehn Jahre alt.
00:15:28: Aber die erste Fassung war auch noch deutlich anders als das was jetzt rausgekommen ist.
00:15:35: dabei Und es mussten eben noch andere Bücher davor geschrieben werden, ehe dieses Buch auf die Welt kommen konnte.
00:15:44: Als ich wo die Geister tanzen, meine palästinensische Familiengeschichte, als ich das veröffentlicht habe, kamen wirklich zufällig exakt sechs Wochen vor dem siebten Oktober raus und fiel dann natürlich in diese unglaublich aufgeheizte Zeit war dann auch wirklich so, dass alle Lesungen zum Buch auch sehr politische Veranstaltungen waren.
00:16:10: Es ging nicht wirklich um das Buch oder ums Schreiben ... Oder um die Literatur, sondern es ging wirklich um den Konflikt.
00:16:20: Um Themen Trauma, Verantwortung, ja Zukunftsperspektiven und so weiter.
00:16:31: Und... Ausgehend davon, also von all diesen verschiedenen Reaktionen auf mein Buch habe ich dann den Essay Frieden eine reale Utopie noch reingeschoben mehr oder weniger.
00:16:45: Das ist wirklich ein kleines schmales Büchlein, ein essayistisches Sachbuch das innerhalb von sechs Monaten passiert ist und sich mit dieser Frage beschäftigt wie können wir als Einzelpersonen tun, um diese Welt in der wir leben.
00:17:04: Also unsere eigene persönliche Umgebung unserer eigenen Welt aber auch natürlich das größere Ganze ein bisschen gesünder zu machen.
00:17:13: Es ist kein Buch wie man die Welt rettet es ist aber ein Buch wieman seine eigene Welt retttet.
00:17:19: also es geht sehr viel um Selbstwirksamkeit Es geht sehr viel darum, was wir tun können als Einzelpersonen und auch als Gesellschaft.
00:17:27: Als solches zu einer friedlicheren Gesellschaft zu werden.
00:17:30: weil mich das Thema wahnsinnig umgetrieben
00:17:32: hat
00:17:34: ja und parallel dazu habe ich eben auch wenn mir vom fliegend räumen umgeschrieben neu geschrieben und dass es Das ist tatsächlich so etwas wie das Praxisbuch zufrieden.
00:17:49: Es ist ein Roman natürlich, es ist auch ein lustiger Roman.
00:17:52: Es gibt viele Situationskomik, es gibt aber viel Tragik!
00:17:55: Es ist eine Coming-of-Age Geschichte also es geht um drei Jugendliche einer davon ist Gott und die besuchen ihre Kleinstadt, ihre biedere, begotte, neurotische spießige kleinbürgerliche Stadt einen kleines bisschen zu verändern.
00:18:13: Sie haben diesen Weltschmerz, den man hat, wenn man sechzehn ist.
00:18:17: Sie haben das Gefühl von Ausweglosigkeit.
00:18:19: Sie fragen sich was das Schicksal für sie bereithält oder eben auch nicht?
00:18:23: Ja, sie haben einen gewissen Übertrust und ich glaube es ist so ein Gefühl, dass man ganz gut nachvollziehen kann gerade heutzutage.
00:18:30: Und aus diesen eher negativen Grundgefühlen heraus versuchen sie etwas zu verbessern, etwas gesünder zu machen Und beginnen dann mit harmlosen Streichen, die sie halt der Nachbarschaft spielen.
00:18:45: Sie klauen wie Post aus dem Briefkästen werfen sie woanders wieder ein um die Leute dazu zu bringen dass sie miteinander ins Gespräch kommen zum Beispiel das jeder aus seinem Schneckenhaus raus kommt und die anderen Leute mal wieder irgendwie beim Namen nennt und miteinander redet.
00:18:59: Dann versuchen sie sich an philosophischen Graffitis übersehen die ganze Stadt mit philosophischen Fragen.
00:19:06: Und das löst eine unglaubliche Sinnkrise aus natürlich in dieser Stadt und am Ende versuchen sie tatsächlich einen Naturschutzgebiet zu retten, also da werden Sie dann sehr, sehr konkret und versuchen ganz konkret einen Beitrag zur Weltrettung zu leisten.
00:19:19: Ja!
00:19:20: Also natürlich ist es ein Romanes hat auch natürlich ganz viel mit mir und mit der Art wie ich über die Weltenachdenke zu tun.
00:19:29: aber Auch das ist wieder ein Duren, dem es wirklich um Selbstwirksamkeit geht.
00:19:35: Um die Frage was wir als Individuen tun können?
00:19:39: Und dass was wir erleben zu verarbeiten und um die Welt in der wir leben eine kleine Stück verbessern.
00:19:45: Danke, dass du das nochmal so ein bisschen hergeleitet und eingeordnet hast.
00:19:51: Ich habe jetzt so mehrere Fragen im Kopf und du darfst mich auch gerne zügeln, denn ich will natürlich auch nicht zu viel spoilern an der einen oder anderen Stelle.
00:20:00: Also du musst vielleicht auch nicht alle Fragen beantworten und ich versuche mir ja auch gleichzeitig alles zu merken.
