Begegnungen in der Teeküche
00:00:00: Es war fast normal, in die Schule zu gehen und an jedem dritten Spind ein Hakenkreuz zu sehen oder auch im Duden.
00:00:05: Wenn man den ausgeschlagen hat, hat man da Symbole gesehen verfassungsfeindliche Sachen.
00:00:09: es gab eine Radikalisierung durch Corona.
00:00:11: also das war definitiv spürbar.
00:00:13: Das Schüler in Bok waren immer diejenigen, die gesagt haben dass ist doch alles gestunken unterlogen.
00:00:17: es gibt gar kein Klimawandel es gibt keinen Corona.
00:00:21: kleine Pause Begegnungen in der T-Küche.
00:00:40: Hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
00:00:44: kleine Pause-Podcast.
00:00:46: Begegnungen in der Tee Küche.
00:00:48: Heute diese oft im Wohnzimmer und Büro, Wohnzimmersbücherregale sehe ich auf jeden Fall.
00:00:56: Ja?
00:00:57: Schön, dass du da bist Laura!
00:00:58: Ich würde mich freuen wenn du dich wie alle anderen Gästen im Podcast auch einmal kurz selber vorstellen würdest.
00:01:06: Ja, also mein Name ist Laura Nicke.
00:01:08: Ich bin derzeit seit zwei Jahren ungefähr als Schulleiterin an einer Grundschule in Cottbus tätig und seit ungefähr jetzt schon mehr als zehn Jahre im Schuldienst auch unterwegs und habe verschiedene Schulformen schon hinter mir Gesamtschulen, Ober-Schule, Grundschulen... Also ich bin da eigentlich so richtig schön rumgewandert wenn man so will.
00:01:33: Genau, wir haben ein Buch geschrieben mit meinem Kollegen Max Teske und da ist der Inhalt dieses Buches.
00:01:38: Es ist Rechtsruck im Klassenzimmer wo es um die Bekämpfung oder quasi Strategien gegen den Rechtsextremismus in unseren Schulen geht?
00:01:47: Yes!
00:01:48: Echt schon viel rumgekommen.
00:01:49: so.
00:01:49: ich habe gerade kurz gedacht was das angeht.
00:01:52: Ich mache viele Sachen außerhalb von Schule kommen dafür herum bin aber wirklich ein bisschen langweilig vom Ref an meiner Schule geblieben Ich glaube, in Jahr vierzehn an meiner Schule.
00:02:05: Aber ich hatte auch Glück!
00:02:06: Ich war so in der Kölner Innenstadt und kann mit dem Fahrrad zur Schule fahren und das war eine... Luxus-Situation.
00:02:12: Aber das kann ich nicht überhaupt, aber bei dir steckt da ja auch ein bisschen Story dahinter.
00:02:18: Zumindest für einiges an Bewegung.
00:02:20: Da werden wir jetzt sicherlich drüber sprechen.
00:02:23: Du hast gerade schon deinen Kollegen Max angesprochen?
00:02:26: Wir hatten eigentlich geplant die Folge zu Dritt aufzunehmen.
00:02:29: Deshalb würde ich sagen schicken wir einmal kurz Grüße raus!
00:02:33: Genau!
00:02:34: Ich denke wir kriegen das auch zur Zweit super hin.
00:02:37: Ihr seid ja vor allen Dingen... bekannt geworden.
00:02:41: oder vielleicht würde ich auch sagen, war das auch der Anlass dann später ein Buch darüber zu schreiben.
00:02:46: über den Brandbrief, den ihr geschrieben habt.
00:02:50: Willst du viele kennen wahrscheinlich die Geschichte?
00:02:53: Du hast sie wahrscheinlich auch schon oft erzählt jetzt auch im Kontext des Buches.
00:02:56: aber ich glaube es macht trotzdem Sinn das zu Beginn so ein bisschen einzuordnen für die Zuhörenden, die wir vielleicht deinen Namen nicht so direkt zuordnen können oder euren Namen nichtso direkt zu ordnen können dass man so ein bischen... Ich nenne es jetzt mal die Chronologie der Ereignisse Kopfhaut oder zumindest Aufricht, bevor wir dann inhaltlich so ein bisschen tiefer reingehen?
00:03:20: Ja.
00:03:21: Also gar kein Problem.
00:03:23: Wir haben jetzt genau im Jahr zwölfundsechsten und vor etwa drei Jahren, also im April dreihundzwanzig, ich habe Max Teske und ich an unserer damaligen Schule im Burg im Spreewald einen offenen Brief geschrieben der den wir tatsächlich ohne Beachtung des Dienstweges direkt an an lokale Redaktionen geschickt haben und der war dann so eine Art Auslöser für ein große Debatte rund um das Thema Rechtsextremismus an Schulen.
00:03:53: Also, was war Inhalt unseres Briefes?
00:03:56: Wir haben darin aber auch gesagt dass wir beklagen wie wenig oder wie schlecht personell ausgestattet Schulen sind Wie schwierig es ist mit einfach mit dieser Thematik und die Demokratiefeindlichkeit überhaupt an Schule umgegangen wird.
00:04:13: Und ja, also wir sind damals eben mit diesem Brief an die Öffentlichkeit gegangen und haben dann geschlossen oder beziehungsweise die breite Debatte genutzt, um das Thema weiterzutragen politisch rein in die Politik reinzubringen und haben aber dafür eben auch viele Anfeindungen kassiert.
00:04:30: Also das ging von harten Bedrohungen Über.
00:04:34: die kleinen Schikane im Lehrerzimmer möchte ich das nennen, weil unsere Schule war eben alles andere als offen mit der Thematik.
00:04:40: Ich würde sagen jetzt vor allen Dingen so aus Lehre in Perspektive.
00:04:44: Das kommt ja logischerweise nicht von ungefähr.
00:04:47: also es gibt hier auch eine Vorgeschichte sicherlich bevor man sich entscheidet da irgendwie an die Öffentlichkeit zu gehen.
00:04:53: ihr geht ja auch Buch auch kritisch mit eurem eigenen Weg um.
00:04:58: Also ihr reflektiert ja auch so ein bisschen, war das eigentlich die richtige Entscheidung?
00:05:02: Welche Faltstrecke gab es da vielleicht auch?
00:05:04: was würde man heute viel auch strategisch würde ich sie mal nennen vielleicht auch anders angehen können ohne zu sagen dass ist nicht auch ein möglicher Weg war?
00:05:14: Ich würde gerne so ein bischen nochmal vor diesen Schritt in die Öffentlichkeit zurückgehen und fragen, wie war denn für euch die Situation vorher?
00:05:27: Und wie seid ihr beide überhaupt zusammen zu dieser Entscheidung dann gekommen?
00:05:32: oder wie kam es zu diesem Punkt zu sagen okay jetzt funktioniert das hier vielleicht auch intern nicht mehr.
00:05:38: Wir brauchen irgendwie einen anderen Weg.
00:05:41: Ja also man muss dazusagen dass bevor also im Jahr zwei tausend drehundzwanzig kam der Brief raus und wir waren schon ich war schon seit zweitausend neunzehn an dieser Schule da seit vier Jahren, wenn man so will unter diesen Bedingungen auch gelebt und teilweise eben auch meine Klappe gehalten lange Zeit.
00:05:57: Ohne dass ich das jetzt rüter heißen will was da passiert ist aber es war wie ein normal also es war fast normal die Schule zu gehen und an jedem dritten Spind quasi einen Hakenkreuzk zu sehen.
00:06:08: oder auch im Duden wenn man den ausgeschlagen hat, hat man da Symbole gesehen verfassungsfeindliche Sachen.
00:06:15: Es gab eine Radikalisierung durch Corona.
00:06:18: Das war definitiv spürbar, auch damals diese ganze Debatte um die Klimawandel, Fridays for Future kann man sich daran erinnern.
00:06:26: und unsere Schüler in Burg waren immer diejenigen, die gesagt haben das ist doch alles gestunken unterlogen es gibt gar kein Klimawandel, es gibt keine Corona.
00:06:38: Wie soll ich sagen an einer Schule mit maximal zwei Prozent Ausländer ein Teil, die Ausländer an sich quasi als Feindblätter aufgeschworen haben und das immer auch wieder gut kundgetan haben.
00:06:49: Also da waren Verschwörungstheorien an der Tagesordnung.
00:06:54: Ich musste mir auch im Politikunterricht immer einiges anhören.
00:06:58: Diskussionen generell waren gar nicht möglich es war immer ein pauschales.
00:07:03: Also die Ausländer nehmen uns hier die Arbeit weg.
00:07:05: Wir haben keine Perspektive gefühlt, gesagt alles also was der Lehrkräfte erzählt ist doch eher alles Quatsch.
00:07:12: Man hat uns auch gar nicht wirklich vollgenommen teilweise.
00:07:15: Das betrifft natürlich nicht alle Schüler möchte ich dazu sagen.
00:07:17: aber eben zum Beispiel im Jahrgang neun damals in zwei tausend drehen zwanzig fast jeden männlichen Jugendlichen der dort in diesem Jahrgang unterwegs war.
00:07:25: wo gemerkt da gab es kein Migrationshintergrund überhaupt nicht.
00:07:29: Im Gegenteil, die wenigen syrischen oder ukrainischen Schüler, die wir da so an der Schule hatten.
00:07:33: Das war vielleicht pro Jahrgang ein, zwei Schüler.
00:07:37: Die wurden dann auch vom Fußballspiel in ausgeschlossen und durften nicht mit dem Verein spielen.
00:07:41: Also sie waren im Brusten auf dem Schwenken die Schule Handgreiflichkeiten ausgesetzt.
