Kleine Pause

Kleine Pause

Begegnungen in der Teeküche

Transkript

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00:00:00: bei jungen Leuten zumindest war das, was wir auch in einer Stasche mitbekommen haben hat sich diese Position und dieses Misstrauen total verfestigt.

00:00:10: Und die sind total enttäuscht von den istablierten Medien.

00:00:13: Die haben für sie überhaupt keine Glaubwürdigkeit mehr und das ist glaube ich super gefährlich weil es irgendwann ein Demokratieproblem wird.

00:00:23: kleine Pause

00:00:31: Begegnungen in der Tee Küche.

00:00:44: Hallo Und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.

00:00:47: kleine Pause Podcast Begegnungen in der Thekische.

00:00:51: Ich lache so ein bisschen, weil wir ja schon ins Quatschen geraten sind und ich jetzt trotzdem natürlich den Anfang ganz normal wie immer anmoderiere.

00:01:00: Und ich freue mich voll, dass wir es geschafft haben und uns heute hier bei Zoom treffen.

00:01:05: Vielleicht daten wir einfach so, dass du dich selber vorstellst, wieso oft?

00:01:10: Jetzt muss ich auch lachen!

00:01:11: Ja, mach' ich gerne... Ich bin Barbara Daoui, ich bin Journalistin und arbeite für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, vor allen Dingen für den NDR als sogenannte feste Freie.

00:01:20: Ich mache vor allem Doku's, also

00:01:22: längere Filme

00:01:24: zu gesellschaftspolitischen Themen und Arbeiten auch für das Medienmagazin ZAPP und fürs Politikmagazinetanorama.

00:01:32: Vielen Dank, ich mache das am Anfang immer gerne so ein bisschen transparent wie wir hier zusammengekommen sind und ich glaube bei uns ist es auch tatsächlich ganz spannend weil wir uns eigentlich so halb privat kennengelernt haben über Tobi Nolte, der auch schon hier war von RelatedEV.

00:01:50: Und wir uns seitdem wir uns kennengelernen haben super viel austauschen über alles Mögliche was so politisch diskursiv los ist und vor allen Dingen auch über Journalismus zum Thema na Ost aber auch Journalismus Insgesamt.

00:02:05: und wir haben uns dann so ein bisschen gefragt, was wäre eigentlich spannend auch als mögliche Podcast-Folge?

00:02:11: So hat der Podcast auch angefangen.

00:02:13: Würde ich sagen damals weil wir auch so gemerkt haben also in einem anderen Themenbereich vielleicht aber weil wir ausso gemerkt habe viele Gespräche von denen die wir so privat führen das sind vielleicht Gespräche die auch im Bildungs- und Schulkontext eine Rolle spielen auch wenn sie vielleicht nicht direkt so ne Rolle spielen.

00:02:30: Und irgendwie ist ja genau da spannend so hin zu gucken Was gibt es da eigentlich für so Überschneidungspunkte in den Dingen, die wir diskutieren und was hat das mit Schule zu tun?

00:02:41: Und jetzt sind wir eine Dreiergruppe, die sich viel unterhält.

00:02:44: Wir kommen aus unterschiedlichen Richtungen und sind glaube ich in unseren Gesprächen oft dankbar dass wir so unterschiedliche Perspektiven reinbringen können in unser Gespräch und ich hoffe, dass wir das heute auch in der Folge so ein bisschen hinbekommen.

00:02:57: Und unsere Gedanke war oder unser Austausch vorher war mal darüber nachzudenken was man eigentlich in Schule.

00:03:06: also jetzt ganz grob nicht dass wir da jetzt komplett allgemein drüber sprechen werden.

00:03:11: Da sagen wir gleich noch ein bisschen etwas zu.

00:03:13: aber Was man eigentlich ins schule vielleicht über Journalismus und auch über Journalismus öffentlich-rechtlichen Bereich wissen sollte, vielleicht lernen sollte und wo wir vielleicht auch immer wieder so in unseren Gesprächen Wirigkeiten, Spannungen, Lücken erkennen.

00:03:31: Und vielleicht auch Dinge in der Gegenwart die gerade besonders auffallen.

00:03:36: Vielleicht würde ich da mal ein bisschen einsteigen und dich fragen woran du denn so denkst wenn du an deine Arbeit denkst?

00:03:44: Du hast ja gerade beschrieben was du machst.

00:03:46: und dann das Thema Schule weil auf den ersten Blick gibst vielleicht gar nicht so eine direkte Verbindung, aber die stellen wir ja oft wieder her.

00:03:53: Also ich denke bei Schule vor allen Dingen an junge Menschen... Und dann ist bei mir das Thema, was gerade am präsentesten ist der Vertrauensverlust den junge Menschen haben.

00:04:04: Nur in dem deutschen Staat oder in anderen Institutionen sondern vor allen Dingen auch im Medien.

00:04:08: Das ist ein ganz großer Katalysator dafür.

00:04:10: der siebte Oktober war und die Berichterstattung nach dem siebten Oktober also zu einer Ost- und zur Atem was in Gaza passiert ist und in Israel passiert ist Darüber genau sprechen ja Tobi du und ich Auch sehr viel.

00:04:21: darüber habe ich auch Tobi kennengelernt auf eine Veranstaltung wo es genau darum ging wie sprechen wir mit jungen Leuten über den Naos-Konflikt, weil wir in der Doku gemacht hatten zum verloren gegangenen Vertrauen in die Naostberichterstattung.

00:04:33: Oder wir haben die Frage gestellt wie es um das Vertrauen steht mit so einem Bedürfnis aus der Polarisierung rauszukommen und diese extrem verhärteten Fronten und Position irgendwie... auch zu begreifen.

00:04:46: Ich glaube, wir helfen uns ja auch ganz viel dabei die Dinge zu begreiben und stellen irgendwie so Fragen, die uns an anderen Stellen vielleicht nicht trauen würden zu fragen und diskutieren Dinger wo ich vielleicht in anderen Stellen Angst hätten dass da das gegenüber sehr emotional reagieren würde.

00:04:58: aber das ist die Verbindung die ich gerade zur Schule habe oder zu jungen Menschen wenn ich an meiner Arbeit denke Und das sehe ich auch als ganz großes Problem Das es da so einen großen Vertrauensverdoss gilt.

00:05:08: Wir haben unsere Zuhörenden diese Gespräche hier nicht mitgemacht und vielleicht auch die Doku nicht gesehen.

00:05:14: Hast du Lust darüber noch mal so ein bisschen was zu erzählen?

00:05:16: Was waren vielleicht so ein paar Ergebnisse, Dinge die ihr festgestellt habt oder dir auch in Gesprächen so wahrgenommen habt.

00:05:24: Also wir haben diese Druckung gemacht oder publiziert.

00:05:27: im Sommer zwölftausend vierundzwanzig.

00:05:30: Angefangen daran zur Arbeiten haben wir im Frühling zwei tausendvierund zwanzig Anfangs zweitausendszwanziger.

00:05:35: unsere ersten Ideen und Gespräche das war für Zap fürs Medienmagazin vom NDR und die Redaktion dort wollten dieses Thema schon lange platzieren wusst aber nicht wie weil man als Sender und ja auch Selbstsendungen, überhaupt als Medien glaube ich in der Zeit total viel Rückmeldung und Angriffe und Social-Kommentare bekommen hat.

00:05:53: Wie gottenschlecht die Berichterstattung zu einer Ostseil?

00:05:56: Wie einseitig?

00:05:57: Da war vor allen Dingen der Vorwurf sehr stark zumindest auf Social Media und das ist eine irgendein rechtliche Rundfunk an deutschen Medien an sich.

00:06:03: So einen Israel pro Israel-Bias hätten so wenig auch des prädestinensischen Leid gucken würden.

00:06:09: Aufregung war zu diesem Zeitpunkt riesengroß.

00:06:12: Zapp hat das auch wahrgenommen und ganz lange überlegt, wie man daraus einen journalistischen Film machen kann oder wie man das journalistisch angehen kann.

00:06:20: um eine Aussage über die Ausgewogenheit von Berichterstattungen getreffend zu können Eine belegbare, fundierte, journalistische Sauberer räuchte ich einen wissenschaftlichen Repräsentativen Überblick über die Berichterstattung.

00:06:34: Und das ist ultra schwer, weil es so wahnsinnig viel gibt an Berichterstattungen, Formaten, Sendungen... Ich meine, alleine die Tagesschau sind in vierundzwanzig Stunden durch irgendwie jeden Tag.

00:06:44: Dazu hätte es eigentlich eine wissenschaftliche Kommunikationswissenschaftliche Auswertung gebraucht wie ausgewogen oder nicht ausgewohnt ist die Berrichterstattungen?

00:06:50: Die gab's zu den Zeitpunkten noch nicht, die gibt es heute immer noch nicht.

00:06:53: Das ist auch eine Mammut-Aufgabe.

00:06:55: Das merkt man auch daran Wie schwer ist ja auch Medienhäusern, fällt wirklich markante Studien in Auftrag zu geben.

00:07:03: Darüber ob Medien zu links grün sind oder auf die Damen bei es haben?

00:07:08: Es gibt so ein paar Annäherungen daran aber das ist halt quasi unmöglich alles zu überblicken und wirklich eine Aussage über die gesamte Berichterstattung treffen zu können.

00:07:15: Also haben wir diese Frage in den Filmen gar nicht beantwortet und auch nicht beantworten wollen was Aber nicht an jeder Stelle spezifiziert wurde.