00:20:07: also das eine oder das erste ist vielleicht stell ich euch beide Fragen und tu überlegst dir auf welche du antworten musst.
00:20:15: dann hast du ne Auswahl.
00:20:17: des Erste is nochmal zurück auf die letzten drei Jahre schaunt.
00:20:23: Es ist ja oft so, dass man auch als Autorin häufig im Bezug auf ein bestimmtes Thema über das man geschrieben hat und damit verbunden vielleicht der eigenen Identität so ein bisschen festgenagelt wird im Diskurs, im Sprechen über das eigene schreiben.
00:20:42: Und bei dir ja jetzt auch noch zusammengefallen, dass auch noch der Zeitraum einer war?
00:20:48: der das zusätzlich noch mal verstärkt hat.
00:20:51: Also du kennst es mit Sicherheit, ne?
00:20:53: Das ist dann nicht mehr Johanna die Autorin sondern die palästinensische Autorinnen als ein Beispiel also dass das Palästinen sich sein.
00:21:01: ich nehme das jetzt mit deinem Beispiel.
00:21:03: das können aber natürlich auch andere Beispiele sein.
00:21:06: Dann so als der Identitätsmarker für die eigene Arbeit herausgestellt
00:21:12: wird
00:21:13: und sich davon wieder zu befreien.
00:21:17: Also nicht befreien im Sinne von, das ist dann weg.
00:21:20: Sondern befreie im Sinne.
00:21:22: die Texte können das loslassen weil Literatur das ja nun mal darf.
00:21:27: also sie muss nicht immer aus einem bestimmten Identitätsperspektive heraus schreiben oder existieren auch wenn die sicherlich immer wieder eine Rolle spielen kann.
00:21:38: Das kann ja eine Antwort darauf sein es mit Sicherheit aber auch Nicht so leicht.
00:21:43: Also da stelle ich mir vor, dass das durchaus herausfordernd sein kann zu sagen Jetzt kommt ein weiterer Text jetzt kommt ein anderes Buch und Da geht es eben nicht mehr Darum auf den ersten Blick zumindest.
00:22:00: Und da würde mich interessieren wie du das so siehst oder wie Du das wahrgenommen hast und Wie du das vielleicht.
00:22:07: Ich würde ja fast sagen, aber das ist meine Interpretation von diesem vielleicht sehr konkreten Blick auf einen bestimmten Konflikt.
00:22:16: Wiederhin längst für dich im Schreiben auch so universale Themen oder einen Universalismus der dann vielleicht in dem aktuellen Buch eine größere Rolle spielt?
00:22:30: Das ist Frage Nummer eins oder Bereich Nummer eins, der mich total interessieren würde.
00:22:36: Und Frage Nummer zwei wäre als Erwachsene Jugendliche zu schreiben?
00:22:43: Ist ja auch immer eine Herausforderung, würde ich sagen.
00:22:48: Man hat vielleicht oft das Gefühl Ja gut, dass kann man.
00:22:52: Vielleicht auch aus einem... Also auch wieder ne?
00:22:56: Vielleicht mit Bezug darauf wie ich mir das vorstelle Vielleicht steckt da auch ein bisschen Adotismus drin in meiner Vorstellung, dass ich denke ja klar.
00:23:04: Ich könnte Jugendliche schreiben, denn ich war ja mal Jugendliche.
00:23:08: Also gerade als Lehrerin ist es dann... Man hat vielleicht noch mit Jugendlichen zu tun und denkt aus einem erwachsenen Sicht heraus.
00:23:20: Das war eine Zeit, die hat mich total geprägt.
00:23:22: Ich hab das ja schon hinter mir.
00:23:23: Deshalb kann ich mir gut vorstellen wie die agieren und denken was deren Schwierigkeiten sind oder deren Blick auf die Welt usw.
00:23:36: Da würde mich total interessieren, wie du mit diesem Gap umgegangen bist der da entstehen kann.
00:23:43: Da man nicht mehr Jugendliche ist und ob du auch im Vorfeld viel gesprochen hast über deren Gedanken, die du ihnen ja dann im Buch wieder zuschreibst.
00:23:55: Weißt du was ich meine?
00:23:56: Ja!
00:23:57: Okay, das ist die zweite Frage.
00:24:01: Ich würde sie beide beantworten.
00:24:02: Ihr gerne...
00:24:03: Also die erste Frage, ja genau.
00:24:06: Ich habe jetzt ein Buch vorgelegt, dass das erste Buch es nicht vor dem Hintergrund des Naostkonflikts spielt und auch mit meinem palästinensischen Sein nichts zu tun hat.
00:24:17: Und ja, ich war im Vorfeld schon sehr nervös.
00:24:23: Ich weiß inzwischen ein bisschen wie der Buchmarkt funktioniert und natürlich wird man gerne darauf festgelegt.
00:24:30: Natürlich will jeder dann noch mehr von dem was man weiß was funktioniert hat.
00:24:36: also es interessiert den Buchhandel sehr stark die palästinensische Perspektive, weil es einfach sehr wenige deutschsprachige AutorInnen gibt die palästinensischen Hintergrund haben.
00:24:48: Da gibt's nicht massenhaft.