00:07:48: Den ging es gar nicht gut.
00:07:49: aber es waren eben nicht nur Schüler mit Migrationsuntergrund sondern eben auch Schülerinnen, die sich einfach gingen Nazis positioniert haben.
00:07:56: Die gesagt, die so ein Fack-Nazi-Aufkleber wie man ihn vielleicht kennt auf dem Handy halten hatten und wohnen dafür massiv angefeinert.
00:08:02: Also die haben extreme Dinge berichtet von Hitlergrüßen und Parolen und es gab eine starke, wie soll ich sagen rechtsextreme Szene, die auch mit dem Fußballclub energy corpus zu tun hatte.
00:08:16: Und das waren die Helden für diese Jugendlichen.
00:08:18: also es waren die, die zu denen man aufgeschaut hat.
00:08:22: Und ja, das ist nicht einfach so passiert.
00:08:24: Wir saßen tatsächlich... Ich kann mich erinnern in so einer Art... Ja, das heißt nie eine Art!
00:08:27: Wir sind ja auch Lehrkräfte.
00:08:28: Also wir saßen da Fachkonferenz zusammen wo wir mit Geografie Geschichte von Lehrkräften vertreten hatten die viel auch ein bisschen auf unserer Seite waren.
00:08:38: also das waren so sechs sieben Lehrkräftel die gesagt haben hier geht es nicht weiter.
00:08:42: und die Lehrerinnen Kann ich mich erinnern, wie heute.
00:08:45: die hat gerade berichtet.
00:08:47: Wie sie das Thema Nationalsozialismus in ihrem Unterricht und Geschichte durchgenommen hat in vierzehn Doppelstunden.
00:08:52: Und dann hat sie gefragt ja wer von euch Schüler und Schüler würde sich denn heute noch dem BDM oder der Hitler-Jugend anschließen?
00:09:01: Das haben sich vierzehnt Schüler gemeldet und wir waren einfach sprachlos.
00:09:04: Wir saßen an dieser Fachkommerenz und ich wusste nicht weiter.
00:09:07: Wir haben gesagt okay Schulleitungen haben wir probiert mehrfach da kriegen keine Rückendeckung oder keine Unterstützung.
00:09:14: Und es wird auch nicht mit den Eltern gesprochen und es wird gar nicht mit dem Schülern gearbeitet.
00:09:19: Ja, da bin ich dann auf Max zugetreten nach dieser Konferenz und habe gesagt, na Max Mensch!
00:09:24: Da gab's noch die Rüdli-Schule in Berlin-Neukölln.
00:09:26: Die war mir irgendwie noch so... diese Kamel, so ein Gedanken einfach wie so ein geistes Blitz.
00:09:30: und dann habe ich gesagt, Max, wirst du was?
00:09:32: Das ist doch heute eigentlich eine Vorzeigeschule geworden oder Projektschule geworden.
00:09:36: Da hat man das Thema aktiv angegangen Und wir wollten ja an unserer Schule und explizit was ändern.
00:09:41: Wir wollten die Lehrer bleiben, und... Ja, daraufhin haben wir dann mit einem Asia-Imbiss abends in einer Stunde diesen Brief geschrieben und wie gesagt lokale Zeitungen versendet.
00:09:54: Das Ding wurde dann zu einem Selbstläufer.
00:09:57: Bei der Rütlichschule ist es ein anderer Blick auf die Schule.
00:10:00: Ich glaube man kann das Phänomen Brandbrief schreiben oder an die Öffentlichkeit gehen aus dem Kontext Schule da schon oder die Dynamiken, die losgetreten werden.
00:10:13: Daran schon so ein bisschen zumindest vergleichen.
00:10:16: also damals ging Das ist ja dann los mit diesem Thema Brennpunktschulen, sozialer Brennpunkt und so.
00:10:23: Also den Begriff bewusst in Anführungsstrichen hier waren ja auch im Podcast schon einige Leute zu Gast die auch von Campus Rütli kommen und da auch ein bisschen einen anderen Blick vielleicht drauf haben und so und auch nach dem Brandbrief damals und auch einen anderenblick auf das Leuchtturmprojekt Rütly was er jetzt so ein bisschen daraus geworden ist und so.
00:10:42: Und trotzdem sind diese Dynamiken ja auch.
00:10:44: Ja Die wiederholen sich so ein bisschen, auch wenn vielleicht der Startpunkt da in anderer Wahl.
00:10:49: Bei euch geht es um Rechtsextremismus und da ging es eher so darum dass ja dadurch eine Migrationsdebatte wieder losgetreten wurde und auch einen sehr rassistischer Diskurs
00:10:59: usw.,
00:11:00: den man mit Sicherheit ja auch kritisch betrachten kann.
00:11:04: denn das ist also ein bisschen verdreht.
00:11:07: Das stimmt, wenn man es nachdenkt.
00:11:11: Der Anlass war sicherlich der gleiche.
00:11:14: Es waren ganz verschiedene Anlässe aber es ging wirklich um diesen einfachen Mechanismus was uns klar war da anders schon in dieser Fachkonferenz ist.
00:11:23: es fehlten unsere Ressourcen und wir wussten auch diesem starren Apparaten den wir uns befinden wird sich so einfach nichts ändern und dieser Brief war quasi ein Hilfeschrei und so war das damals ja auch.
00:11:35: Also wie gesagt, ohne sich inhaltlich so.
00:11:37: Damit das war wirklich die der Mechanismus des Brandbriefschreibens, wo man so will hatte mich so um etwas zu bewegen, wirklich die Bewegungen herbeizuführen auf einem fossierten Weg.
00:11:48: aber wir hatten natürlich nicht gedacht dass es tatsächlich passieren würde bzw ja darüber können heute streiten quasi was ist jetzt passiert?
00:11:57: Tatsächlich Aber es ist irgendwas ist passiert.
00:12:01: zumindest wird Ein Schlaglicht geworfen und es gibt eine Art von Aufmerksamkeitsspirale, die sich einmal hoch schraubt.
00:12:10: Und dann ist das wie bei vielen Dingen dieses Kurs.
00:12:12: Wie geht's denn weiter?
00:12:13: Darauf kommen wir vielleicht gleich einmal kurz zu sprechen.
00:12:16: aber nochmal ganz kurz zurück zu dem was du jetzt gerade geschildert hast.
00:12:20: was mich noch interessieren würde wie da so dein Blick drauf ist weil... Es ist immer so ein bisschen schwer zu vergleichen.
00:12:28: Also jede Schule an unterschiedlichen Orten in Deutschland funktioniert ein bisschen unterschiedlich und es ist natürlich auch immer geprägt, vom Einzugsgebieten
00:12:36: usw.,
00:12:37: von der Zusammensetzung der Schülerinnenschaft und usw.
00:12:41: Dennoch ist Schule ja immer eine Art Mikrokosmos des Makrokosmos, also erstmal gesamtgesellschaftlich.
00:12:49: irgendwie wird den Schulen ja abgebildet was denn der Gesellschaft los ist und zumindest auch gesellschaftspolitische Themen und Diskurse werden Natürlich, also da gibt es natürlich eine Wechselwirkung zu dem was in Schule passiert.
00:13:00: Vieles wird ja auch immer auf den Rücken von Schülerinnen und Jugendlichen ausgetragen an gesellschaftlicher Debatte.
00:13:08: Und da wissen wir ja okay, natürlich ist eine Gesellschaft in der es Diskriminierung gibt, in der's gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse gibt In der es auch Ungerechtigkeiten gibt Eine Gesellschaft in die auch das In den Schulen stattfindet also in jeder in jeder nicht fairen Gesellschaft im.
00:13:29: Also vielleicht ein bisschen salopp dahergesagten auf eine Salopp, der hergesagte Art und Weise finden sich diese Ungleichheitsstrukturen auch in Schule wieder?
00:13:39: Und wir wissen okay das Wir befinden uns da immer ein bisschen in so einem Paradox.
00:13:45: Einerseits ist Schule dafür da auch auf die Werte der Gesellschaft, auf Vorfassungen und so weiter... ...und Demokratie vorzubereiten, unsere Schülerinnen zu mündigen Bürgerinnen zu machen.
00:13:57: Also wir kennen ja alle unsere Aufgabe genau!
00:14:01: Und dann seid ihr jetzt aber an dem Ort wo man das Gefühl hat hier ist quasi schon am Startpunkt was schief.
00:14:08: So.
00:14:09: und mich würde da nochmal interessieren ob es Ob du da schon noch mal so eine Entwicklung im Verlauf der Schulzeit oder auch eine Radikalisierung im Verlauf der Schulzeitsies von Beginn der Schul Zeit bis vielleicht hin zu einer neunten Klasse und man vielleicht sagt, naja ist es quasi schon, ich weiß nicht, ihr fangt in klasse sieben?
00:14:33: Ja genau.
00:14:34: Das ist ja ein bisschen anders als bei uns aber das ist halt so ein Gedanke der mir gekommen ist weil es sehr vielleicht schon einen Unterschied macht ob ... man jetzt irgendwie in Klasse vier oder drei, oder so ist.
00:14:45: Oder ob man im Klassen neun ist?
00:14:46: Weil als Lehrkraft wird man ja gegebenenfalls einfach... ...in so eine, das ist glaube ich manchmal auch im Diskurs Leuten nicht klar,... ...ehm in so einer neuen der Klasse reingeworfen und da ist ja schon einiges im Vorfeld dann gelaufen oder da ist schon einiges vorhanden.
00:15:01: also lange Rede kurzer Sinn.
00:15:03: dieser Blick interessiert mich noch mal so ein bisschen vielleicht die Zuhörenden.