00:07:23: Das ist auch interessant, was die Leute danach am Ende mit diesem Film gemacht haben.

00:07:26: Als dieser Film fertig war, haben die einen gesagt... Wir haben ein Film gemacht, der vermeintlich belegt hätte oder belegen wollte, dass die Berichterstattung komplett pro-israelisch ist.

00:07:36: Andere, die uns vorgeworfen haben das wir behauptet hätten es gäbe gar kein Problem in der Berichterstattung und sie sei total ausgewogen und uns quasi eigentlich auch nur als Systemlinge dargestellt haben, die eigentlich das reproduzieren was sie ja auch den Medien vorwerfen.

00:07:50: Und das haben wir beide nicht gemacht.

00:07:51: also wir haben keine außergewogenheit getroffen weil wir das nicht konnten.

00:07:54: Wir haben uns aber angeguckt, wie steht es um das Vertrauen.

00:08:02: in die Berichterstattung.

00:08:03: Und dazu haben wir eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben mit Infratestima und hatten da auch ein sehr eindeutiges Ergebnis, das sind auch Zahlen, die dann im weiteren Verlauf auch so in der Diskussion um die Berichtsdarstattung immer wieder aufgegriffen wurden.

00:08:15: Das Ergebnis war, dass forty Prozent der Leute keinen oder wenig Vertrauen in die berichter Stattung zu einer Ost-.

00:08:22: und dann haben wir noch eine Frage zur Ausgehogenheit gestellt und es war so ungefähr ein Drittel der Leute, die gesagt haben, die Berichte ist zu pro israelisch.

00:08:31: und da wir nur fünf Prozent die gesagt haben, die Berichterstattung ist zu propalästisch.

00:08:36: Und das ist der Befund mit dem wir gearbeitet haben.

00:08:37: und dann haben wir uns mal angeschaut woran liegt es?

00:08:40: Was können die Ursachen sein für diesen Vertrauensverlust?

00:08:43: was waren denn mögliche Ursachen?

00:08:46: habt ihr da etwas rausgefunden?

00:08:47: Es ist total schwierig mit solchen Ergebnissen wirklich gut umzugehen Weil auch dieser Ergebnis ja keine Aussage darüber treffen, wie die Berichterstattung ist.

00:08:57: Und Berichterstattung sind nicht das Gleiche wie Wahrnehmungen der Berichtertatung und auch nicht das gleiche wie Wirkung der Beriechterstatttung.

00:09:04: Die drei Dinge sind unbedingt immer dekungsgleich.

00:09:08: Auch die Tatsache dass so viele Leute keinen Vertrauen in die Beriechterstattlung haben kann tausend verschiedene Gründe haben.

00:09:16: Es gibt einen Teil der Leute... Die haben grundsätzlich keinen Vertrauen.

00:09:19: Die glauben uns auch nicht den Wetterbericht, die muss man da auch mit einrechnen.

00:09:22: Das liegt immer glaube ich bei ungefähr so einem, ich weiß nicht, so dreißig Prozent wenn es hochkommt.

00:09:27: Andere Leute sind vielleicht auch vorangen genommen und dann hat das natürlich auch reale Ursachen in der Berichterstattung haben und das ist auch was wir untersucht haben in der Zeit.

00:09:36: Es wurden auch Fehler gemacht in der berichterstattern.

00:09:38: also Ich glaube so der Befund dass Die deutsche Berichterstattung kurz nach dem siebten Oktober, vor allen Dingen auf die israelische Seite geguckt hat.

00:09:47: Ob das was nach dem Sieben Oktober passiert ist so ein klares Schema von Gut und Böse hatte also der szenenzische Seite die Bösen und die Israelis diejenigen die angegriffen wurden.

00:09:55: Entweder Opfer eines Terroranschlags wurden die Guten... Das ist glaube ich unbestritten so.

00:09:59: oder es sind sich viele Stiele eigentlich auch viele Kolleginnen und Kollegen.

00:10:03: Auch die Tatsache dass man die israelische Seite also die israilische Armee, die isralische Regierung damals Nicht als Kriegspartei angesehen hat, sondern eben als vertrauenswürdige Quelle und Informationen die zum Beispiel von der IDF also der israelischen Amerika haben.

00:10:21: Man die im Teil ungeprüft oder unheter hinterfragt wiedergegeben hat in der Berichterstattung quasi als Primärquelle auch genutzt hat das kann man auch so feststellen dass es passiert.

00:10:32: hinzukommt dass Deutschland Motherland of Shoah ist also wir natürlich eine besondere Geschichte mit Israel haben und sicherlich auch in der Israelekritik schwerer tun als andere Länder, dass die Bundesregierung sich schwerer tut politisch aber das auch Ronaldisten und Menschen in den Medien arbeiten, die natürlich auch mit der Geschichte des Holocaust sozialisiert wurden.

00:10:54: Sich auch schwerer tun israele kritisch zu sein und zu berichten.

00:10:59: Und zu denken, dass da an Stellen vielleicht auch eine gewisse Selbstinsur stattgefunden hat.

00:11:04: Hätte ich für total plausibel.

00:11:06: Wenn du jetzt sagst ihr habt euch das Vertrauen angeschaut dann ist es ja nicht das erste Mal so jetzt in den letzten Jahren, dass wir über dieses Thema sprechen.

00:11:16: Das ist jetzt also naos, das ist ein Thema wo das sehr klatant geworden ist jetzt in der letzten drei Jahre.

00:11:21: und die Frage ist ja immer wie geht öffentlich-rechtlicher Rundfunk auch mit Krisensituationen und einem Vertrauensverlust?

00:11:30: Also wie kann damit umgegangen werden?

00:11:31: Welche Antworten gibt es darauf und welche Mechanismen können greifen?

00:11:37: Wir leben in einer Zeit in der Gegenwart wo es an vielen Stellen autoritären Umbau gibt.

00:11:42: In vielen Ländern erkennen wir das auch an den Medien, einen Medienanstalten an den von Regierungen gesteuerten Medien.

00:11:52: Wir hatten jetzt gerade auch so den Fall da haben wir grade noch mal drüber gesprochen in Ungarn wo man ja auch dieses Interview hatte nach der Wahl wo man gesehen hat wie krass das eigentlich ist oder wie krasses sein kann.

00:12:04: Das können wir auch nochmal in die Show nehmen.

00:12:06: Jetzt ist ja die Frage okay was ist eigentlich gerade so die Situation hier und was passiert denn zum Beispiel in so einer Redaktion?

00:12:13: Wie Eurer wenn man jetzt sagt, okay wir nehmen das wahr.

00:12:17: Es gibt diesen Vertrauensverlust und wir versuchen auch über diesen Vertrauenverluste zu berichten dann ist es ja schon ein möglicher Schritt dem Ganzen zu... begegnen.

00:12:29: Aber inwiefern würdest du sagen, gibt es da vielleicht auch Dinge die auch aus einer pädagogischen Sicht irgendwie überhaupt erst mal vermittelt werden müssten?

00:12:39: oder wie kann man jetzt sagen müsste man vielleicht mit Schulen zusammenarbeiten um dem was entgegenzusetzen?

00:12:47: Oder nicht nur als aktiv also nicht nur aus eurer Sicht als JournalistInnen sondern vielleicht auch aus der schulichen Sicht heraus um überhaupt zu verstehen, wie Medien funktionieren oder wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Schule funktioniert.

00:13:01: Weil irgendwie scheint es da ja so eine Lücke zu geben.

00:13:04: wenn das jetzt das Ergebnis ist zum Beispiel von eurer Recherche die gerade nicht gut bespielt wird sagen wir's mal so also oder die gerade vielleicht ein bisschen auch in Schule ausreichend irgendwie beachtet wird, sonst hätten wir ja dieses Ergebnis nicht bei jungen Leuten.

00:13:24: Ich glaube es ist komplizierter weil okay versuchen wir den Bogen zu schlagen.

00:13:28: also der Befund dass das Vertrauen gering war die Hälfte der Leute nicht in einer Ausbrichterstattung in Deutschland vertrauen denen gab es was meiner Meinung nach ein bisschen das Problem ist was aus diesem Befund gemacht wurde.

00:13:45: Kritik an der Berichterstattung zu einer Ost ist ja, kann man so nennen, ein richtiges Phänomen.

00:13:50: Also für einige ist das auch ein Geschäftsmodell mittlerweile.

00:13:53: Das haben sich auch Leute Marken aufgebaut als Kritiker-Kritikerin der deutschen Medien zu einer Ost.

00:13:59: und was mich an dieser Diskussion manchmal so ein bisschen irritiert ist die Tatsache dass es in Teilen so dargestellt wird als sei das ein israelespezifisches Problem.

00:14:10: Und da schwingt immer so'n bisschen mit, naja eben der Vorwurf den man gegen Deutschland hat dass Deutschland nicht israelisch kritisch sein kann was nicht stimmt.

00:14:17: ja es gibt wahnsinnig viel sehr kritische Berichterstattung zu Israel und die gab es auch schon Ende im Jahr zwanzig und die gibt es immer noch.

00:14:25: und genau was so n bisschen irritierend ist an diesem an diesen Diskurs ist das daraus immer gemacht wird.

00:14:31: Das ist ein israel-spezifisches Phänomen.

00:14:34: Nur bei Israel haben wir diesen Komplex und da sind wir irgendwie... kriegen wir keine saubere Berichterstattung und keine kritische Haltung hin.