00:24:52: Natürlich interessiert das dann und gerade auch, weil natürlich der Konflikt noch andauert.
00:24:59: Das ist jetzt ein Euphemismus.
00:25:02: Es ist einfach die absolut schlimmste Phase in der wir seit Israel-Staatsgründung sind, das ist jetzt wirklich auch eine Phase in der man darüber reden muss.
00:25:17: In der man vielleicht auch drüber schreiben muss.
00:25:20: und ich habe aber das Gefühl, Ich hab sehr viel darüber geredet und geschrieben.
00:25:25: Also zwei Romane darüber geschrieben ein Essay und mehrere Artikel, Zeitschriften, Magazinen Und ich habe sehr viele Interviews dazu gegeben und an sehr vielen Podiums Diskussionen teilgenommen.
00:25:41: Das, was ich zum Konflikt und zur Situation zu meinem palästinensischen Sein und meiner palästenensischen Perspektive auch als Friedensaktivistin.
00:25:53: Ich habe ja eine israelisch-palästinenzisch-iranische Friedensbewegung mitgegründet vor... fast fünfzehn Jahren.
00:26:01: Ich habe mich zum Thema Frieden, Krieg, Identität, Trauma und Vergangenheit und Zukunft, glaube ich hinreichend geäußert.
00:26:08: Also es ist...ich werde nicht aufhören darüber zu sprechen!
00:26:11: Ich werde auch nicht aufhängen darüber Interviews zu geben, Artikel zu schreiben oder Workshops zu geben.
00:26:15: Es gibt zum Beispiel gerne Friedensworkshops für Menschen aus verschiedenen Konfliktregionen, denen man nicht den Konfliklt löst sondern einfach die Verbindung zueinander wiederher stellt auf einer individuellen Ebene.
00:26:30: Ich werde damit niemals aufhören, das ist ein Teil meiner Identität und Biografie.
00:26:35: Frieden in Zeiten des Krieges – es ist viel zu großes Wort!
00:26:40: Das ist übrigens etwas was ich aus deinem Buch gelernt habe, glaube ich...
00:26:45: Ja genau!
00:26:47: Das hat wirklich meine Vorstellung von dem Wort Frieden nochmal so ein bisschen erweitert.
00:26:54: also Etwas, was vielleicht schon vorher da war ist mir noch mal so viel klarer geworden.
00:26:59: Das es auch unterschiedliche Formen von Frieden geben
00:27:03: kann.
00:27:03: Es gibt unterschiedliche formen von frieden.
00:27:05: Es gab unterschiedliche Definitionen vonfrieden die wir halt auch mitdenken müssen.
00:27:09: aber vor allem müssten wir über Frieden sprechen gerade im angesichts des Krieges.
00:27:15: das werde ich nie aufhören.
00:27:16: Aber als Schriftstellerin also als Kunstschaffende ist es mir eben auch ein inneres Bedürfnis mich in mich selbst auszudrücken und zwar nicht nur auf ein Thema bezogen, ob das ich eben gerne festgelegt werde.
00:27:32: Sondern mich in meiner Gesamtheit auszutrücken.
00:27:37: also alles was mich interessiert würde ich gerne zu Papier bringen.
00:27:40: Alles was mich beschäftigt.
00:27:42: Ich habe viele viele Themen abseits der palästinensischen Identität die mich auch interessieren über die ich schreiben möchte Und natürlich wird alles irgendwie auch miteinander verbunden sein.
00:27:57: Ich glaube, da kann ich für sehr viele AutorInnen sprechen.
00:28:01: Man schreibt ja letzten Endes immer über sich selbst oder aus sich selbst heraus.
00:28:05: Also alles schreiben hat mit mir selber zu tun!
00:28:09: Ich ziehe alles was jeglichen Ausdruck... das zieh ich aus meinem Inneren, aus meinen Erfahrungen, aus meiner Persönlichkeit.
00:28:20: Wenn ich schreibe dann tue ich es nicht Markt.
00:28:25: Also ich weiß, der Verlag jetzt bestimmt nicht gerne hören aber ich schreibe es nicht für den Markt in erster Linie und ich schreib das für mich.
00:28:33: Das ist die Art wie ich mich zum Ausdruck bringe.
00:28:35: Ich bringe mich schreiben zum Ausdrück und weil ich mich zu Ausdrücken bringen möchte, weil ich ja niemand anderer reden als ich muss ich mich eben in dieser ganzen Vielfalt, die mich ausmacht ausdrücken können.
00:28:48: Und da möchte ich mich nicht auf ein Thema festlegen lassen und dann fortan nur noch in diesem Thema schreiben, das wäre mir einfach zu eng auch wenn das vielleicht erst mal für Irritationen sorgt, wenn auf einmal ja völlig anderes Buch erscheint dass man ganz anderes Thema hat und es vielleicht auch einen ganz anderen Stil hat und ganz anders sich liest ist eben doch ein Teil von mir und das ist etwas das das mich ausmacht.
00:29:14: also Wenn man meine Bücher liest, dann liest man immer ein Stück von mir mit.
00:29:20: Ich leg da immer eine gesamte DNA rein und deswegen ist das mehr auch in Bedürfnis diese ganze Vielfältigkeit meines Seins darin zu legen.