00:15:07: wie war da so dein Eindruck an der Schule in Burg wo es ja dann zu dieser Situation gekommen ist.
00:15:16: Ja, also das war auf jeden Fall und da merkt man auch schon die Kraft oder die Macht oder die Wichtigkeit von Grundschulen.
00:15:24: Also egal ob jetzt vier oder sechs Jahre sind ich würde sogar sagen in Brandenburg haben wir in Berlin einen kleinen Vorteil fast, weil wir sagen okay wir haben unsere Schüler noch bis zur sechsten Klasse in der Grundschule und können ja gerade wenn es so beginnt.
00:15:36: also ich würde sagen bei mir ist es so wo ich sage verfestigen macht tut sich das so mit der fünften sechsenklasse dieses dieses Gedanken gut teilweise.
00:15:44: Also ich sehe schon durchaus auch bei sechs Klässern Die einen gewissen Stil an den Tag legen, das sieht man manchmal schon rein äußerlich mit dem also bei uns so mit Scheitelfußballklamotte an.
00:15:55: Also das sind jetzt nicht die Baseball-Schläger ja, wo man die Neonazis quasi in einem Kageschauden und Kopf erkennen kann.
00:16:03: Aber das ist einfach ein bisschen die Auswahl Sprachewurteil, aber es wird mit dem Soldatentum verherrlicht.
00:16:14: Also das ist wirklich eine krasse Sache, wo ich immer noch nicht weiß und auch wo der Ursprung dessen liegt.
00:16:18: Ich merke aber es geht zu den Sechsten oder sechsten noch mehr los, wo denn schon wieder ist.
00:16:24: einmal der beste Beispiel ist Kinder die in meiner Schule waren an der ich jetzt bin.
00:16:29: Die sind letztes Jahr in der Sechste rausgegangen.
00:16:31: haben wohnen jetzt von einem Kollegen in der siebten Klasse, wo sie bei uns ist quasi Oberschule.
00:16:36: Das war vielleicht ein Einigenbundes der ja so Hauptschule genannt wird.
00:16:39: Das nennt man sich bei uns Oberschuhe.
00:16:40: dort wurden sie gesichtet wie Sie jetzt mittlerweile ganz vom Mund rumlaufen?
00:16:44: Wie Sie mittlerweile ganz klar rechtsextreme Vermotten tragen?
00:16:48: Also so sich dieses anfängliche Sich noch schon wieder mehr krasser verfestigt hat und man kann schon fast sagen klasse neun und zehn es ist schwer Es ist ultra schwer noch zu sagen, hier können wir noch groß viel ändern.
00:17:02: Ich finde die Grundsteine dieses Demokratiebildungen muss unbedingt schon in den Grundschulen ansetzen und um so früh wie möglich ein Schüler mitbestimmen und so eine Dinge.
00:17:13: da kann man uns ja natürlich auch mehr darüber unterhalten was da eventuell möglich ist.
00:17:17: aber es ist eingeschmöglich ne?
00:17:19: Und eine neunte Klasse die also sag ich mal wie's bei uns eben war zu einer Großteil aus männlichen vor allem männlichen Schüler mit einem sehr krass rechtsextremen Gedankengut, da noch Großes zu erreichen zu können ist unmöglich.
00:17:35: Da ging es eher um Haltung,
00:17:39: um
00:17:41: dieses klare Ding von Schulistchen-Schutzraum für alle Kinder und Schülerinnen.
00:17:47: Ihr müsst eure Meinung draußen halten.
00:17:48: Wir können sie nicht ändern aber ihr müsst sie draußen halten!
00:17:54: Ja, in der politischen Bildung ist es ja auch immer wieder eine große Frage.
00:18:00: Wen kann man überhaupt noch erreichen und für wen macht man das quasi gerade?
00:18:04: Also ich sage jetzt mal im Bezug auf ein Reagieren von Lehrkräften beispielsweise auf eine diskriminierende Äußerung da ist vielleicht so der erste Impuls ja immer dass man natürlich können auch diskriminierende Äußerungen von Lehrkräften kommen.
00:18:20: Das ist noch mal ein anderes Thema, aber jetzt gerade sind wir bei SchülerInnen also nur durch das Heer einmal... kurz erwähnt haben, dass das Problem auch sehr häufig nicht unbedingt nur die Schülerinnen sind.
00:18:31: Aber wenn jetzt zum Beispiel in so einem Kassenraum eine rassistische Äußerung kommt dann ist vielleicht in diesem alltäglichen Drüber nachdenken darüber der Gedanke, dass man, wenn man darauf reagiert, die Person, die sich rassistsisch geäußert hat im Blick hat Und wir wissen, dass es da extrem darauf ankommt.
00:18:52: Ist das ein geschlossenes Weltbild?
00:18:55: Woher kommt hier diese Äußerung?
00:18:57: Kennen wir die Schülerinnen und Schüler?
00:18:59: Ist diese Person überhaupt noch erreichbar oder ist sie in dieser Situation erreichba?
00:19:04: Und ist es nicht wichtiger beispielsweise darauf zu reagieren für die anderen Personen im Raum?
00:19:13: Einmal aus einer Sicht, dass wer es vielleicht leise sagt selber nichts.
00:19:18: Wird aber bestärkt dadurch das man reagiert.
00:19:22: also wer wird trotzdem in der eigenen Haltung gestärkt auch wenn man sich vielleicht nicht traut selber was zu sagen?
00:19:28: Vielleicht für diejenigen die etwas sagen würden Aber oder sich positionieren würde aber vielleicht einen kleinen anstoß brauchen und dann eine form von sicherheit In diesem moment.
00:19:39: Oder auch für die die potenziell betroffen sind von der aussage Manchmal weiß man es, manchmal weiß man's nicht.
00:19:45: Es gibt ja auch viele die beispielsweise Identitäten unsichtbar lassen in unsicheren Kontexten und vielleicht nicht quasi äußerem Erscheinungsbild direkt sichtbar betroffen sind von der rassistischen Äußerung usw.
00:20:00: Und das sind ja oft so Ebenen, die man in so einem Allgemeinen drüber reden Kopf hat, so wenn man über dieses wie verhält man sich denn in diesen Momenten zu diesem Aussagen und zu dieser sehr deutlichen Position der Schülerin.
00:20:18: Also mir fällt gerade so ein superplastisches Beispiel ein, ja?
00:20:22: Also mittlerweile haben wir Studien auch festgestellt dass man Rechtsextremismus also Menschen die rechtsextremen Bemeidungen verteidigen oder innehaben.
00:20:31: Sie sind ja meistens rastistisch veranlagt, haben meistens eine Homo-Vorbehaltung und meistens auch eine sexistische Haltung.
00:20:37: Und da ist es mir eingefallen.
00:20:39: Ich hatte zum Beispiel mal einen klassischen Beispiel Wenn man sich das Frauenbild im Wandel der Geschichte anschaut und gerade bevor man von Emanzipation reden konnte oder sagen wir mal sogar die fünftiger Jahren, wo vielleicht ein Text über das Thema Frauen hinterm Herd und Rolle der Frau.
00:20:59: Und dann hast du da Kinder- oder Jugendliche, männliche Jugendliche hier sitzen, die dann einfach mal raus hauen sag ich mal ja es wäre schön wenn's heute immer noch so wär ne?
00:21:07: Oder Frauen gehöhnelt dein Herz Oder so was.
00:21:10: Oder Frauen dürfen eigentlich nicht arbeiten gehen oder die Zustimmung zum Mann ist, oder so Sachen.
00:21:16: Also das ist ja etwas, was man sich gut vorstellen kann, was in solchen gewissen aufgeladen Stimmungen eben auch passiert.
00:21:22: und da wäre es schon die Sache, dass man sagt okay stopp, manchmal ist der Zugang vielleicht... Magst du jetzt vielleicht zum Beispiel als männlicher Kollege sagen, ja so geht es gar nicht.
00:21:35: Das macht natürlich noch manchmal einen anderen Eindruck, dass selbst von der Frau kommt.
00:21:39: in meinem Fall aber egal wie ist eben ganz wichtig hier mal gleich ein Katz zu machen und gleich zu sagen So funktioniert's nicht.
00:21:48: also Du hast dich gerade mit dieser Äußerung ein bisschen ins Ausgeschossen Aber gleichzeitig eben Was schwierig ist, also einerseits müssen wir natürlich auch den, sag ich mal in dem Fall... Betroffenen sind ja eben auch wenn man so will alle weiblichen Jugendlichen im Raum.
00:22:05: Und das betrifft ja gleich fast die Hälfte der Klasse, wenn man es will.
00:22:10: Da wäre es natürlich toll, weil weibliche und sogar männliche Jugendliche hätte, dass wir noch mehr prima, wenn sie zu verstärken würde und sagen, hey, wollen die etwas sagen?
00:22:22: und mir zustimmen in meiner Lehrerhaltung, wenn ich sage, das geht gar nicht was du hier gerade gesagt hast.
00:22:27: Da hat man unglaublich viel Lernefekt.
00:22:30: oder was du gesagt hast?
00:22:31: Man bestärkt die Leute dann eben auch, auch die, die vielleicht vorher nicht den Mund aufgemacht haben.
00:22:37: Und diese Vorbildwirkungen – und das habe ich ja auch so im Buch auch so erwähnt – man ist ja immer Vorbild!
00:22:43: Also man isst ja auch Vorbild, wenn man es grad nicht sein will.
00:22:47: Das kann man sich nie aussuchen.
00:22:49: Und ja, das ist natürlich eine ultra-wichtige Wirkung und umso mehr Beziehungsarbeit du dann in der Klasse leistest.