00:14:44: Und dieser Befund, dass so wenige Leute in einer Ausberichterstatterung vertrauen würden, den wir da gestellt haben, der würde das

00:14:50: beweisen.".

00:14:51: Das ist aber Quatsch!

00:14:52: Also dieses Phänomen, dass Leute nicht in die Berichterstattung zu einem Krieg vertrauen... ...das ist nicht Israel exklusiv sondern hat vor zehn Jahren auch schon mal eine Umfrage gemacht zur Berichtertatung zum Ukraine-Krieg im Jahr zwei Tausend Vierzehn wo sogar drei Prozent nicht in vertraut haben.

00:15:09: Und die Gründe, die damals angebracht wurden und warum man keinen Vertrauen hat waren genau die gleichen.

00:15:14: Also politische Steuerung zu provestliche Positionierung von Medien müsste ich jetzt nochmal reingucken aber die Gründer, die angegeben worden waren, die gleichen.

00:15:24: also es folgt einfach so eine gewisse Logik wie Leute darauf reagieren wenn über Kriege berichtet wird und das gibt auch aus der Kommunikationswissenschaft.

00:15:33: Eine Theorie, die heißt einem Host-Hermedia-Effekt, die kommt aus den Achtzigen und da wurde damals auch eine Ostberichterstattung untersucht und sie besagt das bei sehr polarisierten Themen also Themen wo es sehr klare Lager gibt mit gegensässlichen Positionen wird ne ausgewogene Berichterstatterung automatisch als unausgewogen zulasten der eigenen Seite wahrgenommen.

00:16:00: Dieses Konspirative, was immer so ein bisschen über der Kritik hängt zur Berichterstattung ist glaube ich auch ganz stark bei jungen Menschen angekommen.

00:16:09: Weil diese Kritik auch ganz viel auf Social Media stattfindet, weil sie dort sehr pauschal stattfindets, weil Social Media über Punchlines funktioniert, weil wie gesagt das glaub ich auch ein Thema ist mit dem man sehr viel Aufmerksamkeit generieren kann wo Leute sich auch sehr stark draufsetzen, wo man Dinge sehr selektiv darstellen kann die dann später eine sehr pauschale Wirkung haben.

00:16:34: Wenn man als junger Mensch auf Social Media unterwegs ist und den ganzen Tag nur Beispiele davon sieht wie furchtbar die Tagesschau berichtet, wie furscht bei der Spiegel berichtet ,wie furschbar das ZDF berichtet und dafür auch immer wieder Belege bekommen weil es werden ja auch Fehler gemacht und es gibt auch leichte Berichterstattung zu einer ost- und unausgewogene Berichterstattung und unsaubere Berichtertatungen.

00:16:54: Aber wenn man jeden Tag nur diese Negativbeispiele in seine Timeline eingespielt bekommt, aber parallel gar nicht den Spiegel liest und nicht die Tagesschau guckt.

00:17:04: Und nicht den Rest des Programms wahrnimmt also auch alle Positiv Beispiele, die es auch gab dann kommt ein verzerrtes Bild bei einem an.

00:17:12: und bei jungen Leuten zumindest war das was wir auch eine Recherche mit bekommen haben hat sich diese Positionen und dieses Misstrauen total verfestigt Stahl enttäuscht von den istabrierten Medien.

00:17:26: Die haben für die überhaupt keine Glaubwürdigkeit mehr und das ist glaube ich super gefährlich, weil es irgendwann ein Demokratieproblem wird.

00:17:34: Da kommen jetzt direkt bei mir so viele Gedanken.

00:17:37: also das müsste man ja wirklich sehr differenziert erstmal alles anschauen.

00:17:43: Und das ist ja oft was, wo man sagt Ja müsste man und gleichzeitig kann man es nicht.

00:17:47: also ich gebe jetzt ein Beispiel wenn wir uns diese Berichterstattung angucken da beginnt das Problem ja schon dabei überhaupt zwei Seiten irgendwie aufzumachen die es zumindest in der Rezeption der oft gibt und Man könnte ja sagen naja man muss da ja auf unterschiedliche Dinge gleichzeitig schauen die gleichzeitig passieren und die auch gleichzeitig wahr sind.

00:18:12: Und damit manche jetzt nicht diese großen Fragen rund um die Binarität beinahe Ost, sondern auch um solche Sachen wie okay worüber berichtet man?

00:18:20: Berichtet man jetzt beispielsweise über die Kriegsverbrechen, die in Gaza passieren ganz explizit ja.

00:18:27: und gleichzeitig berichtet geleistet existierenden Antisemitismus, der aufgrund der Situation die sich daraus entspannt auch diskursiv?

00:18:41: beispielsweise hat man diese Beispiele in Paris aber da auch überall.

00:18:45: Aber das ist jetzt nur so ein Beispiel von Markierungen von jüdischen Orten und Angriffen auf jüdische Orte.

00:18:50: Und dass es ja auch was darüber man auch berichten muss.

00:18:53: Wenn dann aber so aufgemacht wird, dass diese zwei Sachen gegeneinander quasi funktionieren Dann haben wir ja schon das Problem, weil es sind gar nicht zwei Dinge die so gegeneinander funktionieren in der Berichterstattung.

00:19:06: Das ist ja gar nicht so wie das dann später dargestellt wird.

00:19:12: Das eine gehört quasi zu dem Team und das andere gehört zu dem team.

00:19:16: So müsste es ja gar nichts sein aber so wird es oft wahrgenommen und daraus entsteht dieses Aufwiegeverhältnis.

00:19:23: Und die Fragen, die ich mir dann oft stelle, was müssten wir eigentlich in Schule über diese Dinge lernen?

00:19:30: also was müsste man überhaupt erst mal beibringen?

00:19:32: und das ist so ein bisschen auch vielleicht ein verstecken weil ich so denke ja vielleicht auch nicht nur in schule sondern auch generell.

00:19:38: Rezipienten von medien.

00:19:41: wie können wir das irgendwie auch überhaupt erstmal checken?

00:19:44: mit welchen themen müssen wir uns dann auch selber so auseinandersetzen?

00:19:49: also dass da kommen schon zu fragen auf wie muss ich als person die halt medien logischerweise nutzt und Nachrichten schaut, da er auch darauf angewiesen ist um sich zu informieren.

00:20:03: Nicht aber gleichzeitig ein eigenes Grundwissen zu bestimmten Dingen schon mitbringen, um diese Berichterstattung dann beispielsweise auch einordnen zu können.

00:20:14: Weil ich natürlich nur... Also Nachrichten sind ja auch trotzdem selektiv!

00:20:18: Ich kann ja nicht alles gleichzeitig wahrnehmen.

00:20:21: Weißt du was ich meine?

00:20:22: Und das sind ja so Kompetenzen.

00:20:24: wo es dann spannend wird also aus einer pädagogischen Sicht, wo ich sagen würde welche Rolle spielt eigentlich Journalismus, also welches Bild oder welches Wissen oder Verständnis von Journalismus müsste man eigentlich in einem pädagogischen Kontext oder auch im politische Bildungskontext überhaupt erstmal vermitteln.

00:20:45: Und da würde sich ja auch die Frage stellen was ist quasi Aufgabe von Journalismus und öffentlich-rechtlichen Rundfunk?

00:20:52: Was ist aber auch Aufgabe von Bildung an sich?

00:20:57: Da, glaube ich, wird auch oft so ein bisschen was miteinander vermischt.

00:21:00: Also so als müsste der Journalismus jetzt alles lösen und alles immer –was vielleicht auch eigene Aufgabe irgendwie sein muss– dann liefern!

00:21:13: Das finde ich ist schon so ein spannendes Thema, was vielleicht in Schule gar nicht so oft besprochen wird.

00:21:17: Also zumindest habe ich das nicht in Schule gelernt.

00:21:19: Ich bin nicht aus der Schule rausgegangen und hatte einen Verständnis davon.

00:21:23: Es ist jetzt auch schon ein paar jährchen her und vielleicht hab' ich auch in, keine Ahnung, so wie wurde es dann wahrscheinlich das größte Thema sein also wo es am meisten verordnet sein könnte deutlicher gemacht wird?

00:21:34: aber ich hätte nicht so ein richtiges Verständniss davon wie funktioniert öffentlich-rechtliches Berichterstattung beispielsweise oder wie funktionieren überhaupt diese ganzen Institutionen in Deutschland.

00:21:44: Welche Rolle haben die?

00:21:45: Und welche Rolle haben sie aber auch nicht?

00:21:47: und welche Aufgaben haben die?

00:21:49: und welche Aufgabe haben die auch nicht, und welche Aufgaben davon liegen auch bei mir, weil das bräuchte ich ja um das zu verstehen so.

00:21:57: Das finde ich sind irgendwie aus unserer politischen Bildungsperspektive die spannende Frage, die ich gar nicht so oft beackert sehe.

00:22:06: Aber was man sieht ist eben Die Probleme, die dabei rauskommen.

00:22:11: Wir diskutieren sehr viel darüber.

00:22:13: Social Media sorgt dafür, dass das alles nicht mehr funktioniert und problematisch ist.

00:22:18: Und wir haben dann so Ergebnisse wie bei euch herausgekommen sind.

00:22:23: aber ich frag mich was lernen wir denn überhaupt?

00:22:26: Also wo bekommen wir dieses Skills denn überhaupt her?

00:22:29: Ja, total.

00:22:31: Und das erste was du ja angesprochen hast ist glaube ich das was man wissenschaftlich als Hostel-Media-Effekt beschreibt oder passen kann.