00:29:34: Also ich hab mich tatsächlich selbst ein bisschen dieses Buch verknallt wenn wir vom Fliegenträum weil ich es einfach so nett finde.
00:29:45: Also ich mag meine Charaktere so gerne.
00:29:47: Ich habe mich wirklich in die verliebt, ich mag sie so gerne!
00:29:50: Die sind mir so schrecklich ans Herz gewachsen und deswegen ist dieses Buch auch sehr wichtig weil es einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht hat zu schreiben.
00:30:01: Es war das Buch bisher dass mir am leichtesten gefallen ist und dass mir meistens Spaß gemacht hatte zu schreiben.
00:30:11: Und das sind wir auch schon bei der zweiten Frage.
00:30:13: Es ist ein Buch, dass aus der Perspektive einer Sechzehnjährigen geschrieben wird.
00:30:18: Jette die Hauptfigur oder die ich erzähle darin, die über ihren Sommer schreibt als sie sechzehntin war und Sie versucht haben die Welt zu verändern.
00:30:30: Also sie erzählt die Geschichte natürlich aus einer erwachsenen Perspektiv im Rückblick.
00:30:37: Die Tonalität ist schon sehr rotsig.
00:30:48: Ich hab im Vorfall zu diesem Buch sehr viel Grunge gehört.
00:30:53: Kommt vielleicht ein bisschen durch, es ist schon so'n bisschen aufmüpfiger Ton und ich weiß nicht ob ich Jugendliche schreiben kann.
00:31:04: Ich weiß aber dass ich das schreiben kann was ich mal war also jugendlich Und daran habe ich mich orientiert.
00:31:13: Ich hab ja eingangs gesagt, dass ich sehr gut mich erinnern kann an meine verschiedenen Lebensalter und an meine verschiedene Jahrzehnte – ich bin jetzt dreiundvierzig!
00:31:24: Aber ich komme halt irgendwie immer noch vor als wäre ich sechzehn oder sechsundzwanzig?
00:31:31: Oder
00:31:31: sechsunddreißig?!
00:31:32: Das hab' ich nie verloren.
00:31:34: also ich hab' nie diese diese Jugendliche in mir irgendwie verloren, ich habe auch nie das Kind in mir verloren.
00:31:40: Ich glaube, dass ist auch der Grund warum mich überhaupt Schriftstellerin geworden bin weil ich irgendwann verlernt habe zu spielen so wie jedes Kind das verlernte und das tat mir so weh!
00:31:51: Das war für mich so prägend und so schlimm, dass ich irgendwann mit zehn elf nicht mehr spielen konnte und dann hab' ich angefangen zu schreiben.
00:32:00: Ich habe dieses fantasievolle Rollenspiele, die man als Kind spielt.
00:32:05: Die habe ich einfach ausgelagert in meinen Kopf.
00:32:09: Ich habe das nicht mehr ausagieren können.
00:32:11: Dafür war ich dann zu alt aber ich habe es im Kopf weitergemacht.
00:32:15: und genau das ist ja Schreiben.
00:32:17: Das ist ja genau die Essenz von Schreiben, wenn man spielt in den Kopf.
00:32:21: Es ist Probehandeln, ein Eskapismus.
00:32:24: Und das habe ich nie verlernt also immer... mit mir getragen.
00:32:27: Und deswegen trage ich auch diese sechzehnjährige, die ich mal war in mir und bringen sie eben in diesem Buch zum Ausdruck.
00:32:34: Also das bin nicht ich als Sechzehniere, sondern es ist natürlich eine fiktile Figur dies, die nicht Ich Bin.
00:32:41: Das ist das, woraus ich geschöpft habe um diese jugendliche Figur und diese jugende Stimme zu kreieren.
00:32:48: Und ich kann natürlich nicht sagen, ich kann jetzt für alle Jugendlichen sprechen.
00:32:51: Ich weiß nicht wie Jugendliche jetzt im Jahr zwanzig Jahre denken fühlen und Sprechen handeln.
00:32:56: Ich glaube dass es bestimmte Parallelen gibt die wahrscheinlich alle Jugendlichens miteinander verbindet zum Beispiel eben diese besondere Art die Zeit wahrzunehmen.
00:33:05: aber das ist natürlich immer eine individuelle Sache.
00:33:08: also Jugendlicher sind keine homogene Masse die man in einen Topwerfen kann und sagen so ist man halt jugendlich So ist man ein Teenager.
00:33:19: Jede dreizehnjährige, jede sechzehnjährigere hat ja ihre eigene Persönlichkeit und ich habe eben eine Persönlichkeit kreiert in diesem Buch oder drei Persönlikkeiten kreieren.
00:33:29: Drei Jugendliche Persönligkeiten die mir selber meine Fantasie einfach aus aus vielleicht einer bestimmten Erfahrung heraus geschifft hat.
00:33:39: also ich glaube schon dass man das ist ja auch einfach das Handwerk der Schreienden so dass man seine Fantasien dafür nutzt um Dinge zu sich auszudenken und sich in Figuren hineinzuversetzen.
00:33:54: Und daraus dann etwas glaubwürdiges Erschaft.