00:22:57: Ich glaube, umsomehr kann man auch mit den jünglichen Nachhätern ins Gespräch gehen die diese Äußerungen getätigt haben.
00:23:02: Was woher rührt es?
00:23:03: dieses antiquierte Bild zum Beispiel?
00:23:07: Voll und da.
00:23:09: Was ihr ja dann an dem Punkt zu sagen, also genau für das was du gerade beschreibst braucht es Ressourcen.
00:23:14: Für das was Du grade beschreibts braucht es auch ein Zeit- und auch Muße und auch Menschen die das ähnlich sehen in so einem Kollegium um sich darüber im Klang zu werden, mit was für einer Situation sind wir hier eigentlich konfrontiert?
00:23:31: Mit was für geschlossenen Weltbildern vielleicht schon.
00:23:33: Sind wir konfrontierend und in welcher Balance stehen wir oder steht das Ganze?
00:23:39: Und wie gehen wir damit um?
00:23:41: Da wart ihr ja eindeutig an einem Punkt, in dem ihr gesagt habt okay da schwappt das Ganze über und wir sind einem Kipppunkt angekommen, an dem wir es eben nicht mehr auffangen können wenn hier nicht irgendwas passiert.
00:23:55: Also sonst... würde, hätte es ja wahrscheinlich diesen Brandbrief nicht gegeben.
00:24:00: Und da kommen wir auch auf eine strukturelle Ebene dann logischerweise.
00:24:04: Das hat ja auch nicht nur was mit den Jugendlichen selber zu tun.
00:24:09: also ich meine das sind immer noch Jugendliche und die leben immer noch in bestimmten Kontexten ohne jetzt deren Welt sich irgendwie verteidigen zu wollen oder so dass will ich damit sagen.
00:24:18: aber trotzdem haben wir auch immer noch einen pädagogischen Blick in der Schule.
00:24:26: Da kommt es eben auch auf die Zivilgesellschaft rum herum und auf das Setting, in dem ihr euch befindet.
00:24:34: Willst du da vielleicht noch mal ein bisschen beschreiben?
00:24:38: mit welchen vielleicht auch im Nachgang Dinge ihr dann konfrontiert wart und das vielleicht verbinden auch mit so ein bisschen der Analyse, weil das macht er ja auch im Buch von so rechten Strategien.
00:24:51: Weil ich ganz oft das Gefühl habe dass wir uns darüber vielleicht auch Im Schulsystem Also ihr vielleicht auch schon ein bisschen mehr, aber vielleicht auch an Schulen wo das noch nicht so also oder wo es nicht muss.
00:25:05: Muss ja auch nicht unbedingt dann noch sein.
00:25:07: So eklatant ist gar nicht so bewusst sind.
00:25:12: Absolut!
00:25:12: Also es ist absolut eine... Zeigst du mal sicherlich auch in der Parteilandschaft Deutschlands im Moment ganz doll aufgeheizte Stimmung in diesem Spektrum weil ich meine wir müssen da nicht über den heißen Brei rumrehen.
00:25:23: also die AfD und deren Also Ansichten spielen eine ganz große Rolle bei den Jugendlichen auch in Burg oder Südbrandenburg.
00:25:32: Und zwar sofern, also dass man sich das wirklich so vorstellen kann.
00:25:35: und nicht so ist es auch passiert, dass Jugendliche bei TikTok oder Instagram hinter so vor so ein Poster stellen von so einem grauhaarigen Auftriebpolitiker und sich damit ablichten lassen und sagen hier das ist mein Held ja ich hol die Gedehnen oder ich sehe das aus.
00:25:51: Ich kann mich auch erinnern, dass es dort in der Schule mal eine, wie soll ich sagen?
00:25:56: Da wurden Politiker verschiedene Parteien eingeladen.
00:25:58: Unter anderem auch ein AfD-Kandidat und der war dann der King, der wurde mit dem wurde sich fotografiert.
00:26:03: Der wurde dann hochvier von den Jugendlichen.
00:26:07: Man merkt einen Bild, das funktioniert prima was die AfD hier oder vielleicht andere identitäre Bewegung oder auch der dritte Weg also so ne kleinste Pop Parteien oder Gruppierungen, die ganz klar damit werben dass man bitte dieses Bild eines deutschen Jugendlichen wie sie das sehen.
00:26:33: Dass das eben cool ist verfängt ansprechbar ist.
00:26:39: ja Identität spielt eine große Rolle.
00:26:41: Das Wort Heimat wird dann auch komplett missbraucht möchte ich sagen von solchen Leuten.
00:26:48: Jugendliche hier sind sehr heimatverbunden, die ich so zu meiner Zeit vor wo ich dann Flücke geworden bin mit achtzehn neunzen also vor achtzehnt Jahren quasi.
00:26:57: Da war fast jeder der Meinung er muss heraus aus wie Brandenburg eine große Stadt.
00:27:01: das ist nicht mehr so.
00:27:02: Die Jugendlichen bleiben in ihren Dörfern die halten die Traditionen hoch.
00:27:09: So muss man sich das eben bevorstellen und ich finde, dass ist eher eine Frage von Land versus Stadt vielleicht als mehr von Ost und West weil es auch mal so ein Thema gewesen wäre.
00:27:18: Das ist ein ostdeutsches Problem.
00:27:20: aber nach den drei Jahren kann ich sagen nein, die Erfahrung habe ich in Baden-Württemberg schon von Schulen die auf dem Land sind oder Bayern oder auch Niedersachsen oder sowohl ländliche Bereiche erleben das ganz genauso Tja, und wir wohnen ja wirklich nach dem Brandbrief.
00:27:39: Wir haben bundespolitisch da sehr viel Aufmerksamkeit also sehr viel Schuhspruch erhalten.
00:27:43: Es waren ja auch beim Bundespräsidenten hatten eine Auszeichnung quasi in der Beisern von Olaf Scholz und so eine Sache erhalten damals.
00:27:52: Also es war krass hoch angebunden aber... Sobald wir dieses Schulhaus betreten haben, waren wir die absoluten Außenseiter.
00:28:01: Wir mussten uns in der Lehrerkonferenz rechtfertigen vom Kollegium, wie wir auf die Idee gekommen sind so was an die Öffentlichkeit zu tragen.
00:28:08: und das war nie dieser Spruch von... Das gibt es bei uns nicht!
00:28:14: Das Problem haben wir nicht, das wurde nicht gesagt sondern es war eher so ein... Was spricht man nicht öffentlich?
00:28:19: Das war der Punkt.
00:28:20: Also muss man auch wirklich sagen, die Akzeptanz des Probleme Es war überhaupt dieses Selbstverständnis, das ist es überhaupt ein Problem.
00:28:31: Wir hatten also wirklich ... Ich kann mir eine Lehrkonferenz erinnern, hat eine Kollegin vor mir gesessen und gefragt ob das Wort schwurzisch und homophob sei?
00:28:44: Also wir hatten das Gefühl... Ist das gewollt?
00:28:48: stellen die sich so an oder sind sie teilweise unwissend?
00:28:55: Und wir wurden dann eben auch, also die Jugendlichen haben sich dann immer auch zusammengerottet.
00:28:58: Die haben uns provoziert teilweise wurde.
00:29:03: Also sagen wir mal mit der Strophe, die man nicht singen darf, wurde dann schon mal so provokant gesungen und man hatte das Gefühl von Ohnmacht.
00:29:12: keine Rückendeckung durch den Ort, durch die Gemeinde.
00:29:16: Wenig rückende also kaum rücken, der ging durch die Eltern.
00:29:18: Dann gab es dann eher so einen anonymen Elternbrief, der unsere Entlastung gefordert hat, wenn wir links grütsch versiffte Theorien den Kindern indoctrinieren würden.
00:29:26: Es war Ja wie soll ich sagen?
00:29:29: Also offene Purbel-Line Magst du irgendwann mit seiner Tochter eine Hand im Supermarkt so bedroht dass die Tochter angefangen zu weinen?
00:29:36: Also das war Schrecklich absolut schrecklich und beängstigend und es hat auch nicht auf.
00:29:42: Also ich vergesse dann erst hier in Cottbus Essen mit ein paar Kollegen und wurde gefilmt, also man hat dann so Jugendliche gehabt.
00:29:51: Ich weiß nicht ob die aus Burg waren oder woher die auch kamen aber da haben sich dann... Und das ist dieses, keine Ahnung, die tragen einen Scheitel.
00:30:00: Die haben irgendwie so ein paar Runden auf.
00:30:03: Ich kenne mich da auch nicht hundertprozentig aus in diesen Kreisen.
00:30:06: Aber du konntest die schon den politischen Spektrum zuordnen?
00:30:12: Also es war lange ruhig bis das Buch rauskam, muss ich nicht sagen.
00:30:17: Es war ruhig.
00:30:20: Zwischen, sage ich mal, August-Jugend-Dreh-Zwahl.
00:30:23: Ich flautete das alles ein bisschen ab und dann bis März jetzt diesen Jahres aber es wird wieder mehr.
00:30:29: und ja man muss hier teilweise wirklich ein bisschen Angst haben.
00:30:34: Ja erstmal danke dass du es auch so teilt.
00:30:37: Ich finde das ist immer so diese diese komische Spannung man kriegt auf der einen Seite Applaus und Solidarität und wird ein bisschen zu also auch ein bisschen hochstilisiert, ne?
00:30:48: Das ist dann so guckt mal Ich glaube, das hat auch was mit der Rolle als Lehrkraft zu tun.
00:30:54: Also guckt mal, was wir für Pädagoginnen und Demokratieverteidiger hier so haben.
00:31:02: Und ich kann mir es sehr gut vorstellen!