00:22:39: wie genau was wird von Medien erwartet und wie rezipiert man Medien?

00:22:42: und also vor allen Dingen bei sowas wie dem Auskonflikt wo ja beide Lager extrem moralisch getrieben sind und ja auch sehr moralisch argumentieren Kann es natürlich passieren in der Wahrnehmung dass wenn ein Medium nicht nur aus meiner Position heraus berichtet oder für meine Position, oder quasi die Seite, die ich als demoralisch Richtige empfinde.

00:23:03: Dann würde jeder Abweichung quasi als schlechte Berichterstattung wahrgenommen.

00:23:07: Also wenn nicht nur eindeutig immer sage, immer das Augenmerk auf die zivilen Opfer in Patistina und Daseile lege, klar Kriegsverbrechen benenne sondern vielleicht gleichzeitig auch Kritik an der Hamas übe oder Kritik über was zum Teil auf Demonstrationen hier bei uns in Deutschland passiert, dann wird das glaube ich ganz schnell als schlechte Berichterstattung wahrgenommen obwohl alles andere ja nebenbei auch stattfindet.

00:23:35: Das ist eine Sache.

00:23:36: Andere Sache ist dass ja total viele Leute auch gar nicht wie du sagst verstehen die Medien funktionieren und ganz schnell Bilder entstehen können, die ich nachvollziehen kann.

00:23:46: Bleiben wir nur bei der ARD.

00:23:48: das ist eine absolute Black Box ja?

00:23:50: Ich verstehe dass Leute das Gefühl haben die ARD ist irgendwie so ein Riesenapparat vermeintlich Staatsgeräusch oder Staatsgesteuertes nicht ist sondern die ARDS natürlich der Gegenentwurf im staatlich gesteuerten Medien.

00:24:04: aber auch darüber reden wir viel zu wenig.

00:24:06: viele wissen ja gar nicht wie die ARDA entstanden ist oder so.

00:24:09: Aber dass man sich das vorstellt Eine riesige Blackbox, eine riesige Institution die irgendwo sitzt als Redaktion wie auch immer man sich eine Redaktionen vorstellt.

00:24:20: Also Leute haben ja auch keine Ahnung woher auch?

00:24:23: Wie so eine Reduktion funktioniert.

00:24:25: dann kennt man einen Begriff vielleicht wie Chefredakteur und dann hat man das Gefühl da sind irgendwie Leute die führen Dinge aus und dann gibt es einmal diesen Chef redakteur Und der diktiert irgendwie so die Linie dieses Hauses.

00:24:35: also wie oft habe ich zum Beispiel im Verlauf der letzten Drei Jahre sind es ja jetzt schon fast im Kontext von der Ost gehört, auch und vor allen Dingen so.

00:24:46: aus dem Kontext auch meiner arabischen Familie.

00:24:48: Also mein Vater ist aus Tunesien, ich habe eine Familie in Tunesienne.

00:24:51: und so aus der Richtung wie oft hab' ich gehört ja eure Medien sind sehr gesteuert und der Chefredakteur diktiert euch was gesendet werden darf und was nicht gesendete werden darf.

00:25:00: Mein Chefredaktor ehrlich gesagt kriegt achtzig Prozent meiner Publikation gar nicht mit.

00:25:04: Ich weiß nicht wieviel er dann am Ende auch schaut.

00:25:06: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein riesen Automaparat.

00:25:09: Die ARD gibt es eigentlich gar nicht also die ARDS für die Arbeitsgemeinschaft der Rundfunke anstelle der Bundesrepublik Deutsch Das heißt, sie ist zusammengesetzt aus neun Landesrundfunk-Ansteiten riesigen Sendern.

00:25:21: Also NDR, WDR, BR, SWR, Radiogramm, MDR, NDR also all diese Regionalsender die wir ja alle kennen, die sogenannten Landesrunde-Funk Ansteiten Alleine sind auch wieder Riesenapparate mit ganz unterschiedlichen Redaktionen, mit extrem vielen Hierarchien und mit unterschiedlichen redaktionsleitungen.

00:25:44: Also diese Annahme, dass es da irgendwie eine uniforme Redaktionslinie oder Senderlinie, oder inhaltliche oder polizistische Linie gibt die gewisse Menschen kontrollieren ist wenn man So ein Apparat wie die ARD zum Beispiel kennt, völlig absurd.

00:25:59: Aber ich verstehe dass man von außen diesen Eindruck haben könnte und das sind glaube ich Sachen über die nicht nur junge Leute zu wenig wissen sondern auch viele erwachsende Leute, auch viele gebildete Leute, Auch viele Leute die öffentlich-rechtliche Inhalte konsumieren.

00:26:14: also wenn wir jetzt beim Beispiel des öffentlich rechtlichen Grundfunks unter ARD bleiben finde ich erarbeite Die auch Leute wie ich ehrlich gesagt immer noch... Also Ich bin immer noch dabei zu lernen, wie sie funktioniert und so richtig angefangen zu lernen.

00:26:27: Wie sie funktioniert habe ich als ich angefangen habe für sie zu arbeiten.

00:26:30: Und ich sitze immer noch regelmäßig in Runden mit Kollegen die schon ein paar Jahrzehnte länger als ich in der ADI arbeiten und immer noch Fragezeichen haben.

00:26:39: Und nicht alles verstehen, aber wir kommunizieren auch viel zu wenig darüber wie wir funktionieren?

00:26:43: Wie wir arbeiten, wie wir ausgebaut sind oder wie wir strukturiert sind?

00:26:45: Wie über unsere Entscheidungen getroffen werden?

00:26:47: Wie bei uns Beiträge entstehen?

00:26:49: Was überhaupt journalistische Arbeit ist?

00:26:51: Welchen Kriterien journalistischer Arbeit unterlegt es zum Beispiel mit unserem Film?

00:26:56: ja also wie oft muss dich mir anhören wieso wir keine klare Haltung publiziert hätten jenseits dessen das unterschiedliche Gruppen, gegensätzliche Klarerhaltfungen aus diesem Film rausgelesen haben.

00:27:08: Aber weil wir natürlich auch als Journalisten selbst wenn wir den Eindruck haben oder überzeugt sind dass etwas auf eine gewisse Art und Weise ist das nur publizieren können wenn wir es belegen können beispielsweise Das Eindrucke und Gefühle für uns Also gar nicht heil unseres Handwerks-Works sind.

00:27:27: Das schwingt natürlich mit und man nimmt Stimmung auf, geht ihnen auch nach.

00:27:31: Wir gehören zum eigenen Antrieb immer wieder an unterschiedlichen Stellen aber so funktioniert ja unsere Arbeit nicht und das verstehen Leute auch nicht.

00:27:38: Dass das Produkt was am Ende dabei rauskommt eben gar nicht unbedingt immer hundert Prozent unserer Überzeugungen widerspiegelt.

00:27:46: Unsere Überzeugung eigentlich gar nicht Heil unserer Berichterstattung sein sollen und das ist auch gut so.

00:27:52: Ich bin ja überhaupt nicht dafür, dass es sowas was in diesem Podcast auffällt zu sagen eigentlich brauchen wir ein Unterrichtsfach zur Journalismus.

00:28:01: Wir können nicht zu allem immer neue Unterrichtspfecher erfinden was man irgendwie in der Welt wissen müsste.

00:28:07: aber wir wissen ja dass wir und das sagt jetzt nicht nur eure Dokumentation sondern Das ist ja ein Thema und auch nicht nur in Bezug auf den Ost, habe ich eben schon mal gesagt.

00:28:17: Wir wissen ja dass wir aufgrund der Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte Schwierigkeiten haben, was Desinformationen, Falschinformationen Fake News usw.

00:28:29: angeht weil sich eben das Konsumieren von Medien absolut verändert hat und das in einer Geschwindigkeit bei der man wirklich kaum mithalten kann der politischen Bildung so eingestehen, dass da vielleicht auch ein vielleicht zuträges drauf reagieren oder das ist ja in Schulhoch oft so.

00:28:50: So nachgerückt es darauf reagierend auf schon bisschen zu spät kommt oder man eben sagt vielleicht die Dinge, die man gelernt hat dann doch nicht ausgereicht haben im Bezug darauf wie sehr man das fokussiert hat also auch solche Fragen wie Quellenarbeit und sowas und so einen Checken von Informationen.

00:29:08: Also ich erinnere mich daran in Schule total krass wahrnehme, dass diese Arbeit oder das Lernen dieser Dinge in Schule oft sehr trocken und langweilig für mich irgendwie erschienen ist.

00:29:22: Das sind...das ist vielleicht auch eine Typfrage und so und ich bin jetzt an gesellschaftlichen Diskursen um politischen Fragen zu auch schon immer interessierter Mensch gewesen.

00:29:29: aber das war für mich auf völlig disconnected also es hatte ganz oft irgendwie nichts.

00:29:34: Ich weiß nicht wie es dir da so in der Schule erging Aber es hatte oft mit meiner Realität zu tun.

00:29:40: Also ich habe diese Dinge nicht an Themen irgendwie gelernt, die mich wirklich zu dem Zeitpunkt als ich in der Schule war so interessiert haben sondern an irgendwelchen Themen, die halt für mich geframed waren.

00:29:53: und das ist jetzt Schule und ich musste es jetzt lernen weil ich das gerade im Geschichtsunterricht oder so mache und ich hab diese Verbindung nicht hergestellt bekommen.

00:30:02: Damit habe ich mich erst viel später in so einem Politisierungsprozess Irgendwie dann mit auseinander gesetzt.