00:33:57: Ich finde das so ein total interessantes Spektrum, ich glaube daher kam auch mein Gedanke dass es so ein Roman ist den ich total gerne mit Jugendlichen mal... Das ist natürlich auch gerne die Lehrerin Perspektive lesen würde.
00:34:16: Ja, ich weiß nicht, wenn ich in meinem Kopf ratte, so kann ich das unterbekommen weil ich dieses Spektrum was sich dadurch aufmacht so total spannend finde.
00:34:25: Auf der einen Seite das Parallel, was es vielleicht gibt bei allen Jugendlichen In dieser speziellen Übergangsphase, das ist ja das spannende an Jugend.
00:34:41: Auf der einen Seite ist es eine Form von Übergangspase und Kindheit ins Erwachsenenalter eine ganz eigenständige super prägende Episode im Leben einer Person, die eben auch nicht nur Übergang ist.
00:34:59: Sondern viel mehr als einfach nur ein Übergangen von zu.
00:35:03: und das ist ja auch in der Forschung immer super spannend.
00:35:07: bin auch Pädagogiklehrerin.
00:35:08: Das hört man an der Stelle vielleicht ein bisschen raus wenn man sich ja auch viel mit so Fragen von Identitätsentwicklung usw.
00:35:15: In der Jungphase auseinandersetzt und auch so deviantem Verhalten.
00:35:20: Wie kommt es eigentlich zustande?
00:35:22: Und was ist in einem, in Anführungsstrichen immer wenn man dieses Wort benutzt normalen Rahmen in dieser Phase?
00:35:30: Was ist auch gesellschaftlich geduldet und was ist dann wiederum geächtet?
00:35:34: Was is dieses Grenzen austesten usw.
00:35:39: Wenn ich da jetzt darauf eingehen würde, überall dann würden wir wahrscheinlich drei Stunden reden.
00:35:44: Deshalb zurück zu dem was ich eigentlich sagen will dass sich das eben so diese total spannende Frage finde wie sehr wir als Erwachsene egal ob man jetzt schreibt oder mit Jugendlichen arbeitet bestimmte Bilder bestimmte Inhalte bestimmte Themen auf Jugendliche projizieren und sagen, das ist was, was die heute doch genauso interessieren muss.
00:36:09: Und genauso beschäftigen muss wie uns heute und wie sehr sich Dinge aber durchaus auch verändern können und Jugendliche heute vielleicht einen ganz anderen Blick haben.
00:36:20: also ich habe mich zum Beispiel beim Lesen des Textes und weil der Realität von Jette und Liz und Jack aka Gott gefragt so... Das ist ein bisschen zeitlos Ja, geschrieben in deinem Roman.
00:36:36: Und ich habe dann gedacht so wenn Jugendliche das heute lesen würden könnten sie andocken und ihre Themen einbringen oder werde es für Sie so ganz anders weil sie sich mit ganz anderen Dingen auseinandersetzen?
00:36:50: Dann zum Beispiel viel mehr über dass natürlich fällt das Wort jetzt so Social Media nachdenken also gerade bei deren Aktionen die du ja eben schon beschrieben hast, die sie machen philosophischen Botschaften, die sie in der ganzen Stadt verteilen und den Fragen, denen sich stellen.
00:37:08: Und dann habe ich irgendwie automatisch gedacht würde das heute alles über Social Media laufen?
00:37:13: Hätte es denn mehr Impact wäre das deren Strategie im Gegensatz zu der Strategie von Jugendlichen im Buch und so weißt du also
00:37:23: total
00:37:23: spannend darüber nachzudenken und das eröffnet ja total Die Räume, und natürlich denkt man bei dem was die drei machen in Bezug auf den Naturschutz.
00:37:34: Versuche ja so zu sprechen, dass ich nicht alles verrate.
00:37:38: Auch direkt an die Fridays for Future Bewegung in meinem Kopf beispielsweise noch super präsent ist.
00:37:45: Ich denke immer das sind die Jugendlichen von heute.
00:37:49: Das ist deren Lebensrealität.
00:37:51: und dann bin ich aber in der Schule stehe für eine achten Klasse und manche von denen kennen Fridays For Future schon gar nicht mehr weil da sind wir wieder.
00:38:00: bei dieser zeitlichen Dimension
00:38:02: liegt es
00:38:03: viel weiter als für mich.
00:38:05: Also, für die ist es überhaupt nicht so präsent.
00:38:08: diese ganzen...die ganzen großen Demos und so wie das halt im Jahr zwei Tausend Neunzehn unter so als ich nun mal auch schon Lehrerin war und auch mit Schöner Innengarten.
00:38:17: Ja ja genau weil für uns ist das also erst ganz kurz passiert aber
00:38:21: gegen
00:38:22: noch kleine Kinder und eben Kinder.
00:38:24: Absolut!
00:38:24: Deswegen ja klar Ja, eben.
00:38:30: Das sind wir wieder bei diesem Thema wie man die Zeit wahrnimmt.
00:38:34: Deswegen habe ich den Roman ja auch so bewusst zeitlos angelegt weil es ist ein zutiefst analoger Roman.
00:38:43: Es geht nicht.
00:38:44: Ich glaube das Wort E-Mail Adresse kommt einmal vor.