00:31:03: Dann geht es aber auf die anderen Seite... Die Fallhöhe ist halt riesig in der Realität dann wieder irgendwie anzukommen an den Orten.
00:31:14: Auch wenn ich das jetzt selber nicht erlebt habe, weil es gibt ja einige solche Fälle wo mehr über die Ausdrucksweise und die Sprache, vielleicht auch die Strategie gesprochen wird als über das Problem selber.
00:31:26: Und wo sich eben auch dann zeigt wer hat eigentlich welche Haltung oder zumindest stetsig mit welcher Haltung in dieser Situation denn... wie hin und positioniert sich, wir uns so weiter.
00:31:38: Jetzt habt ihr euch ja schon aber auch zusammengetan mit anderen Menschen.
00:31:42: Und das ist ja auch was, was es sicherlich generell auch momentan mehr als zu unterstützen gilt.
00:31:49: Deshalb fängt's gut wenn es hier auch ein bisschen Platz bekommen würde.
00:31:53: Wenn du das vielleicht so ein bisschen davon ein bisschen berichten würdest.
00:31:56: Davon schreibt er ja auch im Buch.
00:31:59: Natürlich wir packen das Buch natürlich auch in die Show nutzen, da kann man das alles auch noch mal nachlesen.
00:32:03: Das schafft man glaube ich in so einem Gespräch auch nicht ganz alles abzudecken.
00:32:07: aber... ...das ist vielleicht auch etwas worüber man auf jeden Fall immer sprechen muss und sollte.
00:32:13: Dass es natürlich auch die Leute und ja auch die Schülerin gibt in eurer Story mit denen ihr euch so verbünden konntet.
00:32:23: Absolut also... Grundsätzlich war es ja so und das ist die positive Seite an dieser ganzen Geschichte, dass es unglaublich viel hervorgebracht hat.
00:32:35: Nämlich ein Bündnis, das wir gegründet haben gemeinsam mit dem Fahrer Lukas Piljo hier aus der Gegend und anderen engagierten Neuten.
00:32:44: da sind Sozialarbeiter dabei gewesen oder immer noch dabei teilweise auch Lehrkräfte aus verschiedenen Schulen Eltern.
00:32:51: Das finde ich auch sehr spannend.
00:32:53: Auch teilweise Schülern und Schülerinnen, also man hat gemerkt... Man rüttelt da was auf und es fühlen sich einige gesehenen die sich offensichtlich vorher nicht so gesehen gefühlt haben.
00:33:06: Und gleichzeitig stärkt das einen natürlich ungemein, deswegen würde ich auch immer wieder für jeden der das jetzt vielleicht hört und sagt okay, boah!
00:33:13: Ich merke irgendwie gerade ein paar Parallelen zu meiner Schule, zu meinem Kollegium.
00:33:18: Alleingänge würde ich niemandem empfehlen, muss ich ganz klar sagen.
00:33:21: Ich hätte es damals ohne Max wahrscheinlich nicht mich getraut zu tun.
00:33:27: und das Bündnis oder auch die Menschen, die sich da auf dem Angeschlossen haben dieser kleinen Bewegung, die haben einen dann quasi weitergetragen weil irgendwann die eigenen Ressourcen... Die sind irgendwann aufgebraucht.
00:33:39: Wir haben einen absolut krassen Beruf, ja schon so.
00:33:43: Da waren wir an diesen ganzen politischen und wie soll ich es sagen?
00:33:48: Wenn wir das mal wegpacken, dann haben wir schon so ein krass anspruchsvoller Beruf mit den Gegebenheiten die wir jetzt im Moment haben.
00:33:56: Ich kann nur sagen... kann helfen, sich seine Gedanken zu teilen.
00:34:03: Uns hat es definitiv geholfen uns immer wieder zusammenzufinden und über Sachen zu reden.
00:34:10: natürlich gibt's dann eben auch die Gespräche die leider negativ sind weil man feststellt aber man fühlt dieses Gefühl also man hat dieses Gefühl von nicht alleine sein man hat das Gefühl von Gemeinschaft und ich glaube dass ist ja Das ist ja auch wiederum das, was eigentlich die Rechten so wahnsinnig stark macht.
00:34:30: Auch die merke ich immer wieder selbst wenn nicht alle den gleichen krassen Nenner... Also irgendwie in den kleinen gemeinsamen Nenners haben sie alle und dann rotten sie sich zusammen.
00:34:41: Und manchmal derbe ich dass wir auch manchmal zur Wiegesellschaft die demokratische Werte vertreten, auch mal gucken, dass wir einen gemeinsamen Länder finden mit dem wir uns gemeinsam verbünden können.
00:34:54: Als damals diese Remigrationsdebatte von der AfD so hoch war, hat man ja auch wahnsinnig viele Leute auf den Straßen gesehen, die plötzlich demonstriert haben.
00:35:04: Also das war ein Ah-Erlebnis und es geht doch... Die Gesellschaft kann aufstehen und zeigen, lasst uns das nicht machen, dass das Ganze leider wieder ein bisschen verpufft ist und ich das im Moment irgendwie... Das sind nicht mehr so Merke!
00:35:20: Aber ich glaube, so im E-Fall wären die wieder da.
00:35:23: Man muss sich unglaublich hochziehen an positivem Ding.
00:35:29: Ja und man braucht es auch in der Schule.
00:35:31: Ich glaube tatsächlich auch dass da einen sich verlassen auf ein Collegium was ja nun mal... Das hat schon auch was mit strukturellen Dingen zu tun.
00:35:41: Also ein Lehrerinnenkollegium ist tendenziell, das ist auch nochmal von Ort zu Ort und Stadt zu Stadt
00:35:49: usw.,
00:35:50: kann sich das natürlich unterscheiden.
00:35:52: aber tendenzielle setzt sich das eher aus was gesellschaftliche Ungleichheitsstrukturen angeht privilegierteren Menschen zusammen.
00:36:01: Natürlich kann man immer in Bezug auf bestimmte Dinge auch betroffen sein.
00:36:06: also ich bin auch betroffend von Sexism Aber trotzdem würde ich mich gesamtgesellschaftlich als privilegiert, was Ungleichheitsstrukturen angeht bezeichnen.
00:36:15: Und das ist vielleicht nicht unbedingt die Gruppe, die am ehesten erkennt, wann es wirklich schon vorbereiten oder sich klar werden über bestimmte Rechtsdruck aber auch um bestimmte... Gefahren auch für die Demokratie so geht.
00:36:36: Also ich habe auch das Gefühl, dass es immer ein bisschen nachgeordnet ist, weil man natürlich in einer relativ privilegierten Situation ist.
00:36:44: Gleichzeitig gehört auch logischerweise zur Wahrheit dazu – auch wenn wir alle auf die Verfassung, also zumindest die verbannte sind, einen Eidgeschworen haben – glaube ich, sehr häufig viel zu wenig Auseinandersetzungen darüber gibt, auch Streit.
00:37:03: Also in der Kontroversität was es denn eigentlich für eine Schule bedeutet?
00:37:09: Was heißt das dann dass wir das getan haben?
00:37:12: und was bedeutet das wenn antidemokratische Akteurinnern mit ihren Schulen und das kommt ja nicht von ungefähr auch mit ihren Strategien auch Schulen- und Bildungseinrichtungen in den Blick nehmen?
00:37:25: Das tun sie also das ist ja auch keine Überraschung.
00:37:28: Ja, das sieht das tun.
00:37:30: Das ist eine logische Strategie und es passiert immer wieder.
00:37:33: also da können wir auch über die Meldeportale sprechen oder diese ganzen Debatten über Migrationsquoten
00:37:42: usw.,
00:37:43: die ganzen rechten und rassistischen Tags, die immer wieder auf den Rücken von Schülerinnen ausgetragen werden.
00:37:51: Und das ist also zumindest meiner Ansicht nach etwas, worüber wir uns aus so einer recht privilegierten Perspektive oft nicht bewusst sind weil es betrifft halt viele nicht.
00:38:03: Also in erster Hinsicht nicht und da kommen wir an Strukturen ran.
00:38:07: Wer hat überhaupt Zugänge auch zu diesem Beruf?
00:38:13: Frage von Diversität, Vielfalt.
00:38:16: Wer möchte das auch machen?
00:38:17: Wer fühlt sich in diesem Beruf sicher?
00:38:18: Wer möchte auch in den Kolleginnen arbeiten und so weiter und sofort?
00:38:23: Und das sind ja alles Fragen die dann mit diesen Problemen zusammenhängen also über die wir irgendwie nachdenken müssten als... Keine Ahnung, wenn wir jetzt Bildungsministerin wären sind wir beide nicht.
00:38:37: Aber du weißt was ich meine?
00:38:38: Und dann würde man vielleicht auch andere Antworten in Sachen Ressourcen oder Ressoustenverteilung und so weiter geben können.
00:38:48: Deshalb ist es glaube ich total sinnvoll und das ist gut dass du das auch nochmal betontest außerhalb der Schule zu schauen.
00:38:55: Das eine ersetzt das andere nicht, ne?
00:38:57: Also es ist in diesem Bereich ja auch immer so ein bisschen... das muss irgendwie alles parallel laufen.
00:39:03: aber sich zu vernetzen zum Beispiel auch im Ort und zu sagen hey ich bin mir nicht sicher ob ich mich wirklich auf das eigene Collegium verlassen kann wenn's so hard or hard kommt und das ist ja auch was ihr berichtet Ja, vielleicht ist es schon im Vorfeld gehabt.
00:39:21: Hättet diese Vernetzung wäre es... Also hätte-hätte Fahrradkette, ne?
00:39:25: Aber das ist vielleicht was, was man auch als so ein Learning oder auch als Impuls mitgeben kann für Menschen in ähnlichen Situationen.