00:30:08: Da hardert man ja auch heute, also ich merke das glaubt es da können wir ja auch ehrlich zu uns selber sein.

00:30:13: Ich merk das ja auch wenn ich Dinge konsumiere oder Nachrichten sehe die erstmal so meinen Narrativen entsprechen dass sich da anders darauf reagieren als auf die die mich vielleicht ein bisschen irritieren Ja oder Die irgendwie nachrichten wo ich denke was passiert ist von dem ich nicht gerechnet hätte da gehe ich erst mal anders ran Also rein emotional oder in so einer ersten Reaktion.

00:30:36: Und dieses Emotionale hatte ich aber in der Schule oft gar nicht, weil das war für mich nicht miteinander verbunden.

00:30:43: Das ist was wo ich mich frage ob das vielleicht heute in Schule anders ist?

00:30:47: Oder ob es eben aufgrund dieser Tatsache dass wir das immer noch sehen... ...das ist ein Vertrauensverlust ist einfach von genau den AkteurInnen erfüllt wird, von denen es vielleicht nicht erfüllt werden sollte.

00:31:00: Und wie, und das ist ja die große Frage.

00:31:03: Wie schafft man es dann zu verändern?

00:31:06: Also das ist total wichtig zu verstehen was für einen demokratischen Wert zum Beispiel in Deutschland der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat und das auch historisch zu verstehen.

00:31:18: Ich würde mir schon wünschen dass das beispielsweise bei mir damals angekommen wäre.

00:31:24: ich glaube dann hätte ich auch ein anderes Verhältnis nach der Schule dazu gehabt und wäre da vielleicht ein bisschen anders rangegangen.

00:31:32: Ich glaube, dieser Vertrauensverlust den jungen Menschen ja auch total erleben in Medien und das getriggert durch die Ausberichterstattung und eben auch dem wie auf Social Media darüber gesprochen wird.

00:31:45: Den muss man erstmal zur Kenntnis nehmen und dann muss man denen glaube ich ernst nehmen Und dann muss man ihm glaube ich Raum geben.

00:31:51: Das passiert ja auch viel zu wenig, ne?

00:31:53: Es gibt die Art und Weise wie wir mit diesem Vertrauenverlust umgehen ist ja auch total polarisiert.

00:31:58: Da gibt es die einen Akteure, die da voll mit einstimmen und sagen ja, total recht das ist alles totaler Bolsch, totaler Müllmannkeit in deutschen Medien.

00:32:04: nicht vertrauen und der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein Staatspräsentfunk und also voll eben in die Richtung mitgehen.

00:32:11: Und dann gibt es die anderen Lagen, das ist irgendwie konstellatorer Quatsch.

00:32:16: Das ist irgendwie extremistisch gesteuert und das ist antisemitisch, das sozusagen zu denken.

00:32:21: Und da schwingt der Antisemitische Trop mit... dass Israel und die Juden Medien kontrollieren würden.

00:32:37: Und deswegen darf man diese Kritik überhaupt nicht äußern, und deswegen machen wir auch jeden das Kursbaum dadurch dazu zu.

00:32:46: Es führt dazu, dass Institutionen wie zum Beispiel der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Misskredit bleiben, obwohl sie total wichtig sind.

00:32:53: Ich sage es nicht weil ich da arbeite sondern ich arbeite dabei weil ich das auch so empfinde und denke und erlebe.

00:32:59: Ich glaube, dass wir in Deutschland immer noch extrem... privilegiert sind, was die Medienlandschaft angeht.

00:33:05: Was den Journalismus angeht?

00:33:06: Das ist schon in Ländern wie Frankreich komplett anders wo im Spritweise immer mehr Warte sehr einflussreiche, sehr reiche Männer vor allen Dingen Medienunternehmen aufkaufen, wo so etwas wie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seine Finanzierungsmittel überhaupt nicht mehr gibt.

00:33:24: entweder eben doch staatlich finanzierte Medien gibt oder eben diese Privat gefördert, die dann tatsächlich auf Linie gebracht werden.

00:33:31: Oder in andere europäische Länder gucken was in Österreich passiert, gucken was gerade mit der BBC passiert, schauen was in den USA passiert also sind total privilegiert mit unserer Medienlandschaft.

00:33:42: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein absoluter Gewinn obwohl absolute Reform bedürftig aber niemand redet mehr darüber glaube ich als öffentlich rechtlicher Rundfunks selber dass wir uns reformieren müssen und man arbeitet da auch drin.

00:33:55: Aber es ist ein extrem hohes Gut, das ist glaube ich etwas was Schule irgendwie besser leisten muss und vielleicht auch wir als Rundfunk ansteigen besser leisten müssen dass wir darüber besser informieren, dass wir die Leute besser abholen, dass er erklären wie funktionieren, wie entsteht Berichterstattung?

00:34:11: Wie sind wir strukturiert?

00:34:12: Wer trifft welche Entscheidungen?

00:34:14: Dass Schule sowas auch auffangen kann.

00:34:16: ja wenn junge Leute irgendwie in die Schule kommen und ich habe jetzt mit Tobi von Related letztes Jahr so einen Workshop für Lehrkräfte gemacht, wo eine Lehrerin gesagt hat.

00:34:26: Also wir haben es zum Thema nach Ostern, zur Berichterstattung rausgemacht bei einer Lehrerin, gesagt hat ja dass sie total erschrocken sei das selbst auf dem Gymnasium was aber immer das heißen soll.

00:34:34: Aber vielleicht eben bildungsbürgerliches Umfeld ist dann auch eher sowas wie die Tagesschau guckt, dass sie da in einer Abi-Prüfung eine Prüfung, irgendeine Aufgabe gestellt hätten.

00:34:44: Wo die Tagesschau irgendwie als Quelle oder so angegeben war und das dann da eine junge Schülerin gesagt hätte ja es ist ja eh also nicht vertrauenswürdig und blümengenpresse Tagesschauer kann man ja ihr vergessen.

00:34:53: Und sie sei davon total erschrocken gewesen und konnte das glaube ich aber auch gar nicht auffangen weil sie erst nicht wusste wo das herkamen.

00:34:59: und zweitens glaube ich auch nicht genug an der Hand hatte um zu erklären wie denn zum Beispiel die tagesschau funktioniert.

00:35:06: Und das ist, glaube ich total wichtig.

00:35:08: Dass wir das weiter aufbauen und junge Menschen auch ausstatten damit, Medien besser zu verstehen und sich auch eigene Urteile zu bilden Kritiken rezipieren müssen, auf Social Media oder wo auch immer.

00:35:23: Die ihnen dann erklären wie die Dinge funktionieren was sie dann eben als gegeben annehmen weil sie ja gar nichts anderes an der Hand haben um das selber zu bewerten wie es funktioniert.

00:35:32: Ja das glaube ich ist auch der entscheidende Punkt.

00:35:34: Das ist so ein bisschen das was ich mir glaube ich wünschen würde und Auch total spannend fände das auch im Unterricht beispielsweise zu nutzen.

00:35:41: und dafür bräuchte es ja, wie sie so auf in der politischen Bildung oder generell aus pädagogischem Kontexten etwas was ganz häufig fehlt.

00:35:50: Nämlich eine Form von transparenter Selbstkritik oder sich selber in den Blick nehmen und Entstehungsmechanismen usw.

00:36:00: Von bestimmten Berichterstattungen und Schwierigkeiten quasi immer schon mitzuliefern neben dem Ergebnis oder zumindest in Teilen so mitzuliefern, dass man das in Bildungskontexten gut reflektieren und benutzen und lernen könnte.

00:36:17: Also wenn ich mir jetzt vorstelle ... Man reagiert auf diesen Vertrauensverlust nur damit... Das ist jetzt ein bisschen zugespitzgesagt ja?

00:36:25: Indem man irgendwie neue Formate rausbringt die eben mehr nach TikTok aussehen.

00:36:31: also ich überspitze es jetzt wirklich.

00:36:33: Dann ist es ja nur Ein in Anführungsstrichen Inhalt, der geliefert wird.

00:36:39: Also dann ist es so ein Gegenentwurf zu jetzt anderen Inhalten auf Social Media die denn eben nicht recherchiert sind wo keine professionellen Journalistinnen ja Handwerk beherrschen und Inhalte kreieren sondern wo nun mal jede Person irgendwas kritisieren und in die Welt setzen kann usw.

00:36:59: Und ich habe auch das Gefühl dass das vielleicht keine Ausreichende Antwort wäre darauf, sondern eben so dieser Wunsch danach.

00:37:06: Wie kriegt man das hin diese Brücke zu schlagen und zu sagen wir liefern liefern euch sozusagen nicht nur modernere Angebote.

00:37:15: Das kann ja auch parallel laufen, die vielleicht euch mehr ansprechen als jetzt so die Tagesschau um zwanzig fünfzehn, sondern nehmen natürlich auch Räume ein oder bespielen auch Röme, die bespielt werden müssen.

00:37:27: und gleichzeitig gibt es aber zusätzlich sowas wie eine Transparenz und einen Programm kein anwiemen das jetzt nennen soll was eben auch erklärt und einordnet Diese Kompetenzen, die man ja nun mal braucht um das überhaupt zu verstehen und zu lernen irgendwie mitliefert.

00:37:50: Und dazu brauchst du natürlich auch sowas wie Selbstkritik oder so Korrektur.

00:37:53: oder wenn es solche Korrektion gibt dann ist es oft nicht so richtig transparent.