00:38:51: völlig ohne Handy, es wird nicht gesagt ob die Handys haben oder nicht.
00:38:55: Also sie versuchen sich mal ab und zu anzurufen.
00:38:56: erreichen Sie sich dann nicht?
00:38:57: das kann jetzt fest sein.
00:38:58: oder Handy ist das lass ich völlig offen ganz bewusst und wie sie sich erreichen lasse ich auch offen.
00:39:04: sie treffen sich halt im in ihrem In ihrer Stadt sie treffen Sich halt draußen sie treffen Sich an dem Park am Fluss mit einem Sumpf nach der Schule beim Sportplatz und Zuhause und eben nicht online.
00:39:22: Natürlich könnte man das auch online anlegen, natürlich hätte ich den ganzen Roman auch im Jahr zwanzigundzwanzig spielen lassen können ganz bewusst im online Raum und nicht im urbanen Raum.
00:39:36: es wäre halt eine ganz andere Geschichte gewesen und ich wollte dass so analog wie möglich machen und so zeitlos wie möglich weil ich ja möglichst viele Menschen mit diesem roman ansprechen möchte also nicht nur Sondern halt auch vielleicht sechsundsechzigjährige, die sich dann an ihre eigene Kindheit und Jugend erinnern.
00:39:57: In der es kein Internet gab.
00:39:58: Und weil ich aber auch glaube dass das internet um die social networks also wie Ich bin nach wie vor ein Ein Verfechter von Social Networks trotz trotz allem trotz Trotz dem was ist jetzt geworden ist und trotzdem Wie toxisch es zum großen Teil auch geworden ist Wir hatten mal eine andere Zeit, also vor fünfzehn Jahren war es ein Social Network im Wortsinn.
00:40:26: Es war ein soziales Netzwerk, ein Treffpunkt an dem man
00:40:34: sich...
00:40:34: Begegnen konnte, an dem man Begegnungen herstellen konnte zwischen Menschen die sich sonst niemals begegnet wären.
00:40:39: Das war wirklich eine Revolution für mich selber und meine friedensaktivistischen Tätigkeiten haben dort angefangen auf Facebook weil man sich damit Menschen aus allen möglichen Ländern Gruppen Klassen Orientierungen treffen kann und fremden begegnen kann auf einer sehr niedrigschwelligen Ebene also.
00:40:59: nach wie vor bin ich ein Verfechter davon und würde das gerne in seine gesamten positiven Art bewahren.
00:41:08: Auch für die Jugendlichen, auch für Kinder.
00:41:11: Aber natürlich muss man vorsichtig sein.
00:41:12: Natürlich hat das sich verändert und es ist jetzt einfach ein Propagandatool der schlimmsten Sorte.
00:41:18: Man sieht das auf TikTok, man sieht das Stichwort Manus Fair wo es um extrem problematische Inhalte geht, die dann wiederum in die Lebensprivatität von Kindern und Jugendlichen einzigern und da sehr viel Schaden anrichten können.
00:41:33: Und deswegen, ja man muss da wirklich vorsichtig sein.
00:41:36: Das ist vielleicht auch ein bisschen an der Zeit den Hebel mal auf Pause zu drücken und Mal wieder Gras anfassen zu gehen.
00:41:44: Also Buch stehen im Buch fassen sie ständig Gras an.
00:41:49: ganz buchstäblich Ich glaube das ist das ist vielleicht so eine Art Wegruf.
00:41:54: also ich habe auch ganz oft jetzt schon von Teenagern und jungen Menschen gewöhnt dass die neunziger Dass sie erzählen, dass sich alle zurücksehen.
00:42:05: Auch wenn sie es nicht selbst erlebt haben...
00:42:08: Erkennt man auch daran, dass zum Beispiel jetzt wieder in Schule ganz viele Jugendliche mit Kopfhörern mit Kabel rumlaufen?
00:42:17: Das
00:42:20: finde ich sehr charmant.
00:42:22: Ich fände das gut, bei mir ist es immer mit Kabel rum, weil ich da vergesse die Dinge auf.
00:42:26: Aber ja, also das ist doch charmant irgendwie und ich weiß noch als damals, als ich sechzehn war in den neunzigern, da haben wir uns alle zurückgesehen in die siebziger.
00:42:36: Sechsziger-Siebzigger, so die achtundsechziger, das war dieser Summer of Love, der Sehnsuchtsraum den wir uns ausgemalt haben.
00:42:47: Und jetzt ist das eben, es sind das wohl irgendwie die die die Neunziger, dass das letzte noch halbwegs Analoge jahrzehnt und ich kanns voll verstehen.
00:42:55: also nicht weil ich jetzt irgendwie so ja ich will auch nicht ewig gestrick sein und dann in so einer mitviertige Nostalgie rumschwimmen aber ja also ich glaube dass man auch übersättigt ist von Internet von Social Media, von KI und sich auch in gewisser Weise wieder zurücksehend in eine Welt, die in der es einfacher war.
00:43:20: In der es analog war, in der das echt und real waren, der man sich draußen in echt getroffen hat
00:43:27: Und gleichzeitig ist dadurch ja diese Erfahrung möglich, also durch die Lektüre in dem Fall zu erkennen dass Fragen vielleicht ähnliche Fragen geblieben sind.