00:39:33: Ja ja also Vernetzung ist unglaublich wichtig und Bewusstbarkeit machen eben auch und ich hoffe dass wir eben oder das Gefühl hatte ich eben auch hier in ganz Brandenburg und vielleicht sogar darüber hinaus, Ganz rein statistisch gesehen war ja wirklich ein Jahr nach unserem Randbriegs, im Jahr zwanzig haben sich die Zahlen teilweise verdoppelt an.
00:39:52: Die gemeldet wurden einem Schulämter ans Ministerium hier mit den mit dem recht extrem rassistischen also allgemein demokratiefeindlichen Taten.
00:40:02: Das glaube ich nicht.
00:40:03: das ist so ein bisschen.
00:40:04: manchmal versuche ich so diese Abstrakt der Vergleich.
00:40:07: aber das Thema Depression zum Beispiel auch da gibt es immer wieder.
00:40:12: also gab es in der Vergangenheit einfach Ereignisse, dieses Gebiet soweit in der Vordergrundgerei... Das gab es vorher trotzdem schon.
00:40:20: Nur das war ihm nicht so sichtbar und Sichtbarkeit ist unglaublich wichtig.
00:40:23: Sichtbarigkeit ist für den ersten Schritt überhaupt um das Problem anzugehen.
00:40:27: Und ich glaube wirklich, da sind all dem Stress, wenn wir als Lehrkräfte teilweise oder an schule tätige Menschen teilweise ausgesetzt sind dass Dinge einfach nicht bewusst sind.
00:40:38: Ich mache da auch niemanden, keinem Kollegen oder keiner Kollegin einen Vorwurf die sagt Was soll ich denn jetzt noch machen?
00:40:44: Also gerade das Thema Demokratiebildung wird manchmal so von oben herauf abraufgesetzt.
00:40:50: Auf den sowieso schon super stressigen Schulalltagen, da war es uns auch oder ein Buch ein bisschen wichtig zu sagen dass Demokratiebildungen passiert ja schon ganz kleinen Dingen Ja, dem ich eine Schülersprecher war, so wie ich führe und sage hier das sind die Aufgabenreiche, die Schüler-Sprecherinnen mit in die Verantwortung nehmen.
00:41:09: In der Klasse zum Beispiel, dem mich auch im Kollegium ein demokratisches also gutes Klimaschafe, indem wir miteinander reden können.
00:41:17: Das ist alles schon Teil von Demokratiebildung ja?
00:41:22: Und dazu natürlichen dass wir uns alle wohler fühlen.
00:41:26: Also das hat auch positive Dinge.
00:41:29: Ja, es ist also wirklich ... Es kann nur gewinnbringend sein.
00:41:32: Das muss man immer wieder sagen und die Sichtbarkeit ist eben das der erste Schritt.
00:41:37: Und schon auch darauf einigen wo tatsächlich oder was heißt darauf einiggen?
00:41:42: Also sich klar zu machen wo tatsächlich auch Grenzen sind.
00:41:45: Also in all der Kontroversität auf auch einen politischen Spektrum von Meinungen und so weiter braucht es ja gerade im Kollegium schon eine gewisse Art von Klarheit.
00:41:56: Und ich habe oft das Gefühl, dass das so... So ein bisschen so Qua-Demokratie gegeben scheint.
00:42:04: Also als wären irgendwie ...
00:42:06: Automatisch, ne?
00:42:07: Ja ja, es werden irgendwie alle nur weil sie irgendwie Lehrkräfte sind in ihrer Haltung nicht diskriminierend oder so.
00:42:17: Nur weil sie so Pädagogien sind und das ist ja quatsch!
00:42:20: Und sich da darüber im Klaren zu sein hier widersprechen wir quasi unserem Auftrag... ganz abgesehen davon, was das als Mensch heißt.
00:42:32: Also jetzt erstmal so rein in diese auch Professionalität dass man da auch als Schule auch mal in den Diskurs gehen muss oder auch mal sagen muss ja Das muss uns schon auch klar sein.
00:42:45: Hier geht es jetzt... Demokratie heißt nicht, dass alles okay ist an Meinungen und auch nicht bei Lehrkräften so.
00:42:52: Und das ist einfach irgendwie Vielfalt bedeutet ja wir können alle einfach unterschiedlicher Meinung sein.
00:42:59: So no sorry!
00:43:01: Ich glaube manchmal, dass diese Auseinandersetzung auch bei den Erwachsenen in Schule fehlt So nach unten, also wenn wir es jetzt in so einem Hiraschen Verhältnis sehen wollen würde.
00:43:14: Also in den Unterricht und so weiter und damit an die Schülerinnen übertragen werden.
00:43:19: Da sind wir trotzdem natürlich bei diesem Dilemma dass die Schülerin auch schon ganz viel mitbringen und nicht nur in Schule existieren
00:43:27: usw.,
00:43:27: aber da merkt man ja schon wie viele Säulen man da irgendwie arbeiten muss.
00:43:34: Vielleicht nochmal so ein bisschen zum buch.
00:43:39: Du hast ja eben schon gesagt, dass sich das seitdem auch wieder so ein bißchen verändert hat.
00:43:43: warum habt ihr euch denn entschieden?
00:43:45: Das zu tun?
00:43:47: weil das war ja vielleicht auch so ein bissel absehbar.
00:43:49: wenn es dann noch mal so aufmerksamkeit gibt bewegst du dich da doch bestimmt auch immer in so n bisschen so'n spannungsfeld gehe ich jetzt hin und sage ich mache diese öffentliche Arbeit weiter, obwohl ich auch bestimmte Erfahrungen damit gemacht habe mit dieser Aufmerksamkeit.
00:44:05: So gute als auch schlechte.
00:44:07: oder sagst du ... Du hast ja die Schule gewechselt ne?
00:44:12: Da hast du eben gesagt du bist jetzt Schulleiterin an der Grundschule.
00:44:15: Ich konzentriere mich da auf meine tatsächliche Arbeit so im Job selber.
00:44:25: Da bewegt man sich ja irgendwie und da war ich auch sicher bewusst, dass so ein Buch natürlich nochmal einen Schritt ist in die Öffentlichkeit auf der einen Seite.
00:44:34: Gleichzeitig bist du ja auch noch an der Schule und hast jetzt nicht irgendwie gesagt, ich hänge das Ganze erstmal an den Nagel und werde Aktivistin oder sowas.
00:44:46: Bin ich ja auch, also ich sehe mich gar nicht so krass aktivistisch tatsächlich.
00:44:50: Also ich bin immer der Meinung was wir tun ist eigentlich das Mindestens oder das Grunddingen was wir machen müssen als Demokraten und wo die an Schule tätig sind aber generell mit anderen Menschen zu tun haben.
00:45:03: Ja das war in den Buchs eigentlich ganz witzig weil im Endeffekt jetzt haben wir Ende Mai zwei bis sechs zwanzig glaube nur November vierundzwanzig kam damals ein Literaturgänse auf uns zu total aus dem Nichts, wie kann man so sagen und hat irgendwie gesagt hey habt ihr nicht Lust?
00:45:17: Und der würde die Idee einfach mal so verschiedenen Verlagen vorstellen.
00:45:21: Wir sollten halt so ein Exposé drüber schreiben.
00:45:23: Das war das erste Mal dass ich mich mal so rein theoretisch mit diesem ganzen Thema auseinandergesetzt habe.
00:45:29: Vorher waren es eben Interviews oder mal Gespräch oder Problemsdiskussion alles super.
00:45:32: aber jetzt hatte ich die Chance oder hatten wir die Chance das ganze nochmal zu bündeln auf Papier was festzuhalten, hat auch irgendwie so eine gewisse Wirkung.
00:45:44: Das ist dann irgendwie für immer festgehalten und es war das war für mich so ein... also ich will nicht sagen Abschluss, weil das war's ja nun gar nicht.
00:45:52: Also es ist eher so ne Sache.
00:45:54: aber es war so wie soll ich sagen so ein rundes Ding einfach.
00:45:58: Und dann haben wir ja wirklich letztes Jahr Ich kann mich erinnern, dass ich seit den Sommerferien gefühlt keinen Tag frei hab das Ding einfach so geschrieben mit Max zusammen.
00:46:06: Das ist ein Prozess.
00:46:09: Es war ein großer Prozess, der auch noch viel... Also die Anfangsidiv des Buches eigentlich gar nicht mehr das was draus geworden ist sondern es hat sich viel mehr entwickelt daraus.
00:46:18: und dieser Schreibprozess war unglaublich wichtig.
00:46:20: und ich habe in dem Schreib prozess auch gemerkt wie wenig das Thema noch also wie unbefriedigend eigentlich das Thema immer noch ist wenn man so mit der Realität in den Schulen hier anschaut Aber es ist immer noch so viel Potenzial und immer noch viele Möglichkeiten gibt.
00:46:37: Immer noch soviel zu tun ist, um vielleicht doch bei einigen Schulleitungen oder bei den Lehrkräften einen Umdenken im Kopf zu bewirken was wie gesagt ich glaube das wird eh nicht wie bei den Schülern für die Neuenklässe die ich anfangs
00:46:56: gesprochen
00:46:57: habe die vielleicht so festgefahren in ihrer Meinung, ihrem sozialen Umfeld sind.
00:47:03: Dass sie das gar nicht... dass sie da gar nicht rauskommen.
00:47:05: aber ich kann eben und das ist auch unser Ziel mit dem Buch so ein bisschen die Kollegen und Kolleginnen stärken, die vielleicht sich das noch nicht bewusst gemacht haben oder sich noch nicht getraut haben oder ne?