00:37:58: Dann gibts eine Korreakturen aber man sieht natürlich nicht was da irgendwie passiert ist und vielleicht wäre das ja etwas was irgendwie voll helfen würde.

00:38:07: Also in welche Richtung?

00:38:08: Ich meine, ich habe natürlich so einen pädagogischen Blick darauf.

00:38:11: Aber ich denke mir sehr häufig dass so ein transparenterer Blick irgendwie mehr Vertrauen herstellen könnte.

00:38:21: Total!

00:38:22: Also ja total.

00:38:24: und da sind wir als wie gesagt vielleicht jetzt immer bei mir oder beim NDR aber das wird wahrscheinlich große Verlage oder so könnten es von den Obwauten.

00:38:33: Da sind wir auch nicht immer mit dringend.

00:38:37: Die Tagesschau steht ja massiv in der Kritik.

00:38:40: Und ich glaube, das hat nicht nur etwas damit zu tun, dass die Tagesschau schlecht berichtet.

00:38:45: zum Thema na aus.

00:38:46: Ich empfinde die Tagsschau als relativ divers.

00:38:50: Wir haben super Naos-Korrespondentinnen und Korrespondenten im Studio Tel Aviv.

00:38:54: Ich finde auch so viel von Natan ist eine großartige Korrespondentin.

00:38:57: Selbst wenn vor allen Dingen das Pro-Palestinerlager gegen die Tagisschau geschossen hat, der israelis solidarischen Lager und von Herrn Prosor sehr viel Kritik eingeholt hat.

00:39:09: Und sich dem Vorwurf stellen musste, dass sie im Gegenteil antisemitisch sei.

00:39:14: Es liegt bei Weitemino an den Inhalten der Tagesschau, das sie so kritisiert wird.

00:39:18: Und es liegt auch daran, dass man sich an ihr festgebrissen hat.

00:39:22: Das liegt auch darin, dass irgendwann im Jahr oder noch im Jahr ist, mal auf Social Media ein vermeintlicher Leak gepostet wurde, der die Sprachregelungen in der ARD Gegeben hat, Sprachregelungen die es so nicht gegeben hat.

00:39:38: Was sich aber als Erzählung total weit getragen hat was total viele Leute übernommen haben und immer noch viele Leute glauben dass das eben ein gelegtes Dokument gab was bewiesen hat das in der Sprach-Regelung zu Israel und Palästina gibt.

00:39:50: also die Tagesschau bekommt massiv viel Kritik bekommt massive viele Kommentare Und ich hab die Tagesschau noch nicht einmal Position dazu beziehen sehen.

00:39:59: Wir haben sie für den Film zum Beispiel, die Tagsschau sind direkte Kollegen von uns also die sitzen bei uns im NDR mit auf dem Gelände.

00:40:05: das wäre irgendwie toll gewesen wenn wir mit denen sprechen können zu dem Thema Wenn die sich vielleicht auch hätten erklären können und einfach Positionen dazu bezogen hätten.

00:40:13: Das haben Sie aber nicht gemacht und ich habe sie auch noch nie irgendwo öffentlich oder in Community Management Mit den Leuten ins Gespräch gehen sehen und sagen hören hey Wir hören euch, wir sehen euch.

00:40:26: Das sind übrigens unsere Antworten auf unsere Kritikpunkte.

00:40:29: Da haben wir vielleicht Fehler gemacht aber guck mal da haben wir eine sehr kritische Berichterstattung und das ist irgendwie schade und es ist verschenkt!

00:40:36: Warum nicht?

00:40:38: Also alle Haushalte in diesem Land bezahlen uns und wir sind es auch jedem einzelnen Kritiker und jeder einzelne Kritikerin Schuld uns ernsthaft mit ihrer Kritik auseinanderzusetzen.

00:40:47: Wir müssen sie nicht immer teilen, wir müssen uns die Schuhe auch nicht immer anziehen große vertrauensstaffende Maßnahme, wenn man viel stärker noch nach außen kommunizieren würde.

00:40:59: Was ja innerhalb eh passiert, dass man über diese Kritik spricht und sich anschaut, wo trifft sie zu?

00:41:06: Dass man gegenhält, weil man denkt ist das notwendig gegenzureiten und was müssen wir noch viel stärkern kultivieren.

00:41:14: Und das wäre ja auch das Spannende, weil man da ja auch wahrscheinlich erkennen würde.

00:41:18: Wenn man jetzt zum Beispiel so ein Tagesschaubeitrag hätte oder auch wie bei euch und du hast es ja gerade auch selber beschrieben der ja auch von wenn es so sehr polarisierte Themen gibt Meistens zumindest beiden Lagern der Pole.

00:41:35: Es gibt natürlich auch viele dazwischen, aber es sind immer genau die, die sich laut zu Wort melden an den Polen.

00:41:42: Das heißt fast jeder Beitrag egal was jetzt der Inhalt ist zu diesem Thema wird ja von Beiden Seiten oft kritisiert.

00:41:52: Ja, also von beiden Enden der Pole und das ist ja genau das Spannende dass man wenn man sich mit diesem Thema auseinandersetzen würde und auch transparent machen würde Das war jetzt unser Beitrag Und das ist die Kritik der einen Seite und es ist die kritik der anderen seite Die sich komplett diametral gegenübersteht.

00:42:10: aber beide sagen das ist geballist und zwar in die ein oder andere richtung.

00:42:17: so.

00:42:17: und wenn man darüber quasi mehr aufklären würde und auch aufzeigen würde welche Dynamiken, welche Mechanismen, welches gegeneinander da immer wieder aufgemacht wird.

00:42:30: So dann könnte man ja auch Leute die sich eben da vielleicht verunsichert fühlen und aber noch nicht an diesen Extrempolen auch verhaftet sind sozusagen, genau darüber besser aufklären.

00:42:44: Und das Aufzeigen!

00:42:45: Das wäre ja genau das, wo man auch Pädagogik ansetzen würde.

00:42:49: Auch in der Pädagogik ist man ja in den meisten Fällen bemüht die Leute zu bilden in Anführungsstrichen, die sich eben nicht schon an Extremposition befinden.

00:43:01: Also wenn wir sowieso Menschen haben deren Narrative, die ein geschlossenes Weltbild beispielsweise im Bezug auf Extremismus haben müssen wir mit ganz anderen Dingen arbeiten als jetzt in so einem regulären Schulalltag.

00:43:12: Sondern da besprechen wir ja über Extremismusintervention Prävention und so was anderes also regulären anführenden politische bildung in schule sondern da geht es ja um die menschen die vielleicht schon irgendwie so so tendenzen vielleicht haben aber.

00:43:29: Die durchaus erreichbar sind für diese schwierigkeiten oder diese komplexitäten dies dann dann ja gibt.

00:43:37: und das wäre ja genau der spannende punkt jetzt aus Sicht von so eine aldeine von einen tag show whoever zu sagen Und genau hier rüber müssen wir ja jetzt mal sprechen.

00:43:46: Genau das ist das, womit wir vielleicht transparenter umgehen müssten und dass eben nicht nur in Kommentarspalten, wenn sie denn überhaupt moderiert werden von irgendwelchen Beiträgen wo diese Pole dann nur so gegeneinander agieren sondern als Beitrag an sich oder als irgendwie... Ja, du kannst es ja nicht in der Tagesschau selber machen aber du weißt was ich meine aus Sicht der Schule?

00:44:11: Das ist vielleicht so der Knackpunkt zu wenig gemacht wird, weil da verfällt man ja auch selber immer wieder in dieses polarisierte Denken.

00:44:21: Also das merkt man ja bei sich selbst so dass man immer wieder so innehalten muss und sagen was warte worum geht es hier jetzt eigentlich?

00:44:27: Und wie kurios ist eigentlich auch dieses ganze agieren an den Polen die ganze Zeit und wie sehr führt das manchmal weg von der eigentlichen Sache, um die es jetzt gerade geht.

00:44:41: Also zum Beispiel diese eine Nachricht über die wir jetzt grade sprechen.

00:44:45: Weil ganz oft hat ja auch die Kritik oder das was dann kommt gar nicht unbedingt etwas mit dieser einen Nachricht zu tun sondern mit dem gesamten Thema.

00:44:54: Das wird er dann direkt immer wieder aufgemacht.

00:44:55: Da sieht man ja auch an den immer gleichen Narrativen, die immer wieder reingespielt werden Die natürlich in Teilen ihre Berechtigung haben und so weiter.

00:45:04: Aber das ist ja oft das wodurch auch im Bezug auf Berichterstattung eigentlich gar nicht mehr miteinander gesprochen wird in der Kritik, sondern immer wieder gesagt wird ja das ist jetzt so und so.

00:45:15: Und es ist einfach jetzt wieder ein Beispiel dafür!

00:45:20: Es geht gar nicht darum ob diese Sache an sich jetzt erstmal gerade besprochen werden müsste oder diese Nachricht erst mal legitim ist weil sie eine Nachricht von vielen ist in einer Zeit mit sehr vielen Nachrichten gleichzeitig.

00:45:36: Das ist interessant, dass wir das sagsten.

00:45:38: Wir haben es ja schon am Hossein-Media-Effekt beschrieben aber genau, dass zum Beispiel auch die Tagesschau und die unterschiedlichen Lager also das israeli solidarische Lager und das palästiner solidarischen Lager wenn man das denn so bescheuert für diese Binarität auch machen will.

00:45:52: Aber das hilft manchmal um darüber zu sprechen.