00:43:37: Also das meine ich mit diesem Spektrum, ne?
00:43:40: Dass es auf der einen Seite vielleicht so eine Distanz dazu gibt und sich einfach nur trifft und in diesem analogen Raum sich ausschließlich so bewegt dann aber wieder näher weil... die Lebensphase trotzdem eine ähnliche ist.
00:43:56: Also ich glaube,
00:44:01: die großen Fragen, die uns ja alle als Menschen beschäftigen, sind immer da.
00:44:06: Die haben die Menschen in der Antike schon beschäftigt und wahrscheinlich schon viel früher.
00:44:10: Wenn man sich die Höhlenmalereien anschaut, dann schon sehr viel früher mit den Fragen nach Todsterben, Sinn Schicksal Leben auseinander gesetzt.
00:44:25: Also diese philosophischen Fragen sind ja nichts was beantwortet wenn man ins Internet geht sondern die beantworten man in einem lebenslangen Prozess immer wieder und immer wieder neu und bewertet das vielleicht auch immer wieder neuer.
00:44:42: aber Letzten Endes geht es ja immer nur darum, dass man diese Fragen stellt.
00:44:46: Also jeder stellt sich die Frage auch bewusst oder unbewusst.
00:44:49: aber jeder stellt sie Welchen Sinn hat mein Leben?
00:44:53: Ist meinen Schicksal vorher bestimmt oder habe ich es selbst in der Hand?
00:44:57: und wie weit hab' ich das selbst in den Hand?
00:44:59: Und wenn ich es selber in der hand habe warum fühle ich mich dann so machtlos?
00:45:03: Was ist das leben?
00:45:04: was ist der unterschied zum tot?
00:45:06: gibt es gott oder gibt es keinen got?
00:45:08: Das sind fragen die sich jeder mensch in irgendeiner art und weise stellen muss.
00:45:14: Also jeder muss sich diesen Themen stellen im Leben und ich glaube nicht, dass es darauf eine abschließende Antwort geben kann.
00:45:22: Ich glaube auch nicht das der Sinn darin ist eine Antwort zu finden sondern da sind wir uns wirklich daran die Frage zu stellen immer wieder Und diese Frage mit auf diese Lebensreise zu nehmen und das hat sich ja nie verändert.
00:45:34: also ich glaube dass halt gerade auch Jugendliche sich diese Fragen meistens zum allerersten Mal in ihrem Leben stellen und deswegen vielleicht auch darauf sehr anspringen könnten.
00:45:46: Aber man stellt sich die Frage dann halt in jedem Lebensalter immer wieder anders und immer wieder neu, aber auch kleine Kinder – mein Sohn ist vier Jahre alt, der stellt mir diese Fragen auch in seiner Art und in seiner Sprache.
00:46:00: Ja es ist zutiefst menschlich, das bildet halt die menschliche Erfahrung ab.
00:46:04: Deswegen ist dieser Rumor Sehr universal, denke
00:46:07: ich.
00:46:07: Ja und das macht ja auch Jette die ja auch zurück schaut also es ist ja schon auch transparent dass sie eben nicht... Also ist keine Ich-Erzählerin die an einem Zeitpunkt treibt sondern schaut eben auf diesen Sommer Das hast du ja eben schon erklärt.
00:46:22: Zurück Und in deinem Nachboden schreibst Du ja auch noch sehr viel über deine philosophischen Einflüsse oder den Einfluss der Philosophie auch auf das Buch nimmt.
00:46:36: Und das finde ich auch noch mal spannend, weil das Philosophieren ja auch so im Text selber steckt.
00:46:42: man weiß nicht genau was ist denn jetzt wahr?
00:46:45: Jette weiß es manchmal als Erzählerin auch manchmal nicht so genau.
00:46:50: Wir haben Figuren wo man sich durchaus auch als Leserin Vielleicht so ein bisschen literarisch offene Personen, sage ich jetzt mal.
00:47:02: Und der geübtere Person – I don't know wie es beschreiben würde – die Frage stellen kann ob sie wirklich existieren?
00:47:09: Also das habe ich auch immer mal wieder so kurz beim Lesen gedacht, ist diese Figur wirklich da oder ist sie... steht sie für irgendwas, was ja in der Literatur natürlich auch durchaus sein kann und so.
00:47:23: Und das finde ich eben auch total spannend gerade wenn dann auch noch in deinem Nachwort folgt welche philosophischen Strömungen alle eine Rolle spielen von den Existenz... Ich kann es immer nicht aussprechen, Existenzialist über den Konstruktivismus usw.
00:47:41: Das ist ja dann auch nochmal ein spezieller Blick oder eine andere Brille mit diesem Text Lesen könnte.
00:47:48: Und eine weitere Brille, mit der man
00:47:50: ihn
00:47:52: liebt.
00:47:52: Ja
00:47:52: klar also ich hab ja extra dieses Nachwort noch geschrieben in dem ich wirklich die verschiedenen Strömungen, auf die ich mich jetzt beim Schreiben und beim Nachdenken über dieses Buch bezogen habe das ist wie gesagt der Existenzialismus von Sartre und de Beauvoir, der Idealismus von Berkeley, der Transcendentalismus von Emerson The Row and Fuller Das sind verschiedenste, also Kierkegaard kommt vor.