00:47:17: Also das sehen zu sagen ja wenn ihr demokratisch handelt dann halt ihr richtig!
00:47:22: Das ist eure.
00:47:23: also wenn ihr euch einsetzt das an eurer Schule Veränderungen angestoßen werden die und vielleicht auch Kollegen mal.
00:47:31: Vielleicht mal, an dem ich in die Schulleitung vielleicht auch ran trete und ihr sagt so geht es nicht weiter.
00:47:37: Ihr müsst das machen und reagiert vielleicht auch endlich Mal.
00:47:41: ja also man hat sind die kleinen Dinge dieser Mikrokosmos von denen du am Anfang gesprochen hast.
00:47:47: Schwulen sind ein Spiegelbett der Gesellschaft aber sie funktionieren ja auch für sich und sind so absolut Ja, also Kolleginnen sind selber auch komplett im Mikro.
00:48:00: Also selbst ein kleiner Mikrokosmos.
00:48:02: Das ist total spannend.
00:48:04: Man erlebt selber wenn man verschiedene Schulen durchlebt oder dich wandert oder besucht.
00:48:09: Jedes Kollege muss irgendwo anders.
00:48:12: Voll!
00:48:13: Ich finde was so ein Buch natürlich auch immer irgendwie bestärkend macht, das ist zumindest so einen Effekt der sich bei mir auch immer wieder so einstellt.
00:48:28: Und deshalb freue ich mich auch immer, selbst wenn es irgendwie Dinge sind mit denen ich mich viel beschäftige und irgendwann wiederholen sich ja dann auch Dinge, ne?
00:48:36: Wenn man sehr viele in bestimmten Babelz irgendwie liest oder wenn man eure Geschichte vielleicht vorher schon noch ein bisschen verfolgt hat oder so.
00:48:43: Natürlich erfährt man viel Neues und kriegt das dann nochmal wie du gesagt hast gebündet.
00:48:48: Da manchmal denkt man so, ah!
00:48:49: Ich weiß doch eigentlich schon voll viel zu dem Thema.
00:48:53: dann liest man es und ich finde das immer wieder total hilfreich und bestärkend so eine Bewusstwerdung bei sich selber irgendwie, dass die immer wieder angeregt wird.
00:49:04: Also ich glaube ich kann mir nicht oft genug bewusst werden darüber was so rechte und antidemokratische Strategien sind.
00:49:15: ja also ich glaube es hilft mir immer wieder dies immer wieder zu hören auch von unterschiedlichen Menschen irgendwie formuliert zu hören auch um mir klar zu machen, beispielsweise ich nehme jetzt mal so einen Punkt raus diesen Punkt der Verunsicherung.
00:49:28: Also dass das Strategie hat.
00:49:31: ja also dass all diese Dinge die gemacht werden über die kleinen Anfragen bis hin zu Dingen die immer wieder also zum Beispiel die Tatsache dass es nicht unbedingt progressive Menschen sind Das sind oft so ein bisschen plakative Begriffe.
00:49:50: Egal, ich verwende es jetzt einfach mal... ...das Thema Neutralität in Schule immer wieder setzen.
00:49:56: So das ist kein Zufall dass wir so oft über dieses Thema sprechen und sich immer wieder bewusst zu machen wer setzt eigentlich dieses Thema?
00:50:08: entscheidet das eigentlich?
00:50:10: und springen wir über diese Stöckchen?
00:50:13: oder
00:50:13: richtig
00:50:14: reicht es, dass wir uns einmal klar gemacht haben.
00:50:17: Das ist die Gesetzeslage.
00:50:19: So sieht's aus!
00:50:20: Das ist unser Grundgesetz ja?
00:50:22: Und ich werde jetzt nicht zum hunderttausendsten Mal über dieses Thema sprechen.
00:50:27: Und who is talking?
00:50:28: Ja also ich gebe selber Fortbildungen zu dem Thema aber ich bewege mich da immer wieder in so einem Spannungsfeld in diesen so.
00:50:37: Wir müssen auch aufpassen, so wie oft wir darüber reden.
00:50:41: Mir wurde mal vorgeworfen dass ich also vorgeworfen ist übertrieben kann man so ein Feedback das sich so genervt sei von diesem Thema?
00:50:47: und ich dachte so wir müssen genervt sein weil uns das immer wieder aufgezogen wird.
00:50:53: eigentlich müssten und selber sehr klar darüber sein.
00:50:56: Ich verstehe, dass es bei beispielsweise Lehramtsanwärterinnen und so da die Verunsicherung wirkt... Also sie hat ja eine Wirkung ist
00:51:02: schon klar.
00:51:03: Genau genau.
00:51:04: Und deshalb müssen wir an das Thema ran.
00:51:06: Deshalb mache ich das beispielsweise auch
00:51:07: aber
00:51:08: in dem Bewusstsein darüber irgendwann ist auch gut.
00:51:10: Super
00:51:12: interessant!
00:51:13: als
00:51:14: ein Beispiel so und das hilft mir halt total, wenn ich es bei euch dann auch nochmal lese.
00:51:19: Weißt du?
00:51:19: Also ich mache selber irgendwie Fortbildungen zu dem Thema.
00:51:22: Erzähl auch anderen immer wieder, dass sind rechte Strategien.
00:51:25: Das kommt nicht von ungefähr dieses Immerwieder ins Reagieren gezwungen zu werden, diese auch Unmutstiften, Chaos Stiften.
00:51:35: Auch dafür sorgen, dass Leute sich nicht mehr gut verstehen, dass die Leute sich misstrauen.
00:51:41: Es ist irgendwie in einem nicht mehr so klar miteinander positioniert ist und so weiter.
00:51:48: Das ist Arbeit, die diese Jahren geleistet haben – vielleicht bei einer Eskalationsstufe wie bei euch, sondern das machen sie auch an Schulen wo man es jetzt noch gar nicht erkennt.
00:52:00: also diese Strategien funktionieren.
00:52:03: Und trotzdem wenn ich das dann bei euch lese denke ich egal wie oft ich darüber rede Danke, dass es da auch noch mal steht.
00:52:09: Dass ich das nicht alleine irgendwie darüber nachdenke, sondern dass wir uns da auch zusammen tun können und überlegen was unsere Strategien so
00:52:19: genau.
00:52:19: Und das ist eine super, super, interessante Perspektive gerade eröffnet hast, dass wirklich das ja auch Teil der Strategie ist.
00:52:26: Also Ja, auch das weiß man ja eigentlich.
00:52:28: also weiß Ich eigentlich aber dass du es auch nochmal erwähnt dieses Genau dieses Das war sofort auch primitial, von der Partei und auf die nächste sehr forciert dieses Neutralitätsgebot.
00:52:44: Und selbst im Lehrerzimmer seid ihr ja gar nicht neutral mit eurer Meinung oder ihr müsst euch da doch.
00:52:52: Oder es wurde eben auch von Kolleginnen die Unsicherheit waren, die eigentlich schon die demokratische Ziele hatten aber die sich da nicht getraut haben.
00:53:01: Also diese Verunsicherung wirkt und das wurde ja auch nicht nur selbst hier in meinem kleinen Ort, an dem ich jetzt lebe in der Nähe von Cottbus war dieser hiesigen Grundschule schon ein Vorfall dass die AfD-Politiker sich da so dermaßen beim Schulamt beschwert hat warum eine Lehrkraft im Unterricht in seinen Augen gegen die AfD positioniert hat zum Beispiel.
00:53:23: Das wird dann immer ganz groß aufgerissen, der Schulleiter musste im Endeffekt eine Stellungnahme schreiben um das Gerücht oder quasi aus der Welt, es wurde ein Lehrerkonferenz oder sowas zu einem berufen und also... Das ist ja auch nicht nur Unsicherung, sondern auch Zermürbung.
00:53:39: Es ist auf der einen Seite für unsichern und wir machen die Platt indem wir einfach so auf den Nerven gehen sodass sie gar keine Lust mehr haben, sich damit auseinanderzusetzen.
00:53:50: Und genau das ist... dass sich so bewusst machen und wie du schon sagst, dass das Teil der Strategie
00:53:55: ist,
00:53:55: ist da halt unglaublich wichtig weil dann wird man eben auch ein bisschen... na wie soll ich es sagen?
00:54:01: Immuner gegen diese Strategien.
00:54:06: Absolut!
00:54:08: Und das ist im besten Fall gemeinsam.
00:54:10: Ich habe das auch irgendwann mal so runtergeschrieben und ich würde mir auch wünschen, es passiert in meiner Schule auch nicht, dass wir uns einfach mal hinsetzen würden und wir würden mal über diese Strategien sprechen und überlegen haben wir eigentlich selber eine Gegenstrategie?
00:54:22: Haben wir Ideen wie wir darauf reagieren?
00:54:25: und das auch bevor irgendwelche krassen Sachen passieren?
00:54:28: also... Es gibt den Köln, gab's zum Beispiel das war zwanzig-einundzwanzig.
00:54:34: Hier gibt es so Fahnen oder so Banner von so einer Initiative.
00:54:40: da steht drauf kein Feder für Rassismus und Feder des Kiez quasi ne?
00:54:46: Also der Viertel so... Die haben die immer wieder bei so Aktionstagen verteilt und so weiter.
00:54:53: Und die hingen auch an vielen Schulen, also ich meine es gibt viele Schulen diesen Schule der Vielfalt.
00:54:59: Es gibt viele Schulen in diesen Schule, ich sag's bewusst den Anfangstrichen ohne einen solchen Gegenrassismus
00:55:05: usw.,
00:55:06: das ist jetzt nochmal ein anderes Thema.