00:45:55: Ja dieselbe Berichterstattung als jeweils unausgewogen zulasten ihrer eigenen Position sehen.

00:46:01: uns gibt in der Auswertung Zum Beispiel auch von der New York Times.

00:46:06: Einmal hat das die Jerusalem Post gemacht und einmal die Intercept, dass es ein Online-Medium ist.

00:46:10: Und ja beide – ich weiß nicht, ob Sie genau die gleichen Artikel ausgewertet haben oder zumindest die Berichterstattung der New York Times zum Krieg in Gaza, einem ähnlichen Zeitraum – und diese beiden haben sehr eindeutige Ergebnisse und belegen diese Ergebnisse auch vermeintlich mit dem was sie eben so ausgefunden interpretiert haben.

00:46:30: und die Intercept kommt zu dem Ergebnis ganz klar pro israelisch.

00:46:34: Und die Jerusalem Post kommt zu den Ergebnissen ganz klar, pro palästinendische Berichterstattung.

00:46:41: Was zum Beispiel auch stattfindet was auch interessant ist das immer wieder so.

00:46:44: ein Kritikpunkt vor allen Dingen aus dem Palästiner Solidarischen Lager an der Berichte Erstattung, vor allem auch der Tagesschau, die in Nachrichtenformat ist.

00:46:53: Die macht ja keine Einordnung.

00:46:55: In vielen Fällen auch keine Analyse, sondern in den meisten Fällen ist das nachrichtige Berichterstattung.

00:46:59: Dass die Sprache passiv sei so dass man wenn man über palästinensische Todesopfer oder getötete Palästinenzer durch die israelische Armee sprich, dann sowas sagt wie ums Leben gekommen oder gestorben und nicht sofort getötet.

00:47:15: Also ich glaube einige würden sich auch wünschen dass die Tagesschau von Israel ermordelt was sie natürlich auch nie sagen kann einfach weil es nicht der Duchtungsschau ist.

00:47:23: aber zumindest gibt es auch diese Kritik in der passiven Sprache.

00:47:25: das ja auch eine Kritik die man haben kann.

00:47:27: Ich finde das kann man sich auch angucken solange sie nicht überspitzt ist.

00:47:31: Was mir aber auffällt ist dass das was ist wo man halt bei dieser palästin an israel problematik Da guckt man halt ganz genau hin und findet dazu auch Beispiele.

00:47:41: Übersieht dabei aber, dass das bei der Ukraine Berichterstattung genau so stattfindet.

00:47:45: Und wenn wir jetzt rund um die Wahlen in Ungarn, wenn es da in den letzten Wochen im Deutschlandfunk oder in der ARD um Orban ging, dass da auch total oft nicht an jeder Stelle gleich eine Einordnung kamen, dass Orban zum Beispiel an gewissen Stellen einfach nur als Eurokritisch irgendwie dargestellt wurde Obwohl es da ja gar keinen Zweifel gibt, dass die etablierten westlichen Medien bei uns klar gegen Orban sind.

00:48:11: Also dann würde ich denen gar nicht miterstellen das das quasi eine Strategie ist aber... Klickt man sich dann also Feinheiten raus, über die man auch sprechen kann.

00:48:18: Die im Zweifel auch kritikwürdig sind aber tut so als wäre das ein Problem was dieser Thematik zu ereign ist und dass es glaube ich so in die analytische Unschärfe dann manchmal auch in dieser Medienkritik.

00:48:29: Ich glaube, dass jetzt auch nicht das erste Mal, dass das in so Gesprächsenden Podcast vorkommt.

00:48:34: Dass es schon um so eine Erkenntnis geht irgendwie Teil der politischen Bildung und das aber auch in Zusammenarbeit beispielsweise mit Journalisten total sinnvoll wäre.

00:48:45: Und natürlich jetzt zu deinem Wirk- und Arbeitsbereich, es immer total wichtig ist so ein Bewusstsein über Mechanismen, Dynamiken vielleicht auch Polarisierungstendenzen und sowas auf einer übergeordneten Ebene auszubilden.

00:49:04: Natürlich ist das auch im Bezug Medienberichterstattung total relevant.

00:49:11: Und ich denke mir eben total auf, da habe ich auch in der letzten Folge im ganz anderen Kontext eigentlich Pia Lamberti drüber gesprochen dass das eben in Schule oft um so eine Wissensvermittlung geht also um so Inhalte geht und Aber vielleicht wir an einem Punkt sind, vielleicht auch schon immer waren so.

00:49:29: An den dieser Blick gerade weil die Welt so komplex ist und weil so viele Sachen auf einmal passieren und so... Dieser Blick einfach viel entscheidender wäre zu sagen wie befege ich eigentlich dazu diese Dinge zu erkennen?

00:49:44: Und dann eben analogisch nicht so unscharf zu sein, wie du es gerade beschrieben hast.

00:49:49: Sondern zu sehen ja das ist schon gleichzeitig möglich dass ich sage Ich kann mir die Sprache in Nachrichten kritisch anschauen.

00:50:00: aber ich kann auch gleichzeitig anerkennen Dass das nicht nur bei den Themen der Fall ist Die mich selber emotionalisieren oder die mich vielleicht mehr oder weniger berühren oder bei denen ich mich mehr oder weniger gut auskenne, sondern wenn ich das an der Stelle kritisiere muss sich es quasi auch an allen anderen Stellen kritisieren.

00:50:21: und wenn man diesen Schritt so kognitiv geht dann kommt man ja oft eher zu einer kritischen Fragestellung hinzu.

00:50:30: Ist das denn tatsächlich eine sinnvolle Kritik?

00:50:33: Oder gibt es vielleicht auch einen legitimen Grund weshalb das so ist?

00:50:38: Also zumindest in so einer eigenen Kognitiven drüber nach.

00:50:43: Denken und ich habe auch das Gefühl, dass das vielleicht besser hergestellt werden könnte.

00:50:47: Egal wie man jetzt im einzelnen so Berichterstattung bewerten würde.

00:50:52: Das Ergebnis ist sehr ergebnisoffen.

00:50:54: also da kann man ja durchaus auch mit einer Kritik am Ende bei rauskommen.

00:51:00: Das wäre ja total legitim.

00:51:01: aber zu sagen wir müssen doch erstmal quasi diese Kritik Skills erlernen.

00:51:07: Also wir können die nicht einfach immer so random anwenden ohne überhaupt da zusammenarbeiten und Mechanismen, auch Arbeitsvorgänge.

00:51:18: Und beispielsweise den Aufbau von dem Entstehen von Nachrichten usw.

00:51:24: verstehen.

00:51:25: Das ist was, da könnten wir jetzt noch ewig weiter drüber reden.

00:51:29: aber es ist vielleicht so ein bisschen etwas das man da rausziehen kann was sich eben am Thema na Ost total krass zeigt und er auch bei Eurer Arbeit gezeigt hat ganz woanders begründet liegen könnte oder zumindest auch nicht nur vielleicht, aber dass das natürlich auch irgendwie miteinander zusammenhängt.

00:51:50: Und ich glaube ein zweiter Punkt ist auch, dass es natürlich auch damit zusammen hängt immer wieder auch generell über so gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse, Machtverhältnisse, Hieraschinen und so weiter zu lernen Und dann eine Analysefähigkeit herzustellen, um auch zu erkennen dass natürlich auch Institutionen nicht frei davon sind.

00:52:12: aber deshalb sind sie ja nicht automatisch schlecht.

00:52:15: Also natürlich gibt es auch in der Gesellschaft die Nummer.

00:52:19: so ist wie sie ist.

00:52:22: Jede Institution dieser Gesellschaft macht Hieraschinen und Ungleichheitsverhältnisse, die da widerspiegelt werden.

00:52:28: Genauso wie es das in Schule, Bildungssystemen, Ministerien

00:52:31: usw.,

00:52:32: gibt es auch in Redaktionen usw.

00:52:35: Es ist ja klar so.

00:52:36: aber wenn wir da diesen... diesen Turn irgendwie so ein bisschen hinbekommen würden, mehr zusammenzuarbeiten und eben transparenter dann vielleicht auch wieder vertrauensvoller so miteinander umzugehen.

00:52:47: Dann hätte man glaube ich relativ viel gewonnen.

00:52:49: also fähig ist es jetzt auch ein bisschen idealistisch aber das sind schon so mal eine Gedanken dazu

00:52:54: ja total und ich glaube also genau da müssen irgendwie Medien mit daran arbeiten.

00:52:58: Medien müssen irgendwie transparenter werden irgendwie nach andere Fehlerkultur pflegen und sich glaube ich einfach bewusst machen dass sich Zustände auch ändern, also das man als großes Medienunternehmen eben nicht mehr um Deutungshoheit hat.

00:53:14: Dass man sich bei Kritik eben nicht so verhalten kann wie was stürzt die Eiche wenn die Sau sich kratzt sondern dass wir einfach in einem Zeitalter sind wo wir viel stärker noch ins Gespräch mit unseren Zuhörern und Lesern und Zuschauern gehen müssen, dass denen auch schuldig sind.

00:53:33: Und ein Fehler einzugestehen nicht immer gleich bedeutet das wir quasi alle Schutzmauern einreißen und dann irgendwie unseren Kritikern freie Bahn geben uns zu zerstören sondern dass sowas natürlich auch vertrauensschaffend ist wenn wir transparent machen in welchen Stellen anerkennen, Fehler gemacht zu haben oder einfach auch mal erklären welche Fehler wir gemacht haben und warum wir diese Fehler gemacht haben.