00:48:18: Es kommt total viel ... es ist wirklich so ein Mischmarsch wie ja aus verschiedensten philosophischen Strömungen die sich aber alle irgendwie zum Teil vielleicht widersprechen, aber auch ergänzen.
00:48:33: Ich lasse natürlich auch die Beantwortung der Frage nach Schicksal oder nach Gestimmung offen Aber die drei Jugendlichen Get It Jack und Liz stellen sich diese Frage nach dem Schicksal eben ganz oft.
00:48:50: Aus Gründen?
00:48:51: Ja, weil es einfach auch alle drei aus sehr schwierigen Verhältnissen kommen.
00:48:57: Weil sie alle drei wirklich auch eine traumatische Kindheit hinter sich haben oder auch ein problematisches Elternhaus zum Beispiel.
00:49:08: Jack ist ein Weisenkind und er ist Gott.
00:49:11: Oder vielleicht ist es auch Gott, der sich für Jack hält.
00:49:13: Vielleicht ist das Jack, der dich vorhelt?
00:49:15: Wir wissen's nicht!
00:49:16: Jette kommt aus einem... Das war liebevollen Elternhaus aber es ist ja trotzdem irgendwie mit von Vernachlässigungen geprägt, von so einer gewissen ... Ja sie ist halt sehr auf sich gestellt und Liz kommt aus dem Elternhaus in dem, dass das sehr autoritär ist und in dem es Gewalt gibt Und alle drei haben sozusagen ihr Päckchen zu tragen und haben ein gewisses ... ja, eine gewisse Ladung an Trauma mit dem sie umgehen müssen.
00:49:53: Was tut man wenn man sich auch ein bisschen verloren fühlt?
00:49:58: Man hält sich aneinander!
00:50:01: Ich glaube das ist das was diese drei Figuren ja auch irgendwie verbindet, dass sie ein bisschen Außenseiter sind.
00:50:08: Dass sie nicht in diese Stadtgesellschaft passen und diese Konformität passen.
00:50:14: Dass Sie sich da ein bisschen außen vorfühlen.
00:50:18: Vielen Dank für diesen Einblick und das drüber nachdenken, das vielleicht auch ein bisschen philosophieren.
00:50:26: über den Text und über die Jugend.
00:50:29: Zum Ende jeder Folge, denn unsere Zeit ist ja jetzt schon so ein bisschen vorangeschritten, dürfen alle Gästinnen hier eine Hausaufgabe stellen?
00:50:39: Eine Hausaufgarbe an mich aber stellvertretend für alle Zuhörenden!
00:50:47: Okay meine Hausaufgate an dich oder vielleicht auch an alle zu hören ist.
00:50:57: Ich würde total gerne eine Frage aufgreifen, die Jettie Jack und Liz an die Hausmauern ihrer Stadt gesprüht haben.
00:51:08: Die haben mehrere philosophische Fragen ganz banal gesprayed Graffiti.
00:51:21: Und eine Frage, die möchte ich jetzt gerne als Hausaufgabe weitergeben und die lautet, wovor hast du Angst?
00:51:29: Genau.
00:51:30: Ich finde das ist so ne Rabbit Hole-Frage weil wenn man sich wirklich bewusst diese Frage stellt, wofür habe ich Angst?
00:51:38: dann kommt man ganz schnell auch irgendwie an den Punkt was es mir wirklich extrem wichtig im Leben und worum geht's mir eigentlich in dem Leben.
00:51:51: Also das ist für sie eine Einstiegsfrage in die eigene Identität, vielleicht.
00:51:58: Und um das wegzukoppeln vom Thema Angst könnte man dann als Ausgang aus diesem Rabbit Hole dann fragen oder den Satz sagen, wenn ich mich jetzt richtig erinnere an mein eigenes Dromant... vor die Kirche gesprüht haben.
00:52:24: Da haben sie den gesprühen, du bist die Antwort auf all deine Gebete.
00:52:29: und da könnte man dann die nächste Frage stellen also was kannst Du selber tun?
00:52:37: Also was ist Deine Wirksamkeit?
00:52:42: Was ist Deiner Handlungsfähigkeit?
00:52:44: Was kannst Du tun?
00:52:45: Das sind vielleicht zwei Fragen, die man sich im Leben immer wieder mal stellen kann.
00:52:50: wovor habe ich Angst und was kann Ich tun
00:52:53: was ja auch ein bisschen aufzeigt, inwiefern deine Bücher dann doch zusammenhängen.
00:52:59: Ja!
00:52:59: Das
00:52:59: wäre
00:53:00: sehr gut dazu.
00:53:03: Ja cool, vielen Dank für die Hausaufgabe und vielen Dank fürs Schreiben deiner Arbeit und das spannende Gespräch.
00:53:12: Vielen Dank für Die Einladung zu deinem coolen Podcast
00:53:16: Und an alle, die zugehört haben Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
00:53:22: Danke.
00:53:23: Untertitel im Auftrag des ZB.