00:55:09: Da sind dann AfD-Leute rumgegangen Und das ist auch ehrlich gesagt egal, ob das jetzt AfD sonst wäre.
00:55:16: Ich glaube es gibt ja auch diese Positionen in anderen Parteien aber trotzdem... ...in dem Fall war es die AfD rumgegangen wirklich in ganz Köln und hat geguckt an welchen Schulen hängen diese Banner?
00:55:29: Und haben dann einen Antrag im Rat gestellt was denn mit den?
00:55:33: also kann man alles online nachlesen muss ein bisschen recherchieren aber da findet man diesen Antrag Was denn passieren würde mit den Schulleiterinnen dieser Schulen, weil sie ja gegen das Neutralitätsgebot verstoßen würden wenn Sie an der Schule hängen haben.
00:55:48: Kein Fädenführersismus und es ist jetzt ein so Beispiel und da ist nix großartiges mit passiert.
00:55:54: also aber... Wenn das immer wieder gemacht wird, und wir haben es ja auch im Bundestag, ganz in allen Landtagen.
00:56:01: So diese Themen werden immer wieder angeht dann wird irgendwann darüber gesprochen und dann kommt er auch.
00:56:06: also diese Mechanismen zu erkennen und wie sich das auf Schule auswirkt auf so einer politischen Ebene ist schon wichtig.
00:56:12: Also da kann man auch drüber diskutieren was jetzt eigentlich dieser ganze Umbau von Demokratie leben mit diesen Strategien und so zu tun hat vielleicht nicht im direkten Bezug aber durch die Zermürbung.
00:56:25: immer wieder Themen setzen.
00:56:29: Das ist ja auch ein Derailing von richtigen Problemen, also dieses Verschieben immer wieder auf die gleichen Debatten das immer wieder das gleiche problematisieren.
00:56:40: da machen ja durchaus auch Menschen wie wir unser Bundeskanzler mit nach Silvester und so weiter und sofort.
00:56:49: Ich glaube darüber in Schulern mit einem Kollegin zu sprechen Okay, wir müssen das alles irgendwie mal so ein bisschen abschütten.
00:56:59: So uns einmal kurz irgendwie so wie so sortieren und sagen was wollen wir hier?
00:57:05: Wie wollen wir zusammenarbeiten?
00:57:10: ermöglichen wir denn auf Basis des Grundgesetzes hier zu arbeiten und ein demokratisches Miteinander zu fördern.
00:57:18: Was ist unsere Vision?
00:57:21: Und wie gehen wir damit um, wenn uns das passiert?
00:57:26: Dessen glaube ich alles Dinge... die vielleicht manchmal so übersehen werden, weil man dann eben sagt ja klar sind wir Demokraten.
00:57:33: Klar gehen wir auf die Demos und es ist ja auch gut und wichtig.
00:57:37: also wenn man da irgendwie sich in so einem Moment entscheidet aber dann ist ja die Frage was passiert danach?
00:57:44: Und das passiert eben, wenn's nicht in Schule passiert oder man das nicht angestoßen bekommt, dann muss es eben in so Netzwerken passieren oder Organisationen, Bündnissen wie bei euch um es So nach und nach.
00:57:58: Dann kommt immer meine Lehrkraft von der Schule rein, dann kommt vielleicht mal eine Schulleiterin dazu, dann kommen irgendwie aus der externen politischen Bildung dazu und das ist natürlich nicht die ideale Situation.
00:58:10: aber ich glaube schon dass super super wichtig ist
00:58:14: Absolut, also ich denke auch das sind wichtige Punkte die du ansprichst und ich meine was ja auch so ein Ding ist.
00:58:20: Man muss einfach mit dem Kollegium im besten Fall eine Situation schaffen oder miteinander leben schaffen, miteinander arbeiten schaffen indem man nicht unvorbereitet bei solchen Sachen ist.
00:58:32: wenn eben auch die Regenbogenflagge.
00:58:35: Also im Buch war das ganz krass.
00:58:38: Wir hatten da auch eine Primarstufenkoordinatorin, also die Grundschule quasi, wir waren in der Grund- und Oberschule, also einen gemeinsamen Schutzrentum.
00:58:46: Und die Frau ist der Wahnsinn!
00:58:49: Die hat immer die Regenbuchfrage rausgeholt, obwohl sie dreimal abgerissen und sogar einmal verbrannt wurde glaube ich... Da war sie einfach hartnäckig, ne?
00:59:00: Und ich finde ein gewisses Stück an Hartnäggigkeit aber eben auch durch die Gemeinschaft gestärkt.
00:59:05: Das war ihm da nicht so.
00:59:06: Sie waren eben nicht durch eine Gemeinsschaft gestärkst sondern eben nur durch leider durch zu wenige eigentlich.
00:59:11: Aber der hatte unglaublich selbst einen hohen Anspruch.
00:59:15: und Ich finde Werte gemeinsame Werte sind wichtig.
00:59:19: wir müssen die einfach verteidigen und wir müssen einfach gucken dass wir gemeinsam im Kollegen oder eben im Netzwerk irgendwo uns wappnen und uns selbst stärken.
00:59:31: Und dadurch eben auch Schülerinnen stärken, die Stärke brauchen weil was wir ja nicht vergessen dürfen das sind eben Jugendliche.
00:59:39: Das sind eben pubertäre Jugendliche, die eine ganz krasse Entwicklung gerade durchmachen so auch ohne diesen ganzen ideologischen Bullshit, den sie sich teilweise aussetzen.
00:59:50: Ja also dass man wirklich Das ist auch das, was ich so aus den letzten drei Jahren mitnehme.
00:59:58: Die eigenen Ressourcen des Privatlebens, dass sich selbst um sich selbst kümmern.
01:00:03: Das muss an allererster Stelle stehen und danach muss ich eben schauen wie ich mit meinen Freunden oder meinen Kollegen in die Schule klarkommen zum Beispiel und dann kann ich mich auch so gestärkt um meine Kinder kümmern.
01:00:17: aber wenn irgendwo Was hakt dann muss ich gucken, dass sich das irgendwie bereinigt ist ein schwieriger Prozess aber der muss eben stattfinden.
01:00:25: Und immer auch in dem Bewusstsein, dass es natürlich auch nicht nur auf den Schultern von also müssen natürlich auch Forderungen an die Politik gestellt werden und so weiter.
01:00:34: Das kann nicht nur Auf den Schulter der einzelnen Lehrkräfte irgendwie oder auch Schulsozialarbeiterinnen usw.
01:00:41: Also alle Schülerinnen und Eltern liegen Aber eben auch.
01:00:47: Also es ist eben so, ja wir gehören halt alle dazu und immer nur zu sagen Ja das ist das Problem weil wir keine Ressourcen zur Verfügung gestellt bekommen.
01:00:58: Es hat auch keine Lösung.
01:01:00: Das ist ein Problem aber es sollte nicht der Grund sein weshalb man da stehen bleibt und einfach nur sagt ja deshalb funktioniert's nicht.
01:01:16: Ja, voll.
01:01:17: Vielen Dank!
01:01:18: Ich glaube wir könnten noch lange weiter reden
01:01:22: und es gibt
01:01:23: jetzt zum Glück auch euer Buch.
01:01:25: also und ich glaube dass das total wichtig ist, dass ihr das auch nochmal zusammengeschrieben habt, dass man diesen Effekt dadurch auch nochmal so ein bisschen verstärkt und vielleicht auch multipliziert, dadurch dass man eure Story Liest aber darüber auch noch mal über viele weitere Dinge in diesem Kontext irgendwie nachdenken kann.
01:01:52: Am Ende jeder Folge dürfen die Gäste ja immer eine Hausaufgabe stellen, auch wenn es ganz oft gar keine Hausaufgarben in Schule mehr gibt.
01:02:00: Dass du das natürlich für alle Zuhörenden für irgendwas was über unser Gespräch hinaus weißt.
01:02:08: Das kann etwas ganz Praktisches sein und zum Nachdenken sein Genau, damit man so aus der Folge rausgeht und vielleicht die noch ein bisschen mitnimmt.
01:02:19: Und nicht einfach nur sagt okay danke fürs Gespräch und ciao!
01:02:24: Glauben?
01:02:25: Also da ich ja davon ausgeht dass die meisten der Zuhörerinnen schon über fünfzehn sind also volljährig und älter würde ich sagen die Hausaufgabe wäre wenn du quasi jetzt deinem fünftensjährigen Pubertierenden Ich begegnen würdest Welche drei Dinge würdest du ihm oder ihr für die Zukunft auf den Weg geben?
01:02:47: Also wirklich nochmal so in sich gehen und sich mal, weil das ist so dieser Rückwitzzug auf sich selbst.
01:02:57: Das ist manchmal auch unglaublich wichtig.
01:02:59: Ja genau!
01:03:02: Vielen Dank.
01:03:03: wir packen Alles, was du möchtest.
01:03:06: Was ihr möchtet noch in die Show-Notes und ich glaube dann kann man auch selber nochmal so ein bisschen weiterlesen und vielleicht auch nochmal nachlesen.
01:03:16: Und wenn ihr euch bei uns melden wollt und Ideen habt und so teilt das gerne.
01:03:22: Ich glaube, dass können wir auch gerne drehen.
01:03:25: Absolut!
01:03:25: Ja vielen Dank war eine super coole Folge hat mir sehr viel Spaß gemacht.
01:03:30: Ich freue mich aufs Ergebnis höre da gerne rein Danke.
01:03:35: und dann alle, die zuhören.
01:03:37: Vielen Dank fürs Zuhören!
01:03:38: Und bis zum nächsten
01:03:39: Mal!
01:03:41: Ciao,
01:03:42: ciao!