00:53:58: Und Schule müsste also das wäre toll und das war bei mir auch nicht so wenn Schule dazu befähigen würde eben richtig mit Medien umzugehen und auch Medien und Journalismus und da haben wir ja wie gesagt in Deutschland wirklich noch wirklich eine komfortabel und privilegierte Situation dass wir Was wahrnehme als etwas, was uns allen zur Verfügung steht.

00:54:21: Was wir auch total für uns nutzen können und dass das auch diverse Apparate sind die eben auf eine gewisse Art und Weise funktionieren und junge Leute so ein bisschen stärker befähigen dazu natürlich kritisch mit Medien umzugehen.

00:54:36: immer und unbedingt Medienkritik ist super wichtig aber das auch als Chance zu sehen Und als etwas, was Ihnen auch zusteht und was Ihnen zur Verfügung steht.

00:54:47: Dass wir hier so ein freies Mediensystem haben und so unterschiedliche Berichterstattung und dazu gehört eben auch Berichterstattung die meinem Weltbild widerspricht und die ich nicht gut finde.

00:54:59: aber die Kompetenz daneben zu sehen welche andere Berichtertestattungen es eben auch gibt und dass sie eben auch zu den Medien gehört oder der Bericht erstattung der Medien ja das man dass man junge Leute da irgendwie mehr mitnimmt.

00:55:13: Voll, so ein bisschen ist es ja auch das was ihr dann auch über so Angebote und eine Verknüpfung über Workshops und so herstellen könnt weil es ja erstmal der erste Weg wie man auch noch mehr zusammenkommt.

00:55:25: aber ich glaube das spielt auch in so viele Dinge rein.

00:55:29: du hast eben gesagt es braucht Reformen und das gilt natürlich nicht nur für die Medienlandschaft sondern auch für Schule.

00:55:35: und das war hier auch so einen Punkt wo man genau sagen diese ganze Öffnung von Schule nach außen zu sagen, wir arbeiten zum Beispiel mit Menschen wie dir zusammen.

00:55:45: Man schafft da vielleicht irgendwie auch so ein Nachhaltigeres nicht ich gehe einmal in eine Schule und erzähle ein bisschen was über meinen Job sondern man überlegt sich eben Wie können wir eigentlich auch so institutionell so Brücken schlagen um dieses Vertrauen wieder aufzubauen?

00:55:59: Und das ist dann eben auch.

00:56:00: Nicht nur dass man mit einer Klasse mal einmal in So einen Tonstudio geht und sagt guck ma so entsteht jetzt hier so ne Matz Sondern dass man eben auch inhaltlich, politisch und an komplizierten Themen miteinander arbeitet.

00:56:14: Und ich glaube das ist ja schon irgendwie ne... es wäre schon eine coole Vision, dass man das irgendwie mehr pushen würde.

00:56:20: Das machen wir jetzt zu zweit einfach.

00:56:24: Wir sind auch nicht die einzigen aber es sind ja schon wichtige Fragen einfach.

00:56:31: Ja natürlich gehört dazu auch immer jungen Leuten erstmal zu gestehen, was sie für Kritik haben und die Ablehnung zum Beispiel erst mal stattfinden zu lassen.

00:56:42: Und ja auch das erstmal anzunehmen und über diese Kritik auch ernsthaft nachzudenken und an den entsprechenden Stellen wo man sie eben machen muss auch Zugestellnisse zu machen und was jetzt irgendwie Dienerausberichterstattung angeht mit einzubeziehen dass dieser Vertrauensverlust vor allen Dingen bei jungen Leuten mit internationalen Geschichten, arabisch gelesen, muslimisch geliesen.

00:57:08: Vielleicht auch was damit zu tun hat wie Medien in den letzten Jahren über diese gesellschaftlichen Gruppen berichtet haben oder in welcher Art und Weise sie sich in Medien insgesamt ja auch wiederfinden oder nicht wiederfinden lebensweltlich aber auch mit ihren Themen und ihren Hintergründen und dass man das alles irgendwie mit im Blick hat wenn man diese Phänomene, wie jetzt diese Kritik an einer Ausberichterstattung betrachtet und da eben auch an den Stellen zugesteht.

00:57:38: Wenn man da auch Fehler gemacht hat.

00:57:40: Und da könnte man ja total gut voneinander lernen.

00:57:43: also ich glaube da ist man dann vielleicht manchmal nicht überall aber in der politischen Bildungsarbeit vielleicht auch schon pädagogisch einen Schritt weiter als jetzt vielleicht im Journalismus, wenn es um den Umgang mit der Kritik die beispielsweise von Jugendlichen kommt oder der Positionierung von Jugendlichem und so weiter geht.

00:58:01: Also dass ich einfach sage naja ich weiß ja ich kann irgendwie in meiner Klasse wenn irgendwer sich oder bei solchen Themen wenn irgend wer sich jetzt so da so äußert dann gehe ich natürlich pädagogisch anders damit um als sich jetzt vielleicht in einem politischen Raum mit Erwachsenen damit umgehen würde.

00:58:21: Und das ist vielleicht was, was man dann in so einem Wechselspiel voneinander lernen könnte.

00:58:25: Dass man auch im Journalismus da mit Aussagen von Jugendlichen vielleicht anders umgehen muss als jetzt mit einer Aussage von einem Politiker und einer Politikerin.

00:58:35: Dann vielleicht überlegen kann okay, was wäre denn eine angemessene Umgingsweise?

00:58:40: Eine angemessenen Thematisierung.

00:58:42: Was würde nicht wieder nur das Ganze befeuern und in diese Spirale belassen zu sagen?

00:58:49: Voll spannend!

00:58:50: ewig reden, wir sind jetzt aber schon ganz schön fortgeschritten.

00:58:57: Hast du Lust eine Hausaufgabe zu stellen?

00:59:00: Wie alle anderen Gästen auch bei diesem sehr breit gefassten Thema über den wir ja sicherlich nur immer so erste Impulse geben können wie so oft, aber vielleicht fällt dir was ein, was so ein bisschen über diese Stunde, über die Folge hinaus leitet, um noch so ein bisschen drüber nachzudenken.

00:59:22: Worüber wir jetzt gesprochen haben oder auch aktiv zu werden?

00:59:26: Was auch immer deine Hausaufgabe liefert.

00:59:28: Mir freut

00:59:29: mich schon Gedanken gemachte, dass ich für eine Hausaufgarbe stellen kann.

00:59:32: Ich fand es immer schwierig.

00:59:33: als Medienmacherin wünsche mir glaube ich was von den Leuten wenn wir bei dem Thema Kritik an einer Ostberichterstattung zum Beispiel bleiben die ja mittlerweile wirklich sehr weite Kreise gezogen hat und zwar

00:59:47: das

00:59:48: Wir auch Journalismus und Medien, Sendungen und journalistische Formate als etwas betrachten.

00:59:56: Was sich weiterentwickelt?

00:59:59: Was sich verändert was ja auch

01:00:02: die auch

01:00:03: mit gesellschaftlichen Diskurs lernen.

01:00:06: also selbst wenn der Diskurs manchmal überspitzt ist oder über Grenzen schießt oder so sind das ja stößtes Dynamiken an den.

01:00:14: Das geht ja auch an Journalisten, die mich spurlos vorbei haben.

01:00:18: Dass man genau das im Hinterkopf hat und beim nächsten Mal wo man so eine verfestigte und vielleicht sehr eindeutige Position oder Emotion oder Wut zu gewissen Inhalten hat den kritischen Geist zwar nicht verliert aber sich immer noch mal hinterfragt.

01:00:39: wenn wir bei der Tagesschau bleiben dann habe ich eigentlich das letzte Mal die Tagesschaue geguckt.

01:00:44: Ist das jetzt dieser eine Beitrag, den ich so schlimm finde?

01:00:48: Oder war es tatsächlich so, dass ich die letzten fünf Wochen jeden Abend die Tagesschau angeschaltet habe und die nie so berichtet hat.

01:00:55: Dass ich mich da irgendwie habe wiederfinden können oder dass meine Position auf die Dinge irgendwie mit abgebildet war und dass wir offen bleiben und nicht anfangen oder mit einstimmen in dem in den Core, der ja eigentlich vor allen Dingen von Extremrechten betrieben wird wie verlogen und gesteuert und manipulativ die Medien sind.

01:01:23: Sondern dass wir bei aller kritischen Haltung immer noch zu versuchen den Wert unseres Mediensystems und das Journalismus, den wir in diesem Land noch haben zu erkennen.

01:01:34: Yay!

01:01:35: Voll das schöne Schlusswort.

01:01:36: auch Das ist so ein richtiger

01:01:38: Ampel.

01:01:38: Ein bisschen pathetisch, oder?

01:01:40: Ja aber ich fand es trotzdem gut.

01:01:44: Na ja, ich will den Kartos zum Ende!

01:01:48: Ist das auch mal okay?

01:01:49: Es ist durchaus erlaubt.

01:01:51: Vielen vielen Dank Nura dass du da warst und dir die Zeit genommen hast, dass du auch mit mir und uns darüber nachdenkst... Und wer weiß was aus diesem Nachdenken noch so entsteht.

01:02:06: Ich habe mich voll gefreut, dass wir das gemacht haben.

01:02:08: Danke!

01:02:09: Vielen Dank für die Einladung.

01:02:11: ich hab' mir auch selbst geholfen

01:02:13: Und allen die zugehört haben vielen dank fürs Zuhören und bis zum nächsten

01:02:18: Mal.